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| | Alex | März 8, 2011 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Was wir schon seit mehr als einem Jahr im MVV-Blog schreiben, hier steht es jetzt weiß auf blau. Entgegen der ständig in der S-Bahn erscheinenden Werbung „Entspannt mit der S-Bahn zur Arbeit“, finden auch wir, dass die Zustände in der S4 ausbauwürdig sind. Egal, ob auch wir vom MVV-Blog das Informations-Chaos immer wieder erwähnen oder die Verspätungen - endlich folgt politisches Engagement.
Weil wir das gut finden, möchten wir auch an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass es einen Informationsstand in FFB gab.
Am Samstag den 26.02.2011 konnten sich die Bürger der Stadt Fürstenfeldbruck am Informationsstand zu Thema informieren – „S4 Ausbau nicht irgendwann, sondern jetzt“.
Weil wir das gut finden, unterstützen wir das Vorhaben auf diesem Weg.
Quelle: Plakat
ViSdP: M. Eberl, M. Leone, M. Pötzsch SPD UB FFB, Fichtenstr., 82256 Fürstenfeldbruck
Tags: Fürstenfeldbruck, Informations-Chaos, Informationsstand, MVV-Blog, S-Bahn, Verspätungen, Zustände
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| | Alex | Februar 4, 2011 | Allgemeines … das war unter anderem eine komplette Seite in der S-Takt München, Ausgabe Januar/ Februar 2011. Eigentlich wollte ich nichts zu dem Thema schreiben, weil es ja nicht wirklich den MVV München betrifft, aber ich fand einen Aspekt in dem Artikel einfach bemerkenswert.
Kurz vorweg, wie funktioniert das eigentlich, für € 42,- durch ganz Deutschland? Nun, Sie kaufen sich ein „Quer-durchs-Land“ Ticket. Das kostet 42 Euro. Es können auf dem Ticket weitere 6 Personen mitfahren, Kinder bis 14 Jahre kosten nichts. Jede weitere Person, nach dem Käufer des Tickets an sich, zahlt nur 6 Euro. Das Ticket gilt nur von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages.
Was mich an dem Beitrag stutzig macht ist folgendes […] Damit ist das Ticket ideal für Tagesausflüge und Kurzurlaube. Neu ist der Familienvorteil… […].
Mal ganz ehrlich, wann haben Eltern die arbeiten von Montag bis Freitag Zeit, mit schulpflichtigen Kindern einen Kurzurlaub zu machen? Wir finden das Angebot ganz toll, nur leider etwas an der Realität vorbei. Am Wochenende, wenn die Zeit vorhanden ist, Eltern nicht arbeiten und Kinder nicht zur Schule müssen, da wäre es sinnvoll, eine Vergünstigung fürs Bahnfahren zu bekommen. Aber wozu denn bitte von Montag bis Freitag?
Und das Argument „in den Ferien“ kann ich nicht wirklich akzeptieren. Durch Aktionen wie den Münchner Ferienpass zum Beispiel fahren Kinder unter anderem in den Ferien sowieso überwiegend kostenlos. Liebe Bahn, die Idee ist toll, aber wer aus der arbeitenden Bevölkerung soll denn in den Genuss des „Quer-durchs-Land“ – Tickets mit Familienvorteil kommen? Als Marketing-Aktion ist das vielleicht gar nicht schlecht. Immerhin kann die Bahn so gut argumentieren, dass sie doch ganz viel tut um das Bahnfahren attraktiver zu machen… aber kommt das Angebot auch da an, wo es Sinn machen würde?
Tags: Bahn, Familienvorteil, Ferien, Kinder, Kurzurlaub, M, Tickets
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| | Alex | Februar 3, 2011 | Allgemeines, MVV München Gewinnspiele, MVV-München, S-Bahn München Wie schon im Beitrag … erwähnt, haben wir die aktuelle S-Takt erst Ende Januar zu fassen bekommen. Selbst hier Unpünktlichkeit. Die Auslage in den S-Bahnen ist so spät, dass teilweise die Termine für den Einsendeschluss gar nicht mehr realisierbar sind.
