MVG erklärt die wichtigsten Tickets im MVV-Tarifgebiet für Flüchtlinge auf arabisch

Alex | Januar 22, 2016 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München, Tram, U-Bahn-München

Tarifsystem MVV-München im Fyler auch auf arabisch

Tarifsystem MVV-München im Fyler auch auf arabisch

Der Ansturm der Flüchtlinge macht auf vor den öffentlichen Einrichtungen und dem öffentlichen Nahverkehr in München und im MVV-München Tarifgebiet keinen Halt. Daher hat sich die MVG entschlossen, die wichtigsten Tickets und Fahrpreise in einem Flyer auch auf arabisch abzudrucken.
Der Flyer ist zu finden auf der Seite des MVV-München

Da ich selbst als deutschsprechender MVV-Nutzer nicht so ganz verstanden habe, wie das Tarifsystem in München funktioniert und wann ich welches Ticket kaufen muss, dachte ich mir, die Erklärung auf arabisch/deutsch wird es schon so einfach wie möglich machen und ich sah meine Chance, das Ganze auch mal in der Logik einfach verständlich erklärt zu verstehen.

Irrtum.

Liest man sich einfach mal die Erklärung von Einzelfahrkarte und noch besser die für die Kurzstrecke durch, stellt man schnell fest, das hier gar nichts einfach ist…

Einzelfahrkarte:
Das MVV-Gebiet ist in Zonen eingeteilt. Jede Zone entspricht einer Farbe: Weiß, Grün, Gelb, Rot. Damit Sie den richtigen Preis für Ihr Ticket ermitteln, müssen Sie zählen, durch wie viele Zonen Sie fahren. Ab 4 Zonen bleibt der Preis konstant. Zonen, die zweimal durchfahren werden, sind auch zweimal zu zählen. Eine Fahrt im Stadtgebiet von München ist immer eine Fahrt für eine Zone. Gültigkeit: Tickets für eine Zone gelten 3 Stunden ab Entwertung; Tickets ab 2 Zonen und für Kinder gelten 4 Stunden (Quelle: MVV Tarifübersicht).

Noch besser aber die Kurzstrecke:
Gültig für max. 4 Haltestellen davon höchstens zwei mit S- oder U-Bahn oder X-Bus. In Gemeinden außerhalb der Stadt München gilt jede Busfahrt innerhalb der Gemeinde als Kurzstrecke. Preis: 1,40 €, Gültigkeit: 1 Stunde ab Entwertung (Quelle: MVV Tarifübersicht).

Ganz ehrlich liebe MVV-München und liebes MVG-Team - glaubt ihr wirklich, dass die Menschen aus Syrien oder anderen Gebieten, wissen, was eine Gemeinde ist? Oder was der Unterschied zwischen S- und U-Bahn und TRAM ist? Wie gut soll das mit dem Zählen von Zonen klappen, wenn viele der Menschen weder lesen noch schreiben können?

Sicherlich, der eine oder andere wird das schon hin bekommen, aber mal ehrlich, so viele „Wenns“ und „Aber“ waren mir noch gar nicht bewusst… Kein Wunder, dass neben den Flüchtlingen auch Deutsche und Touristen regelmäßig vor den Automaten stehen, und nicht den Ansatz einer Ahnung haben, welches Ticket zu kaufen ist.

Zum Glück sind aber genug Kontrolleure unterwegs, die gnadenlos jeden abkassieren, der sie versteht und sich ausweisen kann.

Danke lieber MVV-München, liebe MVG, dass es dieses komplizierte Tarif-Modell jetzt auch in arabisch gibt.

Was passiert eigentlich, wenn die wirtschaftliche Entwicklung in China so weiter geht – und vielleicht auch die Chinesen zu uns kommen. Oder die Türken, wenn sich die Situation noch weiter zuspitzt? Ich würde ja jetzt schon mal mit der Übersetzung anfangen – kann nicht schaden. Und vielleicht merkt dann mal jemand, wie verzwickt das ganze Tarifmodell ist und macht es etwas einfacher.

