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| | Alex | Februar 4, 2011 | Allgemeines … das war unter anderem eine komplette Seite in der S-Takt München, Ausgabe Januar/ Februar 2011. Eigentlich wollte ich nichts zu dem Thema schreiben, weil es ja nicht wirklich den MVV München betrifft, aber ich fand einen Aspekt in dem Artikel einfach bemerkenswert.
Kurz vorweg, wie funktioniert das eigentlich, für € 42,- durch ganz Deutschland? Nun, Sie kaufen sich ein „Quer-durchs-Land“ Ticket. Das kostet 42 Euro. Es können auf dem Ticket weitere 6 Personen mitfahren, Kinder bis 14 Jahre kosten nichts. Jede weitere Person, nach dem Käufer des Tickets an sich, zahlt nur 6 Euro. Das Ticket gilt nur von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages.
Was mich an dem Beitrag stutzig macht ist folgendes […] Damit ist das Ticket ideal für Tagesausflüge und Kurzurlaube. Neu ist der Familienvorteil… […].
Mal ganz ehrlich, wann haben Eltern die arbeiten von Montag bis Freitag Zeit, mit schulpflichtigen Kindern einen Kurzurlaub zu machen? Wir finden das Angebot ganz toll, nur leider etwas an der Realität vorbei. Am Wochenende, wenn die Zeit vorhanden ist, Eltern nicht arbeiten und Kinder nicht zur Schule müssen, da wäre es sinnvoll, eine Vergünstigung fürs Bahnfahren zu bekommen. Aber wozu denn bitte von Montag bis Freitag?
Und das Argument „in den Ferien“ kann ich nicht wirklich akzeptieren. Durch Aktionen wie den Münchner Ferienpass zum Beispiel fahren Kinder unter anderem in den Ferien sowieso überwiegend kostenlos. Liebe Bahn, die Idee ist toll, aber wer aus der arbeitenden Bevölkerung soll denn in den Genuss des „Quer-durchs-Land“ – Tickets mit Familienvorteil kommen? Als Marketing-Aktion ist das vielleicht gar nicht schlecht. Immerhin kann die Bahn so gut argumentieren, dass sie doch ganz viel tut um das Bahnfahren attraktiver zu machen… aber kommt das Angebot auch da an, wo es Sinn machen würde?
Tags: Bahn, Familienvorteil, Ferien, Kinder, Kurzurlaub, M, Tickets
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| Alex | Januar 11, 2011 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München Fahrplanänderungen von 2009 - Topaktuell ist anders
Als ich heute Morgen seit langer Zeit mal wieder vorne beim Fahrer sitze, schaue ich direkt auf das große Plakat an der Rückwand der Fahrerkabine. Überschrift: „Neue Linien-Nummern bei der S-Bahn“. Wow, das hab ich ja gar nicht mitbekommen. Darunter das Datum, ab wann die Umbenennung in Kraft treten wird – 13. Dezember 2009.
Nach dem ersten Schreck folgte schnell die Ernüchterung. Das ist ja vor über 14 Monaten gewesen!
Ja, ich kann mich sogar noch daran erinnern. Viele Menschen, vor allem ältere, standen fragend auf den Bahnsteigen. Welche Linie ist denn jetzt die Richtige? Wohin fahren die neuen Linien? Denn es wurden ja 2009 nicht nur die Nummern der Linien geändert, sondern auch die Routen (und die Fahrpreise wie jedes Jahr).
Aber dann hörte ich in meinen Ohren den Wiederhall des Interviews von Herrn Ramsauer gestern Abend. Da gab er die Fehler zu, die die Bahn gemacht hat. Unter anderem die miserable Informationsgestaltung, mittels derer die Fahrgäste auf dem Laufenden gehalten werden. Nicht nur fehlende Bahnsteigdurchsagen, sondern auch veraltete Informationen werden an die Fahrgäste weitergegeben.