Beispiel:
Das Gewinnspiel, bei dem die Bahn 3 Tages-Skikarten für die Ski-WM verlost.
Lösungswort: „Kandahar“ – das ist der steilste Hang im internationalen Ski-Zirkus. Die bittere Pille, Einsendeschluss ist der 03. Februar. Wie soll das denn realisierbar sein, wenn die S-Takt erst am 31. Januar in den Bahnen ausliegt? Oder ist das Absicht? Will die S-Takt diese Karten gar nicht ausgeben und hat daher mit Absicht den Einsendeschluss so kurzfristig gelegt? Oder ist es die schon angesprochene Unpünktlichkeit bei der Auslage der Zeitschrift?
Aber neben den Ski-Tageskarten gibt es noch weitere Gewinnspiele.
3×2 Tageskarten für den Ski-Express
Es werden 3×2 Kombitickets für den Hausberg in Garmisch verlost. Also Anreise mit der Bahn inkl. Ski-Tageskarte.
Lösung: „Bis zum 3. April“, so lange besteht das Angebot der Bahn mit dem Namen „Ski-Express“
Einsendeschluss: 18. Februar 2011
Einsendungen bitte per Post an
S-Bahn München
Stichwort: Ski-Express
Orleansplatz 9a
81667 München
Komödie „Gut gegen Nordwind“
Die Komödie spielt vom 23. Februar bis zum 09. April im Bayerischen Hof. Mehr Informationen unter http://www.komoedie-muenchen.de
Lösung: „Walter Sittler“, das ist der Name des Darstellers in der männlichen Hauptrolle.
Einsendeschluss: 18. Februar 2011
Einsendungen bitte per Post an
S-Bahn München
Stichwort: Komödie
Orleansplatz 9a
81667 München
Close-Up Theater – Magie hautnah und live
„Eine faszinierende Reise in die Magie“ – so wird das Theater bezeichnet. Die Zuschauer sitzen ganz dicht am Darsteller (maximal 4,5 Meter) und können ihm so „hautnah“ auf die Finger schauen. Mehr Informationen sind unter http://www.magic-theater.de zu finden. Die S-Takt verlost 20×2 Karten.
Lösung: „in 4 Reihen, wie in einem alten Amphitheater“, so sind die Reihen angeordnet.
Einsendeschluss: 11. Februar 2011
Einsendungen bitte per Post an
S-Bahn München
Stichwort: Magie
Orleansplatz 9a
81667 München
Tags: Komödie, Lösung, M, Magie, S-Bahn, S-Takt, Ski-Express, Stichwort, Theater, Unpünktlichkeit
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| | Alex | Februar 3, 2011 | Allgemeines, MVV-München Es wieder so weit.
Die neue Ausgabe der S-Takt lag in der S-Bahn München aus. Kaum zu glauben, dass die Ausgabe Januar/ Februar 2011 jetzt doch schon zu finden war. Schließlich ist der Monat Januar schon vorbei. Spricht einmal mehr für die Pünktlichkeit der S-Bahn München…
Das Thema mangelnde Zufriedenheit der Kunden des MVV und insbesondere der S-Bahn München wurde auch von der S-Bahn München GmbH erkannt. Kaum zu glauben, aber wahr. In der Kolumne der S-Takt berichtet die Geschäftsleitung der S-Bahn München GmbH von einem heftigen Wintereinbruch. Dieser traf alle Verkehrsmittel, also nicht nur die S-Bahnen, sondern auch den Flug- und Autoverkehr. Richtig.