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BUS Linie 57 wird abgeschleppt - der Grund für die Wartezeit am 02. September 2015

Alex | September 2, 2015 | Busse beim MVV, MVV-Störungen

Bus Linie 57 ist defekt und wird in Pasing abgeschleppt

Bus Linie 57 ist defekt und wird in Pasing abgeschleppt

Dass es nicht nur bei der S-Bahn München GmbH immer wieder zu technischen Ausfällen und Störungen kommt, zeigt das Bild. Auch Busse sind nicht immer und ewig heile. Der Bus der Linie 57 wird hier gerade in Pasing abgeschleppt (sieht man auch nicht jeden Tag) – es kann daher zu kleinen Wartezeiten kommen.

Nur gut, das es ja heute sonst relativ ruhig ist auf der Stammstrecke und im restlichen MVV-Gebiet.

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Münchens größter Flohmarkt am 26. April 2014 - Anreise mit S-Bahn nicht möglich

Alex | April 25, 2014 | Allgemeines, Busse beim MVV, Freizeitgestaltung, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München, Tram, U-Bahn-München

Überblick über Münchens (wahrscheinlich) größten Flohmarkt 2014

Überblick über Münchens (wahrscheinlich) größten Flohmarkt 2014

Es ist nicht nur der größte Flohmarkt Münchens, nein, es ist wahrscheinlich der größte Flohmarkt Bayerns. Mit über 2.000 Verkäufern und bei gutem Wetter zwischen 20.000 und 50.000 Besuchern, hat der Flohmarkt am 26.04.2014 fast schon Kultstatus.

Der Flohmarkt findet jährlich auf der Theresienwiese in München statt. Es geht ab 07.00 Uhr los mit dem Feilschen und Handels – der letzte Deal wird wahrscheinlich gegen 16 Uhr gemacht.

Die Anreise zur Theresienwiese (Matthias-Pschorr-Straße 1, 80336 München) kann mit dem Auto oder mit den Öffentlichen erfolgen. Wahrscheinlich wird´s mit dem Auto schwer werden, einen passenden Parkplatz zu finden, dummerweise ist aber auch die Stammstrecke der S-Bahn dieses Wochenende gesperrt, was eine S-Bahn-Anreise wahrscheinlich vollkommen unmöglich macht, wenn SIe aus dem Westen Münchens anreisen.

Anreise mit der S-Bahn (theoretisch):

… leider wegen Sperrung der Stammstrecke nicht an diesem Wochenende)
Es geht jede S-Bahn des MVV bis zur Hackerbrücke. Dann ein kleiner Spaziergang Richtung Innenstadt. Über die Brücke die Landsberger-Str. überqueren und dann direkt auf das Gelände der der Theresienwiese.
Leider wird das dieses Jahr nicht so richtig klappen, da der MVV die Stammstrecke ab Freitag Abend (ca. 22 Uhr) von Pasing bis zur Hackerbrücke sperren wird. Die Sperrung geht bis zum Montag, 28.04., ca. 04:45 Uhr) Also fällt wahrscheinlich eine Anreise aus dem Münchner Westen per S-Bahn aus. Schade.

Anreise aus dem Münchner Westen mit TRAM und BUS:

Alternativ zur U-Bahn können Sie auch mit der TRAM 19 Richtung St.-Veith Str. von Pasing aus fahren. Steigen Sie an der Hermann-Lingg-Straße aus, der Rest ist wie mit der S-Bahn Anreise zu Fuß in knappen 10 Minuten zu schaffen.
Wenn Sie keine Lust auf eine volle TRAM haben, ist ab Pasing am Wochenende auch ein SEV eingerichtet. Der Bus wird wahrscheinlich ähnlich der Stammstrecke fahren. Soweit wir wissen, können Sie ab Pasing auch den Metro-Bus 57 Richtung Laimer Platz nehmen und von dort aus Richtung Hauptbahnhof fahren. Ausstieg ist dann eine Station vorm Hauptbahnhof, an der Theresienwiese.

Anreise mit der U-Bahn:

Die Anreise mit der U-Bahn des MVV geht nur ab Hauptbahnhof. Wenn Sie es also schaffen, trotz der Sperrung der S-Bahn Stammstrecke zum Hauptbahnhof zu kommen, dann in die U4 oder U5 Richtung „Laimer Platz“ einsteigen und eine Station später, an der Theresienwiese wieder raus. Fahrzeit keine 4 Minuten vom Hauptbahnhof.