Und wie wir ja schon mehrfach geschrieben haben, die S-Bahn München GmbH ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn AG. Was allerdings verwunderlich ist, dass der Münchner Verkehrsverbund die schlechte Informationstransparenz und Kundenfreundlichkeit der Bahn so einfach adaptiert. Warum hängt in einem Bus der Münchner Verkehrsbetriebe ein total veraltetes Plakat der S-Bahn? Gibt es sonst nichts Wichtigeres zu berichten? Ist eine 14 Monate alte Information so wichtig, dass sie als großflächiges Plakat im Bus ausgehängt wird?
Das die Bahn eine schlechte Kommunikationspolitik hat, das haben wir ja im Laufe des Jahres schon mehrfach erleben dürfen, aber dass der Verkehrsverbund da so „stumpf“ mitmacht, das wundert uns schon.
Tags: Bahn, Fahrg, Fahrplanänderungen, Information, Kommunikation, Linien, M, Plakat, Ramsauer, S-Bahn, Topaktuell, Verkehrsverbund
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| Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Bauarbeiten an den Gleisen
Kaum zu glauben, aber wahr.
Die S-Bahn München sperrt die Strecke S4 zwischen Pasing und Puchheim komplett. Und zwar bis zum 03. November 2010. So lange dauert der erste Abschnitt der Arbeiten, der zweite folgt bis zum 07. November, da wird allerdings nur eine Seite gesperrt, so dass die Bahnen wenigstens Eingleisig fahren können. Betroffen sind alle Pendler, die von Geltendorf über Fürstenfeldbruck, Eichenau, Aubing und Leienfelsstrasse nach München fahren wollen.
Warum die Sperrung?
Die Begründung der S-Bahn München: Wartungsarbeiten. Es sollen Schotter, Gleise und Schwellen ausgetauscht werden.
Die komplette Sperrung der Strecke wird aber nicht von jedem mit Verständnis aufgenommen. “Die Bahn wird immer schlechter, früher wäre ein eingleisiger Betrieb eingerichtet worden”, kritisierte sogar der Landtagsabgeordnete Martin Runge (Grüne). Hat die Bahn ja auch vor - ab dem 04. November.
Bei mir klingelt immer noch im Ohr, dass doch am 13.12.2010 schon wieder die Tarife erhöht werden. Mit der Begründung, das Mehr an Sicherheit und Leistung des gesamten MVV Münchens finanzieren zu können. Dazu kommen die Lohnverhandlungen von 2009 (gemerkt? Das war schon Ende 2009 die Rechtfertigung für die Erhöhung um 4,8%) und die noch anstehenden Tarifverhandlungen 2010.
Also, das nenn ich doch mal Weitblick. Die Begründung für die Fahrpreiserhöhung 2010 beim MVV-München wird schon vor Vertragsschluss mit diesem gerechtfertigt. Ist aber ein anderes Thema…
Wie komme ich also ab 02. November 2010 nach München?
Der MVV-München, also die S Bahn München, setzt ab Puchheim Busse ein, die alle Haltestellen der Linie S4 anfahren werden. Ich erinnere mich ziemlich genau an das letzte Mal, als Busse eingesetzt wurden. Das war ein Hohn. 400 Menschen in einen Bus zu pressen, in dem es gerade 75 Plätze gibt (Stehplätzte eingerechnet…), das kann ja schon rechnerisch nicht klappen. Oder fahren die Busse dieses Mal öfter als die 20-Minuten?
Wir werden es sehen…
Um dem Gedränge im Bus zu entkommen werde ich versuchen, den Bus nach Olching zu nehmen, um dann von dort mit der S3 nach München zu fahren. Der Bus fährt alle 20 Minuten und die S-Bahn in Olching auch. Somit sollte einer „entspannten“ Fahrt in die Arbeit nichts im Wege stehen.