Aber anders als im Herbst, als durch großes Engagement keine Restriktionen mehr einzuhalten waren, erschienen die Probleme, die der heftige Wintereinbruch am Fuße der Alpen nach sich zog, gravierend. Schuld war nicht die S-Bahn, sondern andere Züge. […] Eine wesentliche Verspätungsursache waren zugewehte und eingefrorene Weichen. In vielen Fällen wurden die Weichen durch Eisbrocken blockiert, die von den Zügen herabfielen, so dass die Gleise nur eingeschränkt nutzbar waren. […]
Gut, das mit den Eisbrocken kann ich ja noch verstehen, die eingefrorenen Weichen aber nicht. Seit langem ist doch ein Wärmesystem für die maroden Weichenanlagen im Gespräch. Alles nur Gerede
Jedenfalls plant die Geschäftsleitung der S-Bahn München GmbH viele Projekte, um die Pünktlichkeitssituation zu verbessern. Im Fokus stehen dabei die Mitarbeiter aber auch wir Nutzer und Kunden sind angehalten, unseren Beitrag zu leisten. Unter anderem durch schnelleres Ein- und Aussteigen. Ebenso als Projekt für 2011 geplant ist die erweiterte Ausstattung der S-Bahnen mit Videoüberwachung.
Im Kontext der Pünktlichkeit kann ich nicht so ganz nachvollziehen, was die Videoüberwachung mit Verbesserung der Pünktlichkeit zu tun hat. Erst werden wir Passagiere angehalten, schneller ein- und auszusteigen, dann schnell das Thema wechseln zur Videoüberwachung. Mein Vorschlag: Jemand kann ja mal auf einer der bereits vorhandenen Video-Aufzeichnungen beobachten, wie sich morgens und abends Massen in die schon überfüllte S-Bahn drängeln. Bei -15° Grad macht es keinen Spaß, auf einem Bahnsteig zu frieren, also wollen akke rein, keiner will zu lange warten. Wie bitteschön soll das schneller gehen?
Und beim Thema Videoüberwachung erinner ich mich an eine andere Meldung, in der es doch hieß, die Aufzeichnung wird nur gestartet, wenn jemand die Notbremse zieht… Ist das jetzt nicht mehr so? Daher nehme ich meinen Vorschlag zurück… Die Geschäftsleitung der S-Bahn München GmbH wird sich leider nicht anschauen können, wie wir uns immer wieder in überfüllte S-Bahnen quetschen. So gesehen ist der Wunsch nach schnellerem Ein- und Aussteigen sogar nachvollziehbar. Wenn man keine Ahnung hat, was sich wirklich zu Hauptverkehrszeiten abspielt, dann macht der Appell an uns Passagiere sogar Sinn.
Da reiht sich in meine Worte auch der Gastkommentar des Vorsitzenden der MVG-Geschäftsführung Herbert König ein. Mit seiner Aussage […] der Öffentliche Nahverkehr in München boomt. Immer mehr Menschen fahren Bus und Bahn, bescheren so den Verkehrsunternehmen neue Fahrgastrekorde… […], fange ich schon an, mir Fragen zu stellen. Wie soll denn dann das Ein- und Aussteigen schneller funktionieren? Mehr Menschen fahren mit den Öffentlichen und sollen noch schneller rein und raus?
Logische Konsequenz aus dem Anwachsen der Fahrgastzahlen – es müssen neue Strecken und Erneuerungen an U-Bahnhöfen und Gleisanlagen erfolgen.
Mein erster Gedanke als ich die unterschiedlichen Seiten las war… “Achso, deswegen wurden Ende letzten Jahres wieder die Fahrpreise erhöht. Klar, es muss ja vieles modernisiert und verbessert werden. Dazu ist also das Mehr als Einnahmen.”
Doch dann kam die bittere Enttäuschung. Für die ganzen angedachten Umbau- und Verbesserungsmaßnahmen […] müssen ausreichend öffentliche Mittel … zur Verfügung stehen […]. Soweit ich das verstanden habe, ist die S-Bahn München GmbH ein Unternehmen der Bahn-AG. Damit also nicht öffentlich. Und ein Unternehmen ist in aller Regel profitorientiert. Also hatte die Fahrpreiserhöhung nichts mit Kundenzufriedenheit, Pünktlichkeitsverbesserung, etc. zu tun… sonder mit Profit?