Wer sich erst einmal einen Überblick verschaffen möchte, kann sich ja mal das 4 Minuten Video von muenchen.de anschauen:

Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß und den Händlern viel Erfolg und gute Geschäfte!

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Schwarzfahren im öffentlichen Nahverkehr - Millionenkosten und Gefängnisstrafen

Alex | April 16, 2014 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München, Tram, U-Bahn-München

Straftat - Befoerderungserschleichung

Straftat - Befoerderungserschleichung

Das war mal ein interessanter Beitrag im RTL Nachtjounal. Die Diskussion ging um Schwarzfahrer im öffentlichen Nahverkehr und den damit verbundenen Kosten sowie der Angemessenheit der Strafen. Wussten Sie schon, dass „Schwarzfahren“ eine Straftat ist, nennt sich „Beförderungserschleichung“, §256a StGB. Wenn Sie mehrmals erwischt werden, kann das bis zu einem Jahr Gefängnis nach sich ziehen, dass Sie dann vorbestraft sind, ist außer Frage.

In Köln ist die Anzahl der verurteilten Schwarzfahrer innerhalb der letzten 5 Jahre (2008-2013) um ca. 60% angestiegen.
Durch die sporadische Befragung einiger Passanten wurden auch die Gründe für´s Schwarzfahren deutlich. Ständig höhere Preise, vollkommener (gefühlter) Realitätsverlust bei der Ticketpreisfindung - und das alles bei sinkendem Service und ständiger (gefühlter) Verschlechterung der Leistungen.

Vergleich Fahrscheinpreise ÖPNV Deutschland

Vergleich Fahrscheinpreise ÖPNV Deutschland

Im Beitrag wurden auch die Preise für eine Einzelfahrt verglichen, was sicherlich aufgrund der vielen und unterschiedlichen Tarifsysteme nicht ganz einfach und wahrscheinlich auch nicht allgemeingültig ist. Dem Beitrag zur Folge kostet ein Einzel-Fahrschein von 1,90€ (Erfurt) bis 2,80€ (Köln). München taucht als eine der Großstädte Münchens nicht in der Liste auf. Warum nur?
Wenn man sich die Tarifinformationen auf der MVV-Webseite für Einzelfahrscheine mal anschaut, ist der Preis sehr unterschiedlich – kommt drauf an, wie weit Sie fahren wollen. Die kleinste Einzelfahrkarte kostet 2,60€, wenn Sie das ganze MVV-Netz nutzen wollen, dann sind 10,40€ fällig.

Vergleichsweise Köln, was als Anführer der Liste angegeben ist, hier kostet das Ticket im Tarifbereich 1b (innerhalb Köln und Bonn) mit Fahrradmitnahme 2,80€.

Wie bitte will man das vergleichen?

Im Grunde ist es uns in München doch eigentlich egal, ob wir den teuersten Nahverkehr haben, oder nicht, oder? Wir müssen das zahlen, das der MVV als Ticketpreis verlangt… und das ist aus unserer Sicht schon ganz schön viel, vor allem, weil der Preis ständig steigt, der Service aber wie auch in anderen Städten eher sinkt.

Schwarzfahren ist dennoch keine Alternative – auch wenn man rein mathematisch im Pendlerbereich schon nach 3 Wochen Schwarzfahren erwischt werden könnte – die Strafe und das Bußgeld sind 60€, die Ersparnis durch´s Schwarzfahren (2 Zonen) ist höher, als die Strafe. Das soll jetzt auf keinen Fall zum Schwarzfahren animieren – denn wie gesagt, nach §256a StGB ist das eine Straftat, wer öfter erwischt wird landet im Knast.

Quellen:

Video: http://rtl-now.rtl.de/rtl-nachtjournal/rtl-nachtjournal.php?container_id=159827&player=1&season=0
Tarif-Dschungel in Köln: http://www.kvb-koeln.de/german/neue_tarife/tarifgebiete.html
Tarifübersicht Köln ÖPNV, ohne die Tarifgebiete kaum verständlich (anscheinend machen das alle mit Absicht so kompliziert…) http://www.kvb-koeln.de/german/tarif/tickets/index.html?INCLUDEMODUL=dokumente_einzeln2.mod/inc.download.php&downDokument=752

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Die Lange Nacht der Musik 2014 - München ist Musik

Alex | April 10, 2014 | Allgemeines, Busse beim MVV, Freizeitgestaltung, Tram

Lange Nacht der Musik 2014

Lange Nacht der Musik 2014

Es ist wieder soweit, die lang ersehnte „Die Lange Nacht der Musik“ ist wieder im Anmarsch.
Am 17. Mai 2014 ist es wieder soweit, München feiert die ganze Nacht von 20 Uhr – 03 Uhr morgens.

