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| Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Bauarbeiten an den Gleisen
Kaum zu glauben, aber wahr.
Die S-Bahn München sperrt die Strecke S4 zwischen Pasing und Puchheim komplett. Und zwar bis zum 03. November 2010. So lange dauert der erste Abschnitt der Arbeiten, der zweite folgt bis zum 07. November, da wird allerdings nur eine Seite gesperrt, so dass die Bahnen wenigstens Eingleisig fahren können. Betroffen sind alle Pendler, die von Geltendorf über Fürstenfeldbruck, Eichenau, Aubing und Leienfelsstrasse nach München fahren wollen.
Warum die Sperrung?
Die Begründung der S-Bahn München: Wartungsarbeiten. Es sollen Schotter, Gleise und Schwellen ausgetauscht werden.
Die komplette Sperrung der Strecke wird aber nicht von jedem mit Verständnis aufgenommen. “Die Bahn wird immer schlechter, früher wäre ein eingleisiger Betrieb eingerichtet worden”, kritisierte sogar der Landtagsabgeordnete Martin Runge (Grüne). Hat die Bahn ja auch vor - ab dem 04. November.
Bei mir klingelt immer noch im Ohr, dass doch am 13.12.2010 schon wieder die Tarife erhöht werden. Mit der Begründung, das Mehr an Sicherheit und Leistung des gesamten MVV Münchens finanzieren zu können. Dazu kommen die Lohnverhandlungen von 2009 (gemerkt? Das war schon Ende 2009 die Rechtfertigung für die Erhöhung um 4,8%) und die noch anstehenden Tarifverhandlungen 2010.
Also, das nenn ich doch mal Weitblick. Die Begründung für die Fahrpreiserhöhung 2010 beim MVV-München wird schon vor Vertragsschluss mit diesem gerechtfertigt. Ist aber ein anderes Thema…
Wie komme ich also ab 02. November 2010 nach München?
Der MVV-München, also die S Bahn München, setzt ab Puchheim Busse ein, die alle Haltestellen der Linie S4 anfahren werden. Ich erinnere mich ziemlich genau an das letzte Mal, als Busse eingesetzt wurden. Das war ein Hohn. 400 Menschen in einen Bus zu pressen, in dem es gerade 75 Plätze gibt (Stehplätzte eingerechnet…), das kann ja schon rechnerisch nicht klappen. Oder fahren die Busse dieses Mal öfter als die 20-Minuten?
Wir werden es sehen…
Um dem Gedränge im Bus zu entkommen werde ich versuchen, den Bus nach Olching zu nehmen, um dann von dort mit der S3 nach München zu fahren. Der Bus fährt alle 20 Minuten und die S-Bahn in Olching auch. Somit sollte einer „entspannten“ Fahrt in die Arbeit nichts im Wege stehen.
Quellen:
Süddeutsche.de
Tags: Bahn, Bauarbeiten, Busse, Gleise, M, Minuten, MVV-München, November, Olching, Puchheim, S-Bahn, Sperrung, Strecke
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| Alex | Juli 20, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Wagen der S-Bahn München
Die S-Bahn München erstaunt mich immer wieder. Heute steht die S-Bahn ab Pasing und zuckelt nur im Schritttempo weiter. Nach etwa 10 Minuten kam die automatische Ansage, dass sich Weiterfahrt etwas verzögert. Gut, das haben alle Fahrgäste schon bemerkt.
Aber dann folgte die gelangweilte und an Sarkasmus nicht zu übertreffende Stimme des Lockführers mit der Durchsage: “Die fast schon übliche Signalstörung am Hirschgarten”. Na, dass nenn ich mal ne Ansage. Sogar die Angestellten der S-Bahn München sind genervt von den Zuständen.
Weil es mich interessierte, hab ich mal etwas im Abteil rumgefragt, ob die anderen Passagiere der S-Bahn München normalerweise pünktlich sind, und es sich vielleicht hier um eine Ausnahme handelt. Gut, hätte ich mir schon aufgrund der Bemerkung des Lockführers denken können, dass dem nicht so ist, aber dennoch.
Fast schon einhellige Meinung: „Ich bin normalerweise immer 10 - 15 Minuten zu spät“.