Oder sehe nur ich das so?
Tags: Geschäftsleitung, M, Pünktlichkeit, S-Bahn, S-Takt, Videoüberwachung, Weichen, Wintereinbruchhinzufügen
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| | Tanja | Januar 28, 2011 | Allgemeines, Busse beim MVV Mittagszeit am Bahnhof in Fürstenfeldbruck. Hunderte von Schülern, die am Freitag mit dem MVV nach Hause wollen. Ein turbulentes Schauspiel, das sich wohl leider (nach Aussagen der Schüler) täglich wiederholt. Die S-Bahnen des Münchner MVV sind überfüllt, die Busse teilweise nicht mehr begehbar. Ich heute leider mittendrin, die große Ausnahme, aber ging nicht anders, ein Termin wartet.
Ich quetsche mich also in den Bus bzw. direkt hinter die Tür, so dass die Türen wohl gerade noch geschlossen werden können. Plötzlich ein Stoß von hinten. Eine Rentnerin gehobenen Alters drängelt energisch durch die offene Tür, zieht ihren Mann hinter sich her und stößt nochmals mit Schwung nach vorne, um Platz für sich und ihren Gatten zu schaffen. Ich fange gerade an, mich über diese taktlose Umgangsform zu ärgern, ich meine, man hätte ja auch stattdessen freundlich etwas sagen können, als der Bus die Türen schließt, wir zuvor noch etwas enger zusammenrücken müssen, der Bus ins Rollen kommt und die Rentnerin jetzt anfängt sich darüber zu beschweren, dass sie keinen Platz hätte. Nun, sie ist nicht die einzige.
Aber die Rentnerin meinte etwas anderes, sie sprach von einem Sitzplatz und diese waren längst alle belegt. Aber wozu ist man Rentner, wenn man nicht auf sein Alter beharren kann und dafür jemand anderes doch ebenso gut im Gewühle stehen könnte. Und wer bietet sich da mehr an, als ein junges Kind, das mit harschen Worten schnell einzuschüchtern ist. Gedacht, getan, die ältere Dame pöbelt ein Mädchen an: “Du da, du kannst stehen. Mein Mann möchte sich dahin setzen.” Kein “Bitte”, keine Frage, keine Freundlichkeit. Das Mädchen wirkt eingeschüchtert, steht sofort auf, weiß aber nicht, wohin sie sich stellen soll. Rat- und hilflos bleibt sie also vor ihrem Platz stehen. Ich mische mich ein: “Das Mädchen hat keine Chance sich hinzustellen, es ist kein Platz frei und mit ihrem schweren Schulranzen steht sie hier genauso wackelig und unsicher, wie Sie es tun.” Ich deute der Kleinen an, sich wieder hinzusetzen. Doch ich habe das Rentnerehepaar unterschätzt, denn dieses gerät jetzt richtig in Fahrt.
Das sei ja wohl eine Frechheit von mir, und sie hätten ein Recht darauf, sich zu setzen und Kinder könnten stehen. Wenn Platz wäre ja, aber so nicht. Und auch kleine Kinder mit einem Schulranzen auf dem Rücken haben nicht die Kraft, sich ausreichend festzuhalten, falls der Bus unerwartet bremsen sollte und die Meute durch den Gang schaukelt. Doch das Rentnerehepaar stänkert weiter. Ich hätte keine Erziehung, keinen Anstand und wahrscheinlich auch keinen Job. Ich wende mich zu ihnen. “Nur um diese böswilligen Unterstellungen klar zu stellen: Ich bin Journalistin und ich schreibe, damit ich genau über solche Menschen, wie Sie es sind, berichten kann. Denn es sind nicht immer nur Jugendliche, die sich im MVV nicht benehmen können. Es sind auch des Öfteren Rentner, die ihre sogenannten Rechte etwas zu energisch einfordern.”
Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass die sinnlosen Beschimpfungen mich verfolgen, bis ich endlich aussteige. Doch bis dahin, presst sich die Rentnerin noch an mich, bis ich mich irgendwann genervt zur Seite drehe und sie nach hinten fällt (”Das haben Sie mit Absicht gemacht, weil Sie so böse sind!” Ja, habe ich.), ich werde beschuldigt, meinen Rucksack nur deshalb zwischen die Füße gedrückt zu haben, damit ich Platz wegnehme (Ich wollte eigentlich nur nicht, das ihn jemand anderes ins Gesicht bekommt.), und der Weg zur Tür wird mir von dem Rentner, als ich endlich aussteigen möchte, mit den Worten versperrt: “Sie steigen jetzt nicht aus und heute Nacht werde ich dafür beten, dass Sie in ihrem Leben bestraft werden.”
Ich drängel mich an dem Herren vorbei, steige aus, und das kleine Mädchen zum Glück ebenso. Zurück an der frischen Luft, frage ich mich, warum ich meine Tochter dazu erzogen habe, für ältere Menschen, Schwangere und kleine Kinder einen Sitzplatz frei zu machen. Ich frage mich, ob ich ihr vielleicht noch mit auf den Weg geben sollte, dass wenn sie angepöbelt wird, sie keinen Platz räumen muss. Denn gute Erziehung ist nicht nur bei Kindern viel Wert, sie sollte auch für so manch einen Rentner gelten, der vor lauter Einforderung seiner “Rechte” vergisst, dass auch für ihn das Wort “Bitte” eine Selbstverständlichkeit ist.
Und der MVV? Ja, dem MVV in München und Umgebung würde es zu Stoßzeiten nicht schaden, zwei Busse statt einen einzusetzen. Denn der beschriebene Vorfall am heutigen Freitag ist keine Ausnahme. Kinder, die nach der Schule nicht nach Hause kommen, weil die Busse überfüllt sind, gehören zum Fürstenfeldbrucker Standard und pöbelnde Rentner in den Bussen zur Mittagszeit leider auch.
Tags: bus, Fürstenfeldbruck, MVV, Rentner
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| Alex | Januar 11, 2011 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München Fahrplanänderungen von 2009 - Topaktuell ist anders
Als ich heute Morgen seit langer Zeit mal wieder vorne beim Fahrer sitze, schaue ich direkt auf das große Plakat an der Rückwand der Fahrerkabine. Überschrift: „Neue Linien-Nummern bei der S-Bahn“. Wow, das hab ich ja gar nicht mitbekommen. Darunter das Datum, ab wann die Umbenennung in Kraft treten wird – 13. Dezember 2009.
Nach dem ersten Schreck folgte schnell die Ernüchterung. Das ist ja vor über 14 Monaten gewesen!
Ja, ich kann mich sogar noch daran erinnern. Viele Menschen, vor allem ältere, standen fragend auf den Bahnsteigen. Welche Linie ist denn jetzt die Richtige? Wohin fahren die neuen Linien? Denn es wurden ja 2009 nicht nur die Nummern der Linien geändert, sondern auch die Routen (und die Fahrpreise wie jedes Jahr).
Aber dann hörte ich in meinen Ohren den Wiederhall des Interviews von Herrn Ramsauer gestern Abend. Da gab er die Fehler zu, die die Bahn gemacht hat. Unter anderem die miserable Informationsgestaltung, mittels derer die Fahrgäste auf dem Laufenden gehalten werden. Nicht nur fehlende Bahnsteigdurchsagen, sondern auch veraltete Informationen werden an die Fahrgäste weitergegeben.