Dazu gibt es ein sehr umfangreiches Programm mit über 100 Spielstätten und 400 Konzerten.
Als Auftakt spielt Christina Stürmer in der BMW-Welt ab 19 Uhr und präsentiert ihr aktuelles Album „Ich hör auf mein Herz“.

Ab 20 Uhr starten dann die MVG-Shuttle-Linien vom Odeonsplatz. Die 4 Routen sind gut über die Webseite der Münchner einzusehen (www.muenchner.de/musiknacht), dennoch hier die Kurz-Links in die einzelnen Routen des MVG-Shuttles.

Tour Schwabing, Tour Südwest, Tour Zentrum, Tour Ost

Das Ticket für “Die Lange Nacht der Musik” 2014 kostet € 15,-. Da ist die Nutzung vom Shuttle schon inbegriffen. Die Tickets können an diversen Vorverkaufsstellen erworben werden. Eine Liste dazu ist unter muenchner.de zu finden – alternativ kann das Ticket auch online bestellt werden bei muenchenticket.de

Routenplan

Routenplan

Wer keine Lust hat, mit dem MVG-Shuttle zu fahren, für den gibt´s noch etwas Besonderes:

Der Partybus von „Club and Line“ fährt eigens zur Langen Nacht eine spezielle Route, dabei ist mit Sicherheit an Bord für ausreichend Party, gute Musik und Getränke gesorgt. Die Route vom Party-Bus ist auf dem Download eingetragen.

Eine weitere Alternative zum MVG-Shuttle ist die „MVG-Ois is Blues Tram“, sie fährt vom Sendlinger Tor über Karlsplatz Stachus, Hauptbahnhof, Nationaltheater und Max-Weber-Platz zum Ostbahnhof und auf der gleichen Strecke wieder zurück zum Sendlinger Tor. Es kann an jeder Haltestelle der TRAM zu- und ausgestiegen werden.

Wir wünschen allen Musik-Nächtlern eine tolle Party-Nacht.

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MVV Handy-Ticket - ein kleines Fazit

Alex | März 24, 2014 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München, Tram, U-Bahn-München

Handy Ticket beim MVV-München

Handy Ticket beim MVV-München

Das waren die Worte, die uns die MVG-App versüßen sollten: “Mit der App Navi S-Bahn München wird Ihr Smartphone ab 15. Dezember zum persönlichen Fahrkartenautomaten für Busse und Bahnen im MVV. Das heißt für Sie: Keine Wartezeiten vor den Fahrkartenautomaten. Keine Kleingeldnöte. Kein Zeitdruck. Nie wieder.”

Jetzt ist das erste Quartal der Handy-Ticket Ära beim MVV-München um, und tatsächlich, das Kaufen von Tickets ist möglich. Dummerweise stürzt die Campanion - App immer nach einem Kauf ab. Das ist extrem unschön, wenn man gerade an der Bushaltestelle steht, und der Bus einfährt.
Kann man nur hoffe, dass sich die App wieder starten lässt bevor der Kontrolleur kommt.

Was das Wartethema an den Automaten angeht, so kann ich nur sagen, dass es nicht wirklich besser geworden ist – für alle die unter uns, die sich nicht mit dem Handy-Ticket helfen können. Die scheinbare Komplexität des Tarifsystems überfordert regelmäßig die Anwender vor den Automaten. Es tut mir oft leid, zu sehen, wie sich eine Gruppe Menschen, nicht selten Touristen, vor dem Automaten zusammentun, um zu rätseln, welchen Tarif sie denn jetzt kaufen müssen.
Nur, es geht nicht nur den Touristen so. Die Auskünfte der MVV – Campanion App sind auch etwas merkwürdig.