Quellen:
Süddeutsche.de
Tags: Bahn, Bauarbeiten, Busse, Gleise, M, Minuten, MVV-München, November, Olching, Puchheim, S-Bahn, Sperrung, Strecke
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| Alex | September 13, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Herbst und Laub sorgen für kleine Fahrplanänderungen
Im letzten Herbst haben wir schon davon berichtet. Die Deutsche Bahn AG plante, die S-Bahn Züge der zweiten Generation mit einer Besandungsanlage auszustatten. Diese Anlagen würden bei schmierigen Schienen während des Bremsvorganges Sand vor die Räder schütten, um dadurch die Haftung zwischen Rad und Schiene zu verbessern. Der Vorteil der Neuentwicklung: Die S-Bahn kann den gewohnten Takt-Zyklus behalten, Bremswege werden durch schlechtes Wetter nicht verlängert und die Züge können in gewohnter Anzahl verkehren.
Zum Herbst des Jahres 2010 hat das Eisenbahnbundesamt die Nutzung der Besandungsanlage genehmigt. Die Deutsche Bahn ist derzeit schon eifrig dabei, die S-Bahn Züge der zweiten Generation (das sind ca. 105 Züge) umzurüsten. Das soll bis Mitte September 2010 geschafft sein.
Für die restlichen Züge des MVV (ca. 133), musste leider ein gesondertes Verfahren zur Zulassung der Besandungsanlage eingereicht werden. Weil dieses noch in der Bearbeitung ist („Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam“), kommt es trotz der Nachrüstung der ersten 105 Züge noch zu punktuellen Ausfällen, wahrscheinlich nur bei der S8.
Wir freuen uns darüber, dass die Bahn ihr Vorhaben umsetzen konnte und die Besandungsanlagen an den S-Bahnen des MVV München nachgerüstet wurden. Alles, um die Zufriedenheit der MVV-Kunden zu verbessern und vor Allem die Pünktlichkeit der S-Bahnen auch im Herbst sicherzustellen.
Meine Frage an dieser Stelle? Wann ist das Zulassungsverfahren abgeschlossen, für die nichtvereisenden Türen? Es bringt mir nämlich nicht so viel, pünktlich zu sein, wenn ich dann wegen einer vereisten Tür nicht aussteigen kann.
Oder wie ist eigentlich der Sachstand mit dem Patent der nie-einfrierenden Weichen? Gibt es so was eigentlich schon?
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Tags: Bahn, Besandungsanlage, Besandungsanlagen, Herbst, Laub, S-Bahn, S-Bahnen, Wetter, Zuge, Zulassung
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| | Alex | Juli 11, 2010 | Allgemeines, Freizeitgestaltung Um den Artikel etwas kürzer zu halten, hier nur die Fakten zur Jubiläumsfeier in München:
Datum: 08. August 2010
Uhrzeit: 10 - 16 Uhr
Kosten: soweit bekannt keine
Es ist eine Bühne errichtet, auf der es unter anderem Unterhaltung, Informationen und ein Publikums-Quizz gibt.
Nähere Informationen zum Quizz
Als Preise bei dem Quizz kann man Ameropa-Reisegutscheine gewinnen und 1x eine Bahncard 100. Das bedeutet ein Jahr 100% Ermäßigung auf alle Fahrten mit der Deutschen Bahn. Die Teilnahme erfolgt vor Ort. Das Quizz-Ticket kann man sich am Hauptbahnhof abholen, die Fragen darauf beantworten und dann das Lösungswort (wir kennen es auch noch nicht…) eintragen. Den vorgesehenen Abriss abtrennen und dann am Info-Counter abgeben. Die Gewinner werden am Ende der Veranstaltung am Hauptbahnhof München oder im Radio auf Charivari bekannt gegeben.
Mehr Informationen zur Jubiläumsfeier unter: http://www.deutschebahn.com/175
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück und drücken die Daumen.
Tags: Bahn, Hauptbahnhof, Jubiläumsfeier, Muenchen, Quizz
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| Alex | Juni 1, 2010 | MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Fahrkartenautomat
Der Tag fing schon wieder Klasse an. Eigentlich hätte ich gleich wieder nach Hause gehen sollen, als ich in den Bus einstieg. Die Fahrkarten waren ausverkauft. Nun gut, kein Problem. Da ich nur ein paar Stationen mit dem Bus fahren musste, um zur S-Bahn zu kommen, dachte ich mir, dass ich das schon überstehen werde - ohne Fahrkarte. Kann ich ja an der S-Bahn kaufen.