Jetzt erinnere ich mich kurz an die Kundenzufriedenheitsstudie vom Mai 2010. Da war einer der am schlechtesten bewerteten Bereiche „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“. So langsam sollte das doch dem MVV München und gerade der S-Bahn zu denken geben…
Wenn ich jeden Tag 10 Minuten zu spät komme, meine Anschluss-Bahn nicht erreiche, dann brauch ich bald nicht mehr mit der S-Bahn fahren. Den Weg zum Arbeitsamt kann ich zu Fuß laufen.
Tags: Ansage, Kundenzufriedenheitsstudie, M, Pasing, Passagiere, S-Bahn, Sarkasmus, Schritttempo, Signalst
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| Alex | Juni 1, 2010 | MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Fahrkartenautomat
Der Tag fing schon wieder Klasse an. Eigentlich hätte ich gleich wieder nach Hause gehen sollen, als ich in den Bus einstieg. Die Fahrkarten waren ausverkauft. Nun gut, kein Problem. Da ich nur ein paar Stationen mit dem Bus fahren musste, um zur S-Bahn zu kommen, dachte ich mir, dass ich das schon überstehen werde - ohne Fahrkarte. Kann ich ja an der S-Bahn kaufen.
Fehlanzeige.
Das Geld hab ich schön und heute sogar mal passend in den Automaten gesteckt. Danach begann das Dilemma. Die Lampen im Schacht der Fahrkartenausgabe begannen zu leuchten, aber nichts passierte. Geld weg - keine Karte.
Leicht aufgebracht bin ich dann in das hiesige Reisebüro. Dort erfahre ich, dass das öfter passiert. “Geld weg-keine Karte” scheint bei den Automaten immer mal wieder zu passieren. Auf diesem Weg entschuldige ich mich gleich noch für mein etwas harsches Auftreten im Reisebüro. Aber, wenn man von 5 Tagen in der Woche an 3 Tagen Probleme mit dem MVV-München (insbesondere der S-Bahn München) hat, dann schwindet bei mir die Freundlichkeit doch zusehends (auch wenn ich weiß, dass die netten Damen keine Schuld haben!). Und heute ist Dienstag - bin mal gespannt, wie der Rest der Woche so wird…
Leicht aufgebracht hab ich dann die Rufnummer der Störungsstelle angerufen: 01801 23 59 59. Die ist zum Glück am Automaten angebracht. „3,9 Ct pro Minute aus dem Deutschen Festnetz. Mobiltarife können abweichen…“
Haha, weil ja direkt neben dem Automaten gleich das Telefon hängt. Ich kann nur vom Handy aus anrufen! Anders geht es gar nicht. Also stehen da nicht 3,9 Ct zu Buche, sondern etwas mehr. Freundlich erfahre ich, dass ich mir eine neue Karte kaufen solle um zum Reisezentrum nach München zu fahren. Wie, nochmal Geld in den defekten Automaten stecken? Was soll denn der Unsinn?
Dort solle ich den Sachverhalt erneut schildern, um dann mein Geld zurück zu bekommen. Aber, was ist mit den Telefonkosten, die entstanden sind? Wer erstattet mir die? Ja, sicherlich, 3,9 Ct die Minute ist nicht viel, aber bei 2 Minuten in der Warteschleife und 2 Minuten Gespräch, sind das mal eben 15,6 Ct. Aus dem Deutschen Festnetzt… Mobil kann abweichen.
Jetzt stelle ich mir die Frage: Wenn das öfter passiert, und jeder Fahrgast der das Problem hat, auch anruft, wie viel verdient die S-Bahn München mit diesem Angebot nebenbei? Aber da sind wir schon wieder beim Thema „Kundenkommunikation“. Es ist fast schon egal wo, aber bei kundenorientierten Unternehmen findet man als Hotline entweder eine 0800-er oder eine Festnetz-Nummer. Bei der S-Bahn München scheint das noch nicht angekommen zu sein. Eigentlich eine Schande. Aber mit den Gästen der S-Bahn München kann man es ja offenbar machen… Auf Gedeih und Verderb - es gibt ja keine Alternative. Danke liebe S-Bahn München.
Vielleicht als kleiner Hinweis: Wenn die neuen Fahrkartenautomaten aufgestellt werden (ist ja so angedacht laut S-Takt Mai/Juni 2010) könnte die S-Bahn doch gleich so „innovativ“ sein, und eine neue Service-Nummer draufdrucken. Kostet weniger, als an allen Automaten die Nummer zu überkleben. Wir würden uns freuen, wenn das Thema Kundenorientierung auch beim MVV größer geschrieben würde. Dann könnte ich mir solche Berichte hier sparen!