Nur ein Beispiel:
Ich wollte vergangene Woche nach Neufarn reisen. Die App meinte, ich solle die Karte für €10,40 kaufen. Den Rückweg hat das gute Stück Software nicht betrachtet. Hätte mich noch mal 10,40 gekostet. Zum Glück hab ich nicht per Handy gebucht, und auch nicht per Automat. Zum Glück habe ich an meiner Bahnstation ein Reisebüro, und die Damen konnten mir den richtigen Tarif, inklusive Rückreise, nennen. Danke bei der Gelegenheit!

Von daher eine Optimierung für die App: Fügen Sie doch bitte die Option ein „Hin- und Rückfahrt“ oder nur „Hinfahrt“. Oder ist das Methode und so gewollt?

Und noch etwas zu Wartezeiten. Es ist toll, dass mir das Handy-Ticket die Warterei am Automaten erspart, aber was ist mit der Warterei am Bahnsteig? Jetzt hab ich zwar mein Ticket schneller, aber kann nicht fahren, weil wegen der tollen Baustelle an der Donnersberger Brücke die S-Bahnen entweder ausfallen oder echt selten fahren. So richtig gut wird´s, wenn es nach 22:15 Uhr ist… Letzte Woche konnte ich das noch gut kompensieren mit „Angry Birds“ oder Handy Casino auf dem Smartphone, aber seit den letzten Tagen ist es wieder kalt genug, um die Finger einfrieren zu lassen.

Danke, lieber MVV, für das Handy-Ticket - damit wir jetzt noch ungestörter an den Haltstellen frieren können. Entwickelt doch mal eine Spiele-App, mit der sich die wartenden Leute vernetzen und gegeneinander zocken können.
Wäre mal was Neues.

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Handy-Ticket beim MVV-München, ab Dezember 2013 soll es klappen

Alex | Dezember 6, 2013 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München, Tram, U-Bahn-München

MVG und MVV-München führen doch Handy-Ticket zum 15.12.20313 ein

MVG und MVV-München führen zum 15.12.2013 Handy-Ticket ein

Als erstes zum Thema habe ich den Werbetext der Deutschen Bahn gelesen:
“Mit der App Navi S-Bahn München wird Ihr Smartphone ab 15. Dezember zum persönlichen Fahrkartenautomaten für Busse und Bahnen im MVV. Das heißt für Sie: Keine Wartezeiten vor den Fahrkartenautomaten. Keine Kleingeldnöte. Kein Zeitdruck. Nie wieder.”

Was hier nicht steht, ist: Sich nie wieder im Dschungel des Tarifnetzes verirren.

Und genau aus diesem Grunde nehme ich mal an, ist das Handy-Ticket des MVV München nur für einige der angebotenen Fahrkarten nutzbar.
So können ab dem 15.12.2013, gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel folgende Fahrkarten per Handy oder Smartphone gekauft werden.

  • Einzelfahrkarten,
  • Tageskarten,
  • Airport-City-Day-Ticket,
  • CityTourCard
  • Fahrrad-Tageskarten

Die Bezahlung funktioniert per Kreditkarte (VISA, MasterCard) oder für registrierte Kunden auch per Lastschrift.  Da das Handy-Ticket auf dem Smartphone gespeichert wird, können wir es bei der Kontrolle einfach vorzeigen, auch wenn Sie mal keinen Mobilfunkempfang haben…
Na, da bin ich ja mal gespannt.

Mein erster Gedanke war, und der wird auch durch andere Fahrgäste des MVV geteilt, ob das wirklich am 15.12.2013 wie geplant funktionieren wird. Ich habe da so meine Zweifel…

Wenn ich mir das so durchlese ist mein zweiter Gedanke:
„Gut, wenn das so einfach ist, fahre ich in Zukunft schwarz, und wenn ich merke, dass da ein Kontrolleurs-Team unterwegs ist, löse ich schnell noch… „

Ok, das setzt voraus, das ist Netz habe, aber das haben wir ja in München zum Glück seit ca. 2 Jahren auch in der U-Bahn – so sagt jedenfalls die MVG. Muss man wahrscheinlich nur schnell genug sein…

Das Handy-Ticket des MVV-München ist über die folgenden Smartphone Apps beziehbar:

  • MVV Companion
  • MVG FahrInfo
  • Navi S-Bahn München

Wir vom Blog sind gespannt, ob das auch wirklich am 15.12. wie versprochen passiert und werden weiter zum Thema testen und berichten. Der MVG an dieser Stelle viel Erfolg!