Fehlanzeige.
Das Geld hab ich schön und heute sogar mal passend in den Automaten gesteckt. Danach begann das Dilemma. Die Lampen im Schacht der Fahrkartenausgabe begannen zu leuchten, aber nichts passierte. Geld weg - keine Karte.
Leicht aufgebracht bin ich dann in das hiesige Reisebüro. Dort erfahre ich, dass das öfter passiert. “Geld weg-keine Karte” scheint bei den Automaten immer mal wieder zu passieren. Auf diesem Weg entschuldige ich mich gleich noch für mein etwas harsches Auftreten im Reisebüro. Aber, wenn man von 5 Tagen in der Woche an 3 Tagen Probleme mit dem MVV-München (insbesondere der S-Bahn München) hat, dann schwindet bei mir die Freundlichkeit doch zusehends (auch wenn ich weiß, dass die netten Damen keine Schuld haben!). Und heute ist Dienstag - bin mal gespannt, wie der Rest der Woche so wird…
Leicht aufgebracht hab ich dann die Rufnummer der Störungsstelle angerufen: 01801 23 59 59. Die ist zum Glück am Automaten angebracht. „3,9 Ct pro Minute aus dem Deutschen Festnetz. Mobiltarife können abweichen…“
Haha, weil ja direkt neben dem Automaten gleich das Telefon hängt. Ich kann nur vom Handy aus anrufen! Anders geht es gar nicht. Also stehen da nicht 3,9 Ct zu Buche, sondern etwas mehr. Freundlich erfahre ich, dass ich mir eine neue Karte kaufen solle um zum Reisezentrum nach München zu fahren. Wie, nochmal Geld in den defekten Automaten stecken? Was soll denn der Unsinn?
Dort solle ich den Sachverhalt erneut schildern, um dann mein Geld zurück zu bekommen. Aber, was ist mit den Telefonkosten, die entstanden sind? Wer erstattet mir die? Ja, sicherlich, 3,9 Ct die Minute ist nicht viel, aber bei 2 Minuten in der Warteschleife und 2 Minuten Gespräch, sind das mal eben 15,6 Ct. Aus dem Deutschen Festnetzt… Mobil kann abweichen.
Jetzt stelle ich mir die Frage: Wenn das öfter passiert, und jeder Fahrgast der das Problem hat, auch anruft, wie viel verdient die S-Bahn München mit diesem Angebot nebenbei? Aber da sind wir schon wieder beim Thema „Kundenkommunikation“. Es ist fast schon egal wo, aber bei kundenorientierten Unternehmen findet man als Hotline entweder eine 0800-er oder eine Festnetz-Nummer. Bei der S-Bahn München scheint das noch nicht angekommen zu sein. Eigentlich eine Schande. Aber mit den Gästen der S-Bahn München kann man es ja offenbar machen… Auf Gedeih und Verderb - es gibt ja keine Alternative. Danke liebe S-Bahn München.
Vielleicht als kleiner Hinweis: Wenn die neuen Fahrkartenautomaten aufgestellt werden (ist ja so angedacht laut S-Takt Mai/Juni 2010) könnte die S-Bahn doch gleich so „innovativ“ sein, und eine neue Service-Nummer draufdrucken. Kostet weniger, als an allen Automaten die Nummer zu überkleben. Wir würden uns freuen, wenn das Thema Kundenorientierung auch beim MVV größer geschrieben würde. Dann könnte ich mir solche Berichte hier sparen!
Wie dem auch sei, also mache ich einen Umweg, steige am Hauptbahnhof München aus und gehe in das Reisezentrum. War mal jemand in letzter Zeit da?