Und wie wir ja schon mehrfach geschrieben haben, die S-Bahn München GmbH ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn AG. Was allerdings verwunderlich ist, dass der Münchner Verkehrsverbund die schlechte Informationstransparenz und Kundenfreundlichkeit der Bahn so einfach adaptiert. Warum hängt in einem Bus der Münchner Verkehrsbetriebe ein total veraltetes Plakat der S-Bahn? Gibt es sonst nichts Wichtigeres zu berichten? Ist eine 14 Monate alte Information so wichtig, dass sie als großflächiges Plakat im Bus ausgehängt wird?
Das die Bahn eine schlechte Kommunikationspolitik hat, das haben wir ja im Laufe des Jahres schon mehrfach erleben dürfen, aber dass der Verkehrsverbund da so „stumpf“ mitmacht, das wundert uns schon.
Tags: Bahn, Fahrg, Fahrplanänderungen, Information, Kommunikation, Linien, M, Plakat, Ramsauer, S-Bahn, Topaktuell, Verkehrsverbund
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| Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, Freizeitgestaltung, Gewinnspiele, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, S-Bahn München, U-Bahn-München Fahrpreiserhöhung
Wie auch schon im letzten Jahr, bekommen wir, die Kunden des MVV, unser ganz persönliches und je nach Perspektive sogar individuelles Weihnachtsgeschenk.
Diesmal schon am 12.12.2010. Wir müssen also nicht bis Heiligabend warten… Ist das nicht schön?
Um das Ganze etwas anschaulich zu machen, damit auch jeder sein individuelles Geschenk gleich finden kann, hier die Liste der Preiserhöhungen der Zonen-Fahrkarten:
- die Einzelfahrkarte um 0,10 € pro Zone von 2,40 € auf 2,50 €,
- der Streifenpreis um 0,05 € von 1,15 € auf 1,20 €; demnach kostet eine Streifenkarte statt 11,50 € nun 12,00 €,
- die Single-Tageskarte Innenraum um 0,20 € von 5,20 € auf 5,40 €,
- die Single-Tageskarte Gesamtnetz um 0,40 € von 10,40 € auf 10,80 €,
- die Partner-Tageskarte Innenraum um 0,40 € von 9,40 € auf 9,80 €,
- die Partner-Tageskarte Gesamtnetz um 0,80 € von 18,80 € auf 19,60 €.
Sie haben Ihr individuelles Geschenk noch nicht gefunden? Kein Problem.
Weil der MVV die Preise durchschnittlich um 2,8% erhöht, können natürlich nicht nur die Zonen-Fahrkarten teurer werden. Auch die Kunden mit Zeitkarten sollen doch vom Geschenke-Regen profitieren…
- die IsarCard-Wochenkarte für 2 Ringe um 0,20 € von 12,10 € auf 12,30 €,
- die IsarCard-Monatskarte für 2 Ringe um 0,70 € von 44,20 € auf 44,90 €,
- die Monatskarte IsarCard9Uhr Innenraum um 1,00 € von 47,10 € auf 48,10 €,
- die Monatskarte IsarCard60 Innenraum um 0,80 € von 38,70 € auf 39,50 €.
Die Gründe für die Fahrpreiserhöhung kann man nachlesen beim MVV selber unter Pressemeldungen.
Einige Passagen der Pressemitteilung wurden aus der Meldung von 2009 quasi einfach nur kopiert. So heißt es in der Meldung 2009 „[..] Nur durch eine angemessene Steigerung der Fahrgeldeinnahmen können die hohen Qualitätsstandards, das attraktive Angebot und die ständige Verbesserung von Sicherheitsvorrichtungen der Verbundverkehrsunternehmen im Interesse der Nutzer gesichert und Leistungseinschränkungen verhindert werden.[..]“ (MVV-München Pressemeldung 2009)
Im Jahre 2010 liest sich die Begründung ziemlich ähnlich: „[..]Nur mit einer angemessenen und kontinuierlichen Steigerung der Fahrgeldeinnahmen können die hohen Qualitätsstandards im MVV, das attraktive Angebot und die Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen der Verkehrsunternehmen im Interesse der MVV-Kunden gesichert werden.[..]“ (MVV-München Pressemeldung 2010) - Wie originell…
Ob das ein Zeichen der „Qualitätssicherung“ ist, oder ob die Qualität durch 21 neue U-Bahnen gesichert werden soll (OB Ude, MVV-München Pressemeldung), werden wir sehen.
