| Rechtsanwalt Siegel | Februar 12, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Der Beitrag wurde eingereicht vom “Streckenpaten” Rechtsanwalt Siegel - Streckenpate für die S1:
Am Donnerstag, 4. Februar 2010 wurden die Fahrgäste der S 1 wieder einmal kalt erwischt. Die S-Bahn wurde nämlich stadteinwärts über mehr als eine Stunde nicht bedient.
Erst ein Anruf gegen 19:00 Uhr beim MVV-Blog brachte die Klärung, dass hier wohl ein Brand vorlag und die Störung mittlerweile behoben sei. Tatsächlich gab es keinerlei Durchsagen. Lediglich die Anzeige für die ankommenden Züge zeigte willkürlich zwischen 10 min und 6 min an und teilte den einen oder anderen ausgefallenen Zug an.
Der Verfasser dieses Artikels hatte um 20:00 Uhr in München eine Präsentation bei einem Neukunden zu halten. Hätte eine Durchsage den eiligen Reisenden erreicht, wäre dieser mit dem Taxi gefahren. Der Termin wäre nicht geplatzt und der Ärger sehr viel kleiner.
Ganz anders macht es die U-Bahn vor. U2 und U3 begegnen sich normalerweise am Scheidplatz um Umsteigen zu ermöglichen. Als die U2 stillstand konnte man in der U3 auf dem Laufband lesen, dass es Probleme gibt. Der Reisende konnte sich also auf eventuelle Verspätungen einstellen und eventuell seine Route anpassen.
Ich frage mich, wann die S-Bahn ähnlich zu reagieren lernt.
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