Ich kam nicht zu den Schaltern durch. Kurz hinter dem Eingang steht ein netter, aber vollkommen schlampig gekleideter bahnuniformierter Mann. Sofort wurde ich angesprochen, ob er mir helfen kann. Ich schildere zügig mein Problem und werde danach zu einer netten „Empfangsdame“ verwiesen. Was jetzt passierte, war mir neu.
 Nummernsystem im Bahn Reisezentrum
Ich durfte mein Problem erneut schildern und danach einen Zettel aus einem Automaten ziehen. Auf diesem stand eine Nummer. Wenn meine Nummer auf einem der aufgehängten Displays aufleuchtet, solle ich mich zu dem dazu angegebenen Schalter bewegen. Dort würde ich mein Geld zurück bekommen. Wow dachte ich mir, der Ansturm scheint wohl ohne Arbeitsamt-Nummerzieh-System nicht zu bewältigen zu sein.
OK, ich schaue auf meine Zahl 12535. Wenn das System täglich neu anfängt zu zählen, dann bin ich heute, am 01.06.2010, 10:30 Uhr der Zwölftausendste Besucher, der ein Problem hat oder nicht ohne menschliche Hilfe mit der Bahn klar kommt. Nicht schlecht. Selbst wenn das System montlich zählt… heute ist der Erste. Beeindruckend, wie professionell man auch bei der Bahn zu einer Nummer wird. Netterweise wurde mir noch mitgeteilt, dass ich mich auf ca. 20 Minuten Wartezeit einrichten könne. Oh je…
Nun ja, zum Glück hat der nette Mann am Eingang aufgepasst, das Problem schnell erkannt und gegengesteuert. Ich brauchte keine 20 Minuten warten, musste schnell ein Formular ausfüllen und hab sofort mein Fahrgeld erstattet bekommen. Ohne Ausweis, ohne alles - Cash auf die Hand. Das allerdings war extrem fix, kundenfreundlich und leichtsinnig. Danke an dieser Stelle für die zuvorkommende Behandlung. Sind wir schon sooo bekannt bei der Bahn???
Der kriminelle Teil in mir fragte sich aber schnell, was wohl passiert wäre, wenn ich gelogen und eine falsche Adresse angegeben hätte?
…
Hmm, so erklärt sich wahrscheinlich die 0180-er Nummer der Störungsstelle, um all diese kriminellen Subjekte, die die Kundenfreundlichkeit der Bahn ausnutzen, zu kompensieren.
Tags: Automaten, Bahn, Fahrkarte, M, Problem, Reisezentrum, S-Bahn, Störungsstelle
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| | Alex | Februar 24, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, MVV-Störungen, S-Bahn München Nachdem heute (24.02.2010) mal wieder die komplette Stammstrecke der S-Bahn-München nicht nutzbar war, haben wir festgestellt, dass die S-Bahn München auch auf Twitter aktiv ist.
Bei etwas genauerem Hinsehen haben wir festgestellt, dass der S_Bahn_Muenchen Account bei Twitter kein offizielles Medium der S-Bahn München GmbH ist, sondern nur die Tickermeldungen des S-Bahn Störmelders getwittert werden. Das erklärt auch, warum dort so viel wertloser Text steht. Die Tickermeldungen bestehen dummerweise aus mehr als 140 Zeichen und demnach können die Informationen aus dem Störmelder auch nicht ohne Weiteres getwittert werden.
Die Idee, das Medium Twitter zu nutzen, finden wir toll. Aber warum kommt nicht die S-Bahn selber auf den Gedanken? Warum werden von einem Twitter Account, der sich S_Bahn_Muenchen nennt, nur stumpf die Störmelder-eMails veröffentlicht? Selbst der S-Bahn München GmbH müsste das doch “ein Dorn im Auge” sein. Und noch viel schlimmer: Warum nutzt die Bahn das Medium Twitter nicht selber effektiv?
In der ADAC-Studie von vor ein paar Tagen steht klar: Nirgendwo in Deutschland wird der Nahverkehr so intensiv genutzt wie in der Region München. In der Studie steht aber nichts über Kundenumgang oder Informations-Politik.