Noch ein Nachtrag: Es gibt zur Einführung des Handy-Tickets in München auch ein Gewinnspiel der MVG.
Zu gewinnen gibt es eines von 5 neuen grünen iPhones.
Die eine Frage sollte beantwortbar sein :)

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Verlosung von Freikarten für die Lange Nacht der Museen in München

Alex | September 19, 2013 | Allgemeines, Busse beim MVV, Gewinnspiele, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München

Lange Nacht der Museen München - 2013

Lange Nacht der Museen München - 2013

Zur Freude aller MVV-Blog Leser verlosen wir dieses Jahr 1×2 Eintrittskarten für die Lange Nacht der Münchner Museen in München. Die Karten werden vom Veranstalter, der Münchner Kultur GmbH (www.muenchner.de), bereit gestellt.

Einfach eine E-Mail schreiben an die Redaktion, bitte Namen, E-Mail und/oder Telefonnummer angeben, damit wir mit dem Gewinner Kontakt aufnehmen können, sowie den Betreff „Freikarten Lange Nacht der Münchner Museen“.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2013
.

Die Freikarten für die Lange Nacht der Museen können am 19. Oktober direkt vor Ort (Odeonsplatz) ab 17:00 Uhr am Zelt der Münchner Kultur GmbH abgeholt werden. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt.

Aktualisierung vom 13.10.2013:
Wir haben unseren Gewinner gefunden. Es tut uns für alle die Teilnehmer sehr leid, die nicht gewonnen haben, aber leider hatten wir nur zwei Karten verfügbar.
Vielen Dank für die rege Teilnahme. Wenn wir für ein anderes Münchner Event wieder Karten verlosen, werden wir es auf dem Blog bekanntgeben.

Dem Gewinner wünschen wir einen unvergesslichen und schönen Abend.

Wer mehr über die Museumsnacht erfahren möchte, kann sich auf den Seiten der Münchner Kultur GmbH weiter informieren. Wen die An- und Abreise mehr interessiert, finden hier im Blog Näheres.

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Verluste im MVV-München – in epischer redaktioneller Weise schön geschrieben

Alex | Juli 31, 2013 | Allgemeines, Busse beim MVV, Fundsachen, MVV-München, S-Bahn München

MVV-München - Verlorene Dinge

MVV-München - Verlorene Dinge

Aus irgendeinem Grund ist mir erst jetzt das „conTakt“-Heftchen des MVV von Januar 2013 in die Hände gefallen… und das, obwohl ich jeden Tag mit de MVV unterwegs bin.
Wie dem auch sei… es gibt da einen schönen Beitrag über verlorene Dinge beim MVV. Es wird in einer halben Seiten lang und breit geschildert, wohin man sich wenden muss, wenn man etwas in einem der öffentlichen Verkehrsmittel verloren hat.

So kompliziert wie das Netz und die Tarifstruktur ist, mit genauso vielen Ausnahmen und „wenn“s ist auch das Thema „Verlorene Dinge beim MVV“.

An dieser Stelle ein kleiner Hinweis an die Redaktion der conTakt. Ihr könnt gerne den Fundbürofinder vom MVV-Blog zitieren, dann spart ihr euch die Mühe, eine halbe DIN-A5-Seite zu texten.

Wie wäre es denn mal mit einer „MVV-Verlorene-Dinge“ – App? Die könnte quasi dem Benutzer interaktiv sagen, an welches Fundbüro oder welchen Info-Point er sich wenden muss, wenn er etwas in den Öffentlichen verloren hat. Das wäre mal etwas Nettes - vor allem unter Bercksichtigung von Verlust Zeit - und Ort…

An den Meldungen hier im Blog kann man ja schon sehen, wie viel verloren (aber wenig gefunden) wird. Die MVG hat leider das Medium „Internet“ in der Form noch nicht entdeckt. Zwar kann man in der MVV-App (Fahrpläne und so weiter) schon Störungen oder Verzögerungen eintragen, aber eben keine Verluste der Funde. Warum orientiert sich die MVG nicht an den echten Bedarfen der Kundschaft? So eine kleine App, oder Web-App, kann doch nicht so schwer sein? Oder ist die Komplexität, das richtige Fundbüro zu finden, einfach zu hoch, als das man die abbilden könnte?