Wie dem auch sei, also mache ich einen Umweg, steige am Hauptbahnhof München aus und gehe in das Reisezentrum. War mal jemand in letzter Zeit da?
Ich kam nicht zu den Schaltern durch. Kurz hinter dem Eingang steht ein netter, aber vollkommen schlampig gekleideter bahnuniformierter Mann. Sofort wurde ich angesprochen, ob er mir helfen kann. Ich schildere zügig mein Problem und werde danach zu einer netten „Empfangsdame“ verwiesen. Was jetzt passierte, war mir neu.
 Nummernsystem im Bahn Reisezentrum
Ich durfte mein Problem erneut schildern und danach einen Zettel aus einem Automaten ziehen. Auf diesem stand eine Nummer. Wenn meine Nummer auf einem der aufgehängten Displays aufleuchtet, solle ich mich zu dem dazu angegebenen Schalter bewegen. Dort würde ich mein Geld zurück bekommen. Wow dachte ich mir, der Ansturm scheint wohl ohne Arbeitsamt-Nummerzieh-System nicht zu bewältigen zu sein.
OK, ich schaue auf meine Zahl 12535. Wenn das System täglich neu anfängt zu zählen, dann bin ich heute, am 01.06.2010, 10:30 Uhr der Zwölftausendste Besucher, der ein Problem hat oder nicht ohne menschliche Hilfe mit der Bahn klar kommt. Nicht schlecht. Selbst wenn das System montlich zählt… heute ist der Erste. Beeindruckend, wie professionell man auch bei der Bahn zu einer Nummer wird. Netterweise wurde mir noch mitgeteilt, dass ich mich auf ca. 20 Minuten Wartezeit einrichten könne. Oh je…
Nun ja, zum Glück hat der nette Mann am Eingang aufgepasst, das Problem schnell erkannt und gegengesteuert. Ich brauchte keine 20 Minuten warten, musste schnell ein Formular ausfüllen und hab sofort mein Fahrgeld erstattet bekommen. Ohne Ausweis, ohne alles - Cash auf die Hand. Das allerdings war extrem fix, kundenfreundlich und leichtsinnig. Danke an dieser Stelle für die zuvorkommende Behandlung. Sind wir schon sooo bekannt bei der Bahn???
Der kriminelle Teil in mir fragte sich aber schnell, was wohl passiert wäre, wenn ich gelogen und eine falsche Adresse angegeben hätte?
…
Hmm, so erklärt sich wahrscheinlich die 0180-er Nummer der Störungsstelle, um all diese kriminellen Subjekte, die die Kundenfreundlichkeit der Bahn ausnutzen, zu kompensieren.
Tags: Automaten, Bahn, Fahrkarte, M, Problem, Reisezentrum, S-Bahn, Störungsstelle
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| | Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Mit Begeisterung habe ich versucht, die Auswertung der Kundenbefragung zu interpretieren, die in dieser Ausgabe der S-Takt auf Seite 3 zu sehen ist. Dabei habe ich festgestellt, dass das Lesen dieser zwei Statistiken nicht so ganz einfach ist. Viele Zahlen auf verschiedenen Achsen. Nun gut.
Der Grundtenor des zu den Statistiken gehörenden Textes ist: „Der MVV als Verbundsystem bekommt gute Noten“. Aber wie ist denn das Zahlenwerk zu deuten, welches sich auf einer kompletten Seite der Selbstdarstellung befindet?
In der oberen Grafik wurde eine Notenskala von 1-5 für die Kundenzufriedenheit angesetzt. Das bedeutet, wer die Note 1 vergibt, ist vollkommen zufrieden, die Note 5 ist vollkommene Unzufriedenheit. Der Mittelwert, welche eine Balance zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit darstellt, ist demnach die Note 2,5.
Betrachtet man die Statistik etwas genauer stellt man fest, dass nur ein Wert in der Region um den Mittelwert rangiert. Die Internetseiten des MVV sind etwas besser als das Mittelmaß. Bei allen anderen Punkten der Befragung sind die Kunden eher unzufrieden als zufrieden mit dem MVV und seinen Verbundpartnern. Die Bereiche „Preis-Leistungs-Verhältnis (3,7)“, „Verständlichkeit des Tarifsystems (3,64)“ und „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit (3,34)“ schneiden dabei am schlechtesten ab. Alle weiteren der 14 Punkte (bis auf den einen, der besser war als 2,5) liegen jenseits der 2,5 Note.