Wir würden uns freuen, wenn die S-Bahn selber das Heft in die Hand nimmt, und neue Medien wie Twitter nutzt, um Kunden zu informieren. Und zwar vernünftig und nicht mittels eines teilweise so wertlosem Veröffentlichen von eMail-Tickermeldungen. Dennoch, der Ansatz des S_Bahn_Muenchen Twitterers ist gut und sollte der S-Bahn München GmbH die Augen öffnen.
PS. Der Grund für die heutigen Verspätungen und Ausfälle liegt in einem Stellwerksausfall. Aktuell herrscht auf der Münchner Stammstrecke noch Chaos.
Tags: Account, Bahn, M, S-Bahn, S-Bahn München, Stammstrecke, Stellwerksausfall, Stellwerksstörung, Störmelder, S_Bahn_Muenchen, Tickermeldungen, Twitter, Verspätungen
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| Alex | November 17, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München SBahn München
Nachdem das Mammut-Projekt “Zweiter S-Bahn Tunnel” für München Realität wird, wollte der MVV-Blog einer Frage nach gehen, die wir vor einigen Tagen als Kommentar beim Merkur-online gelesen habe.
Vielleicht ist es unseren Lesern noch in Erinnerung, am Sonntag, den 8. November 2009, kam es zu einem nahezu „Komplettausfall“ der Münchner S-Bahn Stammstrecke. Grund war der Serverausfall im Stellwerk. Zu diesem Thema kam folgende Frage auf:
„Was passiert, wenn jetzt der zweite Tunnel und die herkömmliche Stammstrecke über das gleiche Stellwerk koordiniert werden?“
Wir fanden die Frage mehr als interessant. Es wäre eine Farce, Millionen in einen zweiten Tunnel zu investieren, und bei einem simplen Rechnerabsturz wäre keines der Probleme gelöst, die den Bau eines zweiten Tunnels rechtfertigen.
Um der doch sehr technischen Frage auf den Grund zu gehen, haben wir uns mit dem Service-Dialog der Bahn in Verbindung gesetzt. An dieser Stelle ein Lob an den Service-Dialog der S-Bahn und Bahn. Überaus freundlich wurden unsere Fragen beantwortet.
MVV-Blog:
Wenn die 2. Stammstrecke und der 2. Tunnel gebaut sind, wie erfolgt die Steuerung? Über das gleiche Rechenzentrum wie derzeit auch? Was passiert, wenn dieses ausfällt? Liegt dann die zweite Strecke auch lahm?
Antwort vom Service Dialog der Bahn:
„Nach unserem derzeitigen Planungsstand erfolgt die Steuerung der Leit- und Sicherungstechnik der Zweiten Stammstrecke aus einer eigenen, von der bisherigen Stammstrecke unabhängigen Unterzentrale eines elektronischen Stellwerks.“
An dieser Stelle ein “Danke” für die schnelle Antwort des Service-Dialogs der Bahn! Und wir wissen jetzt wenigstens ein bisschen mehr …
Was wir sonst aktuell noch zum Verkehrsprojekt MVV recherchieren: Immer wieder einmal war der Ausbau der U5 bis nach Pasing im Gespräch. Den letzten Sachstand, den wir zu diesem Projekt in Erfahrung bringen konnten ist, dass 2008 die Mittel beschlossen werden sollten. Ob sie das wurden, ob es aktuelle Planungen gibt oder wie der Sachstand an sich ist, recherchieren wir gerade. Wenn wir es wissen, schreiben wir es wie gewohnt an Ort und Stelle.