Mit Sicherheit wird das Thema „Fahrpreis“ nächstes Jahr wieder für fröhliche „Erwachsenenaugen“ sorgen, wenn wir alle in der Vorweihnachtszeit selber etwas tiefer in den „Sack“ greifen dürfen.
Tags: Fahrpreiserh, Geschenk, Innenraum, Monatskarte, MVV-München, Partner-Tageskarte, Preise, Qualität, Qualitätsstandards, Ringe, Sicherheit, Single-Tageskarte, Zonen-Fahrkarten
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| Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Bauarbeiten an den Gleisen
Kaum zu glauben, aber wahr.
Die S-Bahn München sperrt die Strecke S4 zwischen Pasing und Puchheim komplett. Und zwar bis zum 03. November 2010. So lange dauert der erste Abschnitt der Arbeiten, der zweite folgt bis zum 07. November, da wird allerdings nur eine Seite gesperrt, so dass die Bahnen wenigstens Eingleisig fahren können. Betroffen sind alle Pendler, die von Geltendorf über Fürstenfeldbruck, Eichenau, Aubing und Leienfelsstrasse nach München fahren wollen.
Warum die Sperrung?
Die Begründung der S-Bahn München: Wartungsarbeiten. Es sollen Schotter, Gleise und Schwellen ausgetauscht werden.
Die komplette Sperrung der Strecke wird aber nicht von jedem mit Verständnis aufgenommen. “Die Bahn wird immer schlechter, früher wäre ein eingleisiger Betrieb eingerichtet worden”, kritisierte sogar der Landtagsabgeordnete Martin Runge (Grüne). Hat die Bahn ja auch vor - ab dem 04. November.
Bei mir klingelt immer noch im Ohr, dass doch am 13.12.2010 schon wieder die Tarife erhöht werden. Mit der Begründung, das Mehr an Sicherheit und Leistung des gesamten MVV Münchens finanzieren zu können. Dazu kommen die Lohnverhandlungen von 2009 (gemerkt? Das war schon Ende 2009 die Rechtfertigung für die Erhöhung um 4,8%) und die noch anstehenden Tarifverhandlungen 2010.
Also, das nenn ich doch mal Weitblick. Die Begründung für die Fahrpreiserhöhung 2010 beim MVV-München wird schon vor Vertragsschluss mit diesem gerechtfertigt. Ist aber ein anderes Thema…
Wie komme ich also ab 02. November 2010 nach München?
Der MVV-München, also die S Bahn München, setzt ab Puchheim Busse ein, die alle Haltestellen der Linie S4 anfahren werden. Ich erinnere mich ziemlich genau an das letzte Mal, als Busse eingesetzt wurden. Das war ein Hohn. 400 Menschen in einen Bus zu pressen, in dem es gerade 75 Plätze gibt (Stehplätzte eingerechnet…), das kann ja schon rechnerisch nicht klappen. Oder fahren die Busse dieses Mal öfter als die 20-Minuten?
Wir werden es sehen…
Um dem Gedränge im Bus zu entkommen werde ich versuchen, den Bus nach Olching zu nehmen, um dann von dort mit der S3 nach München zu fahren. Der Bus fährt alle 20 Minuten und die S-Bahn in Olching auch. Somit sollte einer „entspannten“ Fahrt in die Arbeit nichts im Wege stehen.