Jetzt stellen wir uns die Frage:
Wo bitteschön sind die Noten 3,34 (und schlechter) “gute” Noten? Vor allem, wenn man in Betracht zieht, das 5 die schlechteste ist? In einer Prüfung wäre das 33% und damit locker durchgefallen. Das ist in 6 von 14 Punkten der Fall. Durchgefallen. Das Schöne daran ist, dass es eine Steigerung zum Vorjahr gibt. Bedeutet: Im Vorjahr sind genauso viele Punkte durchgefallen, nur mit noch schlechteren Werten.
Ja, unter diesem Gesichtspunkt ist sicherlich zu argumentieren: „Kunden geben der S-Bahn München im Verbundsystem gute Noten“. Die Aussage von S-Bahn Geschäftsleiter Bernhard Weisser „Wir freuen uns über die gestiegene Zufriedenheit unserer Kunden […]“ zeigt dennoch deutlich, dass bei der S-Bahn München in Relationen gedacht wird. Klar, jeden Tag zwei Verspätungen ist gemessen an den pünktlichen Zügen relativ wenig. Nur zu dumm für diejenigen, die’s betrifft.
Das Thema der Verständlichkeit des Tarifsystems wird im Artikel extra betrachtet. Besserung und mehr Transparenz erhofft sich die S-Bahn München vom Aufstellen neuer Tarifautomaten. Wir sind da mal gespannt. Wann soll das eigentlich passieren? Eigentlich würde es doch zur S-Bahn München passen, im Oktober oder November die neuen Automaten flächendeckend aufzustellen und damit gleich einen neuen Fahrpreis festzusetzen. War doch in den letzten Jahren immer so. Kommt der Herbst, kommen neue Fahrpreise. Manchmal auch neue Linienbezeichnungen. Diesmal würde es sich doch anbieten, auch gleich noch neue Automaten aufzustellen. Rechtfertigt dann den neuen Preis…
Die untere Statistik ist unserer Meinung nach für den Laien nicht lesbar. Was soll die „Globalzufriedenheit“ ausdrücken? Was stellen die einzelnen Balken dar? Sollen wir aus der Grafik ersehen, wie eigentlich wenig Kunden unzufrieden sind? Hier wäre eine Erklärung im Text schön gewesen, wie man die Grafik lesen kann.
An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Statistiken des S-Bahn Störmelders verweisen. Aus denen geht hervor, wie sich im Laufe des letzten Jahres und zu Beginn des Jahres 2010 die Ansammlung von Störungen und Unterbrechungen gestaltet. Diese Informationen sind nicht durch eine telefonische Befragung entstanden, sondern werden von der Deutschen Bahn AG als „Kundeninformation“ per EMail verteilt. Wir finden diesen Störmelder wirklich gut, um die Kunden wenigstens etwas „auf dem Laufenden“ zu halten. Er zeigt aber auf der anderen Seite auch sehr konkret, was alles nicht funktioniert und wo man Befragungen ruhig mal hinterfragen kann.
Tags: Kunden, M, MVV-München, S-Bahn, Statistik, Statistiken, Tarifsystems, Unzufriedenheit, Verbundsystem, Verständlichkeit, Zufriedenheit
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| | Alex | Mai 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, MVV-Störungen, S-Bahn München Letzte Woche habe ich mich darüber amüsiert, dass es den Stillstand beim MVV-München auch ohne Aschewolke gibt. Heute habe ich etwas Neues gefunden, was mich auch zum Lachen bringt.
Seit ca. 1,5 Jahren habe ich den MVV-Störmelder als eMail abonniert. Da lese ich gestern Nacht: „Blitzeinschlag“ auf der Strecke S7 nach Wolfratshausen. Sperrung.
Keine 30 Minuten später die Meldung: „Stellwerksstörung wegen Blitzeinschlag“. Ich kann es kaum glauben. Gibt es nicht so etwas wie Blitzableiter? Ich kann es wirklich nicht glauben. Blitzeinschlag. Und, es war ja nun nicht das erste Mal, dass ein Blitzeinschlag eine ganze Strecke lahmgelegt hat.