Tags: Bahn, Dialog, M, Mammut-Projekt, S-Bahn, Service, Service-Dialog, Stammstrecke, Stellwerk, Steuerung, Tunnel, U5, Verbindung, Zweiter S-Bahn-Tunnel
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| Alex | November 10, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München S-Bahn München Netzplan ab Dezember 2009
Kaum zu glauben, aber wahr. Wie schon im April in unserem Post “Umbenennung S-Bahn München” angekündigt, werden ab Dezember 2009 die Linien der S-Bahn München tatsächlich wieder einmal umbenannt. Toll. Wie wahrscheinlich viele andere Fahrgäste auch, waren wir zunächst nur genervt, und dann wollten wir es genauer wissen:
Laut eines Telefonats mit der S-Bahn München GmbH , war die Umbenennung der einzelnen S-Bahn-Linien teilweise notwendig. Doch warum?
Hintergrund der Umbenennung der S-Bahn Linien
Jedes Gleis wird pro Zug extra gebucht. Das bedeutet, dass jeder Zug, egal ob S-Bahn, ICE oder Regionalzug, das Befahren eines Gleises im Vorfeld buchen muss. Die Bahn AG beobachtet und analysiert die Buchungen der einzelnen Strecken und stellt dabei fest, auf welchen Strecken es immer wieder zu Verspätungen oder Störungen kommt. Aufgrund dieser Auswertungen werden dann neue Linienkonzepte entwickelt, um eben insbesondere Störungen zu verhindern oder zu umgehen. Das kann unter anderem dadurch erfolgen, dass Streckenführungen geändert werden.
Im speziellen Bereich des MVV München kommt die neue Haltestelle Hirschgarten jetzt noch zusätzlich ins Spiel. Durch den neuen Halt der S-Bahn am Hirschgarten verlängert sich die Fahrzeit auf der Stammstrecke Richtung Osten. Das hat zur Folge, dass andere Verkehrsanbieter (die ebenfalls die Gleise nutzen) von den geänderten Fahrzeiten betroffen sind. Schließlich sind die Gleise jetzt zu anderen Zeiten, auch wenn es nur Minuten sind, benutzbar. Somit muss das Linienkonzept geändert werden, um allen Nutzen, und damit auch den Fahrgästen, gerecht zu werden.
Soweit haben wir das Thema verstanden. Nur bleibt die Frage, warum kann man nicht einfach die Route einer S-Bahn ändern, und ihren Namen lassen?
Die Antwort der Hotline der S-Bahn München GmbH (die übrigens wesentlich kompetenter und freundlicher ist als die Hotline des MVV) ist einleuchtend. Der Name (also die Nummer) einer S-Bahn ist planungstechnisch direkt mit der Streckenführung verbunden. Das bedeutet, wenn sich die Streckenführung einer S-Bahn ändert, ändert sich auch ihr Name. Grundsätzlich bleibt der Gedanke im Raum stehen, dass das Ziel der S-Bahn München GmbH darin besteht, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im gesamten S-Bahn Netz sicherzustellen.
Der Gedanke ist lobenswert, nur wir, die Fahrgäste, können uns jetzt wieder an neuen Nummern und Zeiten gewöhnen. Und das zu Weihnachten.
Den ab Dezember geltenden Netzfahrplan der S-Bahnen Münchens können Sie sich bei der S-Bahn München GmbH downloaden.
Quellen:
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/unternehmen/zukunftsplanung/s-bahn-planung/text.html#id_10
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/1/s-bahnnetzabdez2009.pdf
Tags: Bahn, Dezember, Gleise, Hirschgarten, Linien, Linienkonzept, M, Netz, S-Bahn, Störungen, Strecken, Streckenführung, Umbenennung
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| Alex | August 11, 2009 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Herbst und Laub sorgen für Fahrplanänderungen
Auch in diesem Jahr bedauert es die S-Bahn München erneut, dass wieder die Auflagen vom Eisenbahnbundesamt zu erfüllen sind. Diese Auflagen gelten von September bis Dezember, also im Herbst.
Den Auflagen zur Folge dürfen die S-Bahnen des MVV-München nicht schneller als 100Km/h fahren und müssen zusätzlich langsamer bremsen. Hintergrund ist, dass die S-Bahnen wohl ins Rutschen kommen könnten, wenn Laub auf den Gleisen liegt oder wenn die Gleise durch Nebel oder Regen in Verbindung mit dem Laub rutschig werden.