In der Zwischenzeit können Fahrgäste des MVV-München gerne den hier im Blog angebotenen Dienst nutzen, um verlorene und gefundene Gegenstände einzutragen.

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Gastartikel - unverschämter Umgang mit Kunden

Alex | April 24, 2013 | Busse beim MVV, MVV-München

Als ich am 16.4.2013 um 8:11 Uhr mit meiner zehn Monate alten Tochter im Kinderwagen an der Haltestelle „Mutter-Teresa-Straße“ in den Bus Nr. 190 Richtung „Max-Weber-Platz“ einstieg, um zum Kinderarzt in der Kuglerstraße zu fahren, kam der Busfahrer wild schimpfend im Bus Richtung Tür gerannt und befahl mir, sofort wieder auszusteigen.

Ich war völlig perplex und registrierte erst jetzt, dass an der einzigen Bustür, an der Kinderwagen abgestellt werden können, bereits drei Kinderkarren standen. Mein Kinderwagen hätte zwar noch daneben gepasst, aber es wäre eng geworden.

Der Busfahrer schrie mich an: „Mir reicht’s! Steigen Sie sofort wieder aus! Ich war schon kulant, als ich den dritten Wagen mitgenommen habe. Ich fahre nicht weiter, bis Sie ausgestiegen sind.“ In meiner Überraschung fragte ich ihn (ich bewundere mich noch im Nachhinein, wie ruhig ich in der ganzen Situation geblieben bin, obwohl ich mich extrem ungerecht behandelt fühlte), was ich denn seiner Meinung nach jetzt tun solle, ich müsse dringend zum Kinderarzt. Das sei ihm egal, ich solle halt den nächsten Bus nehmen. Als ich sagte, dass dieser ja erst in 20 Minuten führe und dass das für mich zu spät sei, war ihm auch das egal.

Daraufhin bat ich ihn mehrfach mit ruhiger Stimme um seinen Namen. Der ginge mich überhaupt nichts an und wenn ich mich beschweren wolle, solle ich mit gefälligst die Busnummer notieren. Ich sagte, dass ich das auch tun werde und stieg wieder aus. Der Bus fuhr sofort los, sodass ich mir die Nummer nicht mehr notieren konnte.

Ich habe auf den Internetseiten keinen Hinweis darauf gefunden, dass in jedem Bus nur eine begrenzte Anzahl von Kinderwagen transportiert werden darf, gehe aber mal davon aus, dass es so ist. Sonst wäre das Verhalten des Busfahrers noch unverschämter als ich bisher angenommen hatte. Abgesehen davon, dass in dem Bus nur ca. 15 Fahrgäste saßen, und wir so niemandem den Fluchtweg versperrt hätten – es gab ja noch mindestens zwei weitere Ausgänge – ist es in Deutschland ja üblich, dass man sehr auf Sicherheit achtet. Verstehe ich alles und ich hätte es sicherlich auch in der Situation verstanden, wenn der Busfahrer mir mit ruhigen Worten seine Lage erklärt und sich vielleicht entschuldigt hätte und mich daraufhin gebeten hätte, wieder auszusteigen und einen anderen Transportweg (U-Bahn, nächster Bus, …) zu nutzen. Hat er aber leider nicht.

Ich finde es äußerst unverschämt, wie ich von diesem Busfahrer behandelt wurde. Das ist kein Umgang mit Kunden und ist absolut inakzeptabel, es sei denn, die MVG hat zu viele Kunden und will sie loswerden. Ich verstehe auch nicht, wie die MVG in dem Stadtviertel Messestadt Riem, das angeblich das kinderreichste in München ist und das das Ziel hat, möglichst autofrei zu sein, nur alle 20 Minuten zwei Plätze für Kinderwagen anbieten kann. Der Bus hatte ja erst zwei Mal gehalten, bevor ich einsteigen wollte. Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, zu Beginn der Busstrecke, einen Platz für meinen Kinderwagen zu bekommen und auch noch grundlos beschimpft werde, kann ich mir nur überlegen, auf Fahrrad und Auto umzusteigen.

geschrieben vom Gastautor: Alice R.
eingegangen am 23.04.2013

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