Das letzte Mal, als ich etwas so makaberes gehört habe, war das auf der Autobahn im Radio. Da war die Meldung in etwa: „Vorsicht, Geisterfahrer auf der A…“.Kurz danach kam dann das Update: „Der Geisterfahrer ist nicht mehr da, dafür jetzt eine Vollsperrung.“ Was mit Sicherheit auf den Geisterfahrer zurückzuführen war…
Im Zuge dessen habe ich mir die Statistiken des Störmelders angeschaut und dabei festgestellt, dass die schon
a) ziemlich inaktuell waren und
b) es da noch einiges zu tun gibt.
Jetzt für alle Fans der Statistik: Ich habe neue Ansichten erstellt. Immer auf der Basis der Störmelder-Emails der Deutschen Bahn. So können Interessierte jetzt die Störungen der einzelnen Monate pro Jahr mit den Störungen des Vorjahres vergleichen. Und noch besser. Bei einem Klick (rechts) auf den Monat, werden auch noch die unterschiedlichen Ursachen der Störungen der einzelnen Monate grafisch dargestellt. Die Statistiken sind jetzt wieder brandaktuell. Und das bleiben sie auch - jedenfalls so weit ich dazu komme, die Meldungen des Störmelders einzuarbeiten.
Viel Spaß beim Lesen und Staunen…
Tags: Aschewolke, Blitzeinschlag, Letzte, MVV-München, Sperrung, Statistiken, Stillstand, Störmelder-Emails, Störmelders, Vollsperrung, Wolfratshausen
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| Alex | April 27, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München SBahn München
Kaum beginnt der Flugverkehr wieder zu funktionieren, kommen die nächsten Verzögerungen. Diesmal war nicht eine Aschewolke aus Island Schuld, sondern ein Stromausfall am Flughafen München. Fluggesellschaften unternehmen alles Mögliche, um wieder in die Luft zu kommen, nur ist das leider nichts wert, wenn die Passagiere vom Flughafen nicht zu ihren Zielorten weiter kommen.
Erst fällt der Strom aus. Die Linien S1 und S8 der Münchner S-Bahn können den Flughafen München nicht erreichen. Kaum ist der Strom wieder da - nächstes Problem. Das Stellwerk fällt aus. Kommt mir vor wie ein Déjà -vu. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das Stellwerk ausfällt. Ein Netzwerkadministrator lächelt mich gestern an und sagt kopfschüttelnd: „Was für ein Laden, selbst meine einfachen Server haben eine USV“ (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas beim MVV-München bekannt ist… Und selbst wenn der Stromausfall nicht die Ursache des Stellwerkproblems war. “Ausfallen” ist in den letzten Monaten offensichtlich seine Stärke.
Unser Mitgefühl ist bei den Passagieren, die es endlich geschafft haben, mit dem Flugzeug nach München zu kommen. Gestern saßen sie dann wieder mehrere Stunden fest.
Aber wie wir schon seit vielen Monaten schreiben, so zeigt auch der gestrige Tag wieder: Um beim MVV-München bzw. der S-Bahn München festzusitzen, braucht es keinen Vulkanausbruch und keine Aschewolke. Es reichen schon wesentlich trivialere Gründe, um das scheinbar marode S-Bahn-System in München in einer Kettenreaktion von Störungen zum stocken zu bringen.
Wir freuen uns auf den zweiten Tunnel, der ja nun endlich beschlossen ist. Es weiß zwar noch niemand, wie das finanziert werden soll, aber der Tunnel wird mit Sicherheit die Probleme der S-Bahn München beheben.
Tags: Aschewolke, Flughafen, Flugverkehr, M, MVV-München, Passagiere, Problem, Probleme, S-Bahn, SBahn, Stellwerk, Strom, Stromausfall, Tunnel, Verzögerungen
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| | Alex | Februar 24, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, MVV-Störungen, S-Bahn München Nachdem heute (24.02.2010) mal wieder die komplette Stammstrecke der S-Bahn-München nicht nutzbar war, haben wir festgestellt, dass die S-Bahn München auch auf Twitter aktiv ist.
Bei etwas genauerem Hinsehen haben wir festgestellt, dass der S_Bahn_Muenchen Account bei Twitter kein offizielles Medium der S-Bahn München GmbH ist, sondern nur die Tickermeldungen des S-Bahn Störmelders getwittert werden. Das erklärt auch, warum dort so viel wertloser Text steht. Die Tickermeldungen bestehen dummerweise aus mehr als 140 Zeichen und demnach können die Informationen aus dem Störmelder auch nicht ohne Weiteres getwittert werden.