Eigentlich hat die S-Bahn München bereits gehandelt und als wirksame Gegenmaßnahme den Einsatz von sogenannten „Besandungsanlagen“ geplant. Das sind im Prinzip kleine Kästen, mit Sand gefüllt, die diesen vor die bremsenden Räder streuen. Dadurch soll der Bremsweg auf rutschigen Schienen drastisch reduziert werden. Durch umfangreiche Versuche wurde nachgewiesen, dass die Besandungsanlagen tatsächlich zu einer besseren Bremsverzögerung führen, besser noch als unter dem Einsatz der Magnetschienenbremse. Leider ist der Umbau und damit der Einsatz des Systems noch nicht vom Eisenbahnbundesamt genehmigt, was nun auch diesen Herbst wieder zu den Auflagen und den damit folgenden Fahrplanänderungen führt:
- Die S7 beginnt und endet im Berufsverkehr am Hauptbahnhof. Ebenso entfällt der Halt an der Donnersberger Brücke
- Die S6 in Richtung Tutzing wird am Ostbahnhof in zwei Richtungen aufgeteilt. Eine Richtung ist Kreuzstrasse - Ostbahnhof , die andere Ostbahnhof – Tutzing
- Die Linien S2 und S5 werden den 10 Minuten Takt nicht halten können. Es entfällt jede zweite „Verstärker“ S-Bahn. Als Kompensation werden in benachbarten Taktlagen Vollzüge bedarfsorientiert zu Langzügen verstärkt.
Anmerkung: Hier frag ich mich, wann denn der Bedarf festgestellt wird. Ich könnt mir vorstellen, dass die Langzüge kommen, wenn der Bedarf gar nicht mehr vorhanden ist. Nachdem sich wieder Menschenmassen in zu volle S-Bahnen gedrängt haben…
- Laut S-Takt werden sich die Taktzeiten einzelner Linien auf der Stammstrecke ändern.
Anmerkung: Jetzt mal ganz ehrlich… Wenn sich die Taktung einer einzelnen Linie ändert, ändern sich dann nicht zwangsläufig alle! Taktungen? Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nette Stimme, die mir freundlich (und dann wahrscheinlich schön auf bayrisch) aber bestimmt mitteilt, dass die Bahn wieder 5-10 Minuten verspätet ankommt. Nur gut, dass die S-Bahn München schon im Vorfeld darauf aufmerksam macht.
- Um weitere Schwankungen auszugleichen (Anmerkung: die mit Sicherheit auftreten werden) stehen zwei Vollzüge immer in Bereitschaft. Die Züge stehen wahrscheinlich in Geltendorf und Wolfratshausen und sollten bei Bedarf in’s Netz eingespeist werden.
Anmerkung: Ich bin gespannt, in wie weit das dann die „Taktung einzelner S-Bahnen“ beeinflusst…
Wir finden es toll, dass die S-Bahn München schon jetzt auf die kommenden Verspätungen und Unregelmäßigkeiten hinweist. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, in welchem Newsletter auf die Winter-Fahrplanänderungen hingewiesen wird.
Ist es vielleicht auch eine Auflage des EBA, dass die Türen im Winter immer wieder zufrieren? Kommt es dieses Jahr wieder überraschend, dass am Fuße der Alpen der Winter kalt wird und daher die Türen oder Weichen und Stellwerk “vollkommen unerwartet” einfrieren? Oder wird dieses Jahr einmal alles besser?
Wir sind gespannt …
Quellen:
S-Takt Zeitschrift Juli/ Augut 2009
www.s-bahn-muenchen.de/Aktuelles
Tags: Anmerkung, Auflage, Auflagen, Bahn, Besandungsanlagen, Einsatz, Herbst, M, Ostbahnhof, S-Bahn, S-Bahnen, T, Takt, Taktung, Tutzing, Vollzüge, Winter
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