Quellen:
Süddeutsche.de
Tags: Bahn, Bauarbeiten, Busse, Gleise, M, Minuten, MVV-München, November, Olching, Puchheim, S-Bahn, Sperrung, Strecke
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| | Tanja | September 14, 2010 | Allgemeines, S-Bahn München Am 12. September 2010, ein Jahr nachdem der Geschäftsmann Dominik Brunner seine gezeigte Zivilcourage mit seinem eigenen Leben bezahlen musste, wurde in Gedenken an ihn eine Skulptur errichtet. Das Denkmal steht in Dominik Brunners Heimatort Ergoldsbach und stellt einen Mann dar, der sich schützend vor ein Kind stellt.
Am S-Bahnhof Solln wurde als Zeichen der Trauer ein Kreuz aufgestellt.
Ein Jahr ist die tödliche Attacke auf den Münchner Geschäftsmann nun her. Die zwei Jugendlichen, die Dominik Brunner zu Tode prügelten wurden erst kürzlich verurteilt. Der Haupttäter musste sich wegen Mordes verantworten, sein Kumpel wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Beide Täter erhielten hohe Haftstrafen von sieben und über neun Jahren.
Wir können nur hoffen, dass Übergriffe dieser Art nicht mehr vorkommen, und falls es doch einmal wieder ähnlich geschehen sollte, wäre es wünschenswert, dass dieses Mal mehr Menschen Zivilcourage zeigen, so wie es Dominik Brunner vor einem Jahr tat, um Kinder in der S-Bahn zu schützen.
Tags: Dominik Brunner, Prozess Dominik Brunner
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| Alex | September 13, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Herbst und Laub sorgen für kleine Fahrplanänderungen
Im letzten Herbst haben wir schon davon berichtet. Die Deutsche Bahn AG plante, die S-Bahn Züge der zweiten Generation mit einer Besandungsanlage auszustatten. Diese Anlagen würden bei schmierigen Schienen während des Bremsvorganges Sand vor die Räder schütten, um dadurch die Haftung zwischen Rad und Schiene zu verbessern. Der Vorteil der Neuentwicklung: Die S-Bahn kann den gewohnten Takt-Zyklus behalten, Bremswege werden durch schlechtes Wetter nicht verlängert und die Züge können in gewohnter Anzahl verkehren.
Zum Herbst des Jahres 2010 hat das Eisenbahnbundesamt die Nutzung der Besandungsanlage genehmigt. Die Deutsche Bahn ist derzeit schon eifrig dabei, die S-Bahn Züge der zweiten Generation (das sind ca. 105 Züge) umzurüsten. Das soll bis Mitte September 2010 geschafft sein.
Für die restlichen Züge des MVV (ca. 133), musste leider ein gesondertes Verfahren zur Zulassung der Besandungsanlage eingereicht werden. Weil dieses noch in der Bearbeitung ist („Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam“), kommt es trotz der Nachrüstung der ersten 105 Züge noch zu punktuellen Ausfällen, wahrscheinlich nur bei der S8.
Wir freuen uns darüber, dass die Bahn ihr Vorhaben umsetzen konnte und die Besandungsanlagen an den S-Bahnen des MVV München nachgerüstet wurden. Alles, um die Zufriedenheit der MVV-Kunden zu verbessern und vor Allem die Pünktlichkeit der S-Bahnen auch im Herbst sicherzustellen.
Meine Frage an dieser Stelle? Wann ist das Zulassungsverfahren abgeschlossen, für die nichtvereisenden Türen? Es bringt mir nämlich nicht so viel, pünktlich zu sein, wenn ich dann wegen einer vereisten Tür nicht aussteigen kann.
Oder wie ist eigentlich der Sachstand mit dem Patent der nie-einfrierenden Weichen? Gibt es so was eigentlich schon?
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Tags: Bahn, Besandungsanlage, Besandungsanlagen, Herbst, Laub, S-Bahn, S-Bahnen, Wetter, Zuge, Zulassung
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