Die Idee, das Medium Twitter zu nutzen, finden wir toll. Aber warum kommt nicht die S-Bahn selber auf den Gedanken? Warum werden von einem Twitter Account, der sich S_Bahn_Muenchen nennt, nur stumpf die Störmelder-eMails veröffentlicht? Selbst der S-Bahn München GmbH müsste das doch “ein Dorn im Auge” sein. Und noch viel schlimmer: Warum nutzt die Bahn das Medium Twitter nicht selber effektiv?
In der ADAC-Studie von vor ein paar Tagen steht klar: Nirgendwo in Deutschland wird der Nahverkehr so intensiv genutzt wie in der Region München. In der Studie steht aber nichts über Kundenumgang oder Informations-Politik.
Wir würden uns freuen, wenn die S-Bahn selber das Heft in die Hand nimmt, und neue Medien wie Twitter nutzt, um Kunden zu informieren. Und zwar vernünftig und nicht mittels eines teilweise so wertlosem Veröffentlichen von eMail-Tickermeldungen. Dennoch, der Ansatz des S_Bahn_Muenchen Twitterers ist gut und sollte der S-Bahn München GmbH die Augen öffnen.
PS. Der Grund für die heutigen Verspätungen und Ausfälle liegt in einem Stellwerksausfall. Aktuell herrscht auf der Münchner Stammstrecke noch Chaos.
Tags: Account, Bahn, M, S-Bahn, S-Bahn München, Stammstrecke, Stellwerksausfall, Stellwerksstörung, Störmelder, S_Bahn_Muenchen, Tickermeldungen, Twitter, Verspätungen
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| Alex | Januar 28, 2010 | MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München, U-Bahn-München Wartende Massen am U-Bahn-Gleis
In einer meiner letzten Beratung wurde mir empfohlen, immer mit dem Positiven zu beginnen. Daher fange ich heute mal mit dem Positiven an.
Ich bin heute Morgen nach München gefahren mit der S-Bahn. Und zu meiner absoluten Überraschung: Sie war pünktlich. Nein, nicht nur pünktlich, sie war sogar 5 Minuten zu früh… Nicht zu glauben? War es für mich auch nicht. Erst dachte ich, da muss die Vorherige wohl ausgefallen sein… Aber dafür war die Bahn viel zu leer… Ich genieße also die Fahrt in einer fast leeren S-Bahn nach München, die trotz Schnee und Eis offensichtlich pünktlich war. Oder ist die Uhr am Bahnsteig eingefroren? Wäre ja nichts Neues, wenn beim MVV im Winter mal etwas einfriert…
Um beim Thema zu bleiben…
Kaum in München angekommen, ließ meine Entspannung schlagartig nach. Die U-Bahn fuhr nicht. Massen drängeln sich an dem Bahnsteig der U2/ U1. Die Anzeigetafel zeigt minutenlang an, dass die nächste Bahn in 3 Minuten kommt. Nach 10 Minuten warten hatte ich dann keine Lust mehr und entschied mich, die Tram zu nutzen.
 Wartende und ahnungslose Tram-Fahrgäste beim MVV-München
Katastrophaler Fehler.
Die Tram fuhr zwar los, aber nicht dahin, wo sie sollte. Der kurze Spruch des Tram-Führers war heute Morgen die einzige Info die ich vom MVV bekommen habe. „Weiche ist eingefroren. Wir fahren heute mal eine andere Route…“ Nicht mit mir. Zum Glück ist München nicht so groß, und ich konnte zu Fuß zur Arbeit. Bei meinem Fußmarsch habe ich dann die vielen ahnungslosen Fahrgäste gesehen, die auf die Tram warten - während diese heute mal eine andere Route nimmt…
Fazit:
Das es schneit, ist seit Tagen bekannt. Das am Fuße der Alpen auch mal Temperaturen unter Null auftreten können, sollte auch nicht ungewohnt sein. Das Türen bei S-Bahnen einfrieren ist für mich daher kaum nachvollziehbar. Aber das haufenweise Menschen ahnungslos warten und frieren, keine Informationen bekommen, wann und ob eine Bahn, eine Tram oder ein Bus kommt - dafür hab ich wenig Verständnis. Zwar wird per Lautsprecher ab und zu um Entschuldigung gebeten, aber in all den Jahren, die ich jetzt hier in München bin, hat sich nichts wesentlich verändert.
