Alex | Februar 18, 2012 | MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Stundenlange Wartezeiten bei S-Bahn München
Heute, am 17. Februar 2012, war nicht das Wetter Schuld.
Wie die Deutsche Bahn berichtete, hat am Morgen ein Güterzug beim Rangieren einen Oberleitungsschaden verursacht. Anschließend kam es zu einem Kurzschluss, der wiederum eine Weichenstörung nach sich zog. Schuld an diesem soll tropfendes Salzwasser gewesen sein, welches von der Donnersberger Brücke auf die darunter liegenden Transistoren tropfte. Also nicht der Rangierunfall war die Ursache des Chaos, sondern tropfendes Salzwasser?
Wie auch immer, ich glaube, so wird „Unfall“ definiert – als Verkettung ungünstiger Umstände…
Die Folge des Unfalls heute war, dass selbst bis zum Abend hin die S-Bahnen auf der Stammstrecke gar nicht oder nur extrem unregelmäßig verkehrten.
Noch nach 19:oo Uhr (Die Störung begann gegen 08:15 Uhr) standen sich hunderte wartende Passagiere in Pasing und anderen Haltestellen die Beine in den Bauch.
Tröstlich heute ist der Umstand, dass die Münchner S-Bahn-Fahrer schon derart abgehärtet sind, dass auch die vollkommen dürftigen, viel zu leisen und grossteils falschen Ansagen nicht zu Eskalation am Bahnsteig führten.
Es ist in der Tat lächerlich… Eine Stadt, die von sich behauptet, eine Weltstadt zu sein, schafft es nicht, innerhalb eines kompletten Tages den Betrieb wieder geregelt aufzunehmen.
Gut, dass Olympiade an uns vorbeigegangen ist. Was, wenn die ganze Welt gesehen hätte, wie lustig und hilflos die Deutsche Bahn im Nahverkehr agiert.
Tags: S-Bahn, Salzwasser, Wartezeiten, Weichenstörung
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