| Tanja | Dezember 21, 2009 | Allgemeines, MVV-München, U-Bahn-München Haltestation “Münchner Freiheit” im Zentrum der Sorgen. Erst war es die Fehlplanung der MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft), die in ihrem neuen Verkehrskonzept die Buslinie 54 an der Haltestation vergaß, und dann kam es dieses Wochenende erneut zu einem brutalen Übergriff im Untergeschoss der Haltestelle. Die “Münchner Freiheit” liegt im Herzen Schwabings, doch ihr Herz bereitet so einigen der Verantwortlichen zurzeit ziemliche Sorgen.
Dass es wieder zu einer Schlägerei kommen musste und der Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist unfassbar genug. Doch dieses Mal griff zum Glück eine zivile U-Bahnstreife der Polizei ein und verhinderte noch Schlimmeres.
Den Bockmist mit der “vergessenen Buslinie 54″ an der Haltstelle, hat die MVG selbst zu verantworten. Da mussten Millionen von Euro verplant und verwaltet werden, um den Bahnhof “Münchner Freiheit” umzubauen, und vor lauter Verwaltung vergaßen die Verantwortlichen den Halteplatz für einen Bus, den es vor dem Umbau längst gab.
Als Folge der verpatzten Planung, muss der Bus nun in Nebenstraßen ruhen, in denen er eigentlich nichts zu suchen hat. Die Anwohner sind verärgert, eine Lösung ist nicht in Sicht.
Sicher ist nur, dass es für die MVG und den MVV im Neuen Jahr viel zu tun geben wird! Denn die Fahrpreise zu erhöhen, ist eine Seite, dafür dem Kunden mehr an Service und Sicherheit zu bieten, das ist eine Seite, an der der MVV noch arbeiten muss.
Tags: Bus 54, M, Münchner Freiheit, MVG, MVV, Schwabing, Sicherheit, U-Bahn-Schlägerei
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Februar 18th, 2010 at 15:29
Ist wirklich komisch: da baut man eine futuristische Überdachung unter der lediglich die neue Strassenbahn hält (und die Busnacht-Linien, glaube ich), aber wenn man in den 54er-Bus umsteigen will, muss man erst quer über die Leopoldstrasse auf die andere Strassenseite und darf dort warten. Das ist wirklich nicht optimal.
Und noch etwas anderes frage ich mich:
für neue Tram wurde ein Trasse mittig entlang der Leopoldstrasse gebaut. so weit so gut - es muss ja nicht immer nur in autostrassen investiert werden. aber hätte man nicht die trasse ebenfalls für rettungsfahrzeuge, insbesondere krankenwagen befahrbar machen können, die regelmäßig vom oder zum schwabinger unfall-krankenhaus mit blaulicht und sirene fahren? ich sehe nämlich des öfteren rettungsfahrzeuge, die sich teilweise mühsam durch den verkehr im bereich parzivalplatz, potsdamerstrasse bis münchner freiheit den weg bahnen müssen (hier gibt es gerade im berufsverkehr kleinere staus vor den ampeln). Ich kann das gut beobachten weil mein Büro zur Leopoldstrasse rausgeht…
Gruß,
Fred C2.