Oh doch… die Fahrpreise. Ich zahle kontinuierlich Jahr für Jahr mehr, für die Beförderung mit dem MVV, aber das war’s dann auch schon.
Kundenkommunikation beim MVV scheint nicht den höchsten Stellenwert zu haben. Schade, wo das Jahr 2010 doch so problemlos begann. Aber wie jedes Jahr „überrascht“ der Schnee den Nahverkehrsverbund immer wieder.
Laut “Kundenzufriedenheitsstudie 2009″ sind alle sehr zufrieden mit dem MVV. Aber warten Fahrgäste in anderen Bundesländern und Nahverkehrsbetrieben genauso ahnungslos? Ist die Informations-Übermittlung überall so miserabel wie beim MVV-München?
Tags: 28.01.2010, Informationen MVV, MVV 2010, Schneechaos, Störungen, Tram, U-Bahn Ausfall, Wetterchaos
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| Alex | Dezember 17, 2009 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München S-Bahn
Gestern erhielt ich schon morgens halb 9 einen Anruf. Die S-Bahn fährt nicht zwischen Freising und Neufarn. Das ist ja an und für sich nichts Neues, das die S-Bahn nicht wirklich zuverlässig ist.
Mein erster Gedanke war: „Ja, wie immer, kaum wird das Wetter schlechter, schon kommt die S-Bahn verspätet.“. Ich kenne das ja mittlerweile schon, dass bei „unerwartetem Wintereinbruch“ die Weichen einfrieren oder die Türen vereist sind.
Rechtsanwalt V. Siegel, der als “Streckenpate des MVV-Blogs” für die S1 fungiert, nennt das die 4 Wettererscheinungen, die schlecht für den MVV-München und insbesondere der S-Bahn München seien - Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Aber wenn ich die Störmelder-Statistiken anschaue, dann muss ich sagen, dass Wetter war es bisher nicht, was die S-Bahnen des MVV-München verspäten ließ…
Oder sind all die Begründungen für Störungen (S-Bahn Störmelder und Lautsprecherdurchsagen) nicht die Wahrheit? Alles vorgeschoben?
Tags: M, S-Bahn, S1, Störmelder, Störmelder-Statistik, Störung, Streckenpate des MVV-Blogs, Wintereinbruch
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| | Tanja | November 8, 2009 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Was passiert, wenn es auf einer der Münchner S-Bahn-Linien zu Störungen kommt? Dann bietet der MVV seinen Münchner Fahrgästen über den S-Bahn-Newsticker Auskunft und Hintergrundinformation. Soweit ein klasse Service! Doch was passiert, wenn man tatsächlich an mehr Hintergrundinformation interessiert ist und es zufällig ein Sonntag ist?
Am Sonntag, den 8. November 2009, kam es auf der Linie S1 zur Störung und diesbezüglich erschien unter “mehr” folgende Meldung: “08.11.2009,17:50Uhr Grüß Gott,sehr verehrte Fahrgäste,wegen eines Polizei und Notarzteinsatzes ist der S-Bahnverkehr zwischen Neufahrn und Oberschleißheim unterbrochen. Die Züge der S1 wenden daher bereits in Neufahrn und Oberschleißheim. Fahrgäste mit Fahrziel Flughafen München benutzen bitte die S8 zum Flughafen.Zwischen Neufahrn und Oberschleßheim wird Schienenersatzverkehr eingerichtet. Für weitere Fragen stehen wir ihnen gerne Mo-Fr von 7-20 Uhr und Samstag von 8-20 Uhr unter 01805/661010 (14ct/Min. Mobilfunktarife abweichend) zur Verfügung. Herzliche Grüße, Ihre S-Bahn München.”
Service wird von jedem Fahrgast geschätzt. Und dass am Sonntag der MVV nicht mit voller Belegschaft besetzt ist, auch dafür haben wohl viele Menschen Verständnis. Wenn ich aber sonntags lese, dass ich erst am folgenden Tag Auskunft erhalte, dann fühle ich mich für dumm verkauft!
Service allein, aufgepeppt mit Floskeln, ist nicht alles. Ein gut durchdachter und gelebter Service hingegen bindet Kunden.
Tags: MVV, MVV-Münchens, S-Bahn, S-Bahn-Newsticker, S1, Sonntag, Störung
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