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| | Tanja | Juli 20, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Am 13. Juli wurde der Prozess gegen die zwei mutmaßlichen Täter im Fall “Dominik Brunner” in München eröffnet. Die zwei jugendlichen Angeklagten verprügelten den Münchner Geschäftsmann vergangenen Jahres am helllichten Tag, als dieser am S-Bahnhof Solln die S-Bahn verließ. Zuvor hatte sich Dominik Brunner in der S-Bahn mit den Angeklagten Markus Sch. und Sebastian L. verbal angelegt, weil diese vier Kinder bedrohten. Nach der brutalen Prügelattacke der zwei Jugendlichen verstarb der 50-jährige Geschäftsmann. Die Anklage lautet jetzt “auf Mord aus niedrigen Beweggründen”. Soweit die Fakten.
Doch seit der Prozesseröffnung machen plötzlich andere Schlagzeilen von sich reden. Ausführlich wird beschrieben, wie stark die zwei Jugendlichen zum Tatzeitpunkt alkoholisiert waren. Nächste Aussage: Dominik Brunner hätte als erster zugeschlagen. Neuestes Thema: Dominik Brunner litt an einem Herzfehler und starb letztendlich an Herzversagen.
Die Verteidigung reagierte auf die neuen Details zur Todesursache und beantragte zwei Mediziner als Sachverständige hinzuzuziehen. Möchte die Verteidigung darauf hinaus, dass Dominik Brunner an Herzversagen verstarb und nicht unmittelbar an den Verletzungen von Seiten der zwei Jugendlichen?
Der Prozess ist bizarr. Eröffnet wurde er mit Entschuldigungen der zwei Jugendlichen: Ihnen täte alles so leid. Sie wollten es nicht.
Und jetzt nach einer Woche geht es plötzlich darum, dass sie erst die Prügelei gar nicht eröffneten, zweitens sturzbetrunken waren und drittens Dominik Brunner an Herzversagen starb und vielleicht nicht an dem einen oder anderen Tritt zu viel.
Der Prozess ist ekelhaft. Wie müssen sich die Angehörigen und Freunde Dominik Brunners nach den letzten Tagen fühlen?
Wie fühlen sich die zwei mutmaßlichen Täter? Tut ihnen immer noch alles so leid und fühlen sie sich vielleicht gar nur teilschuldig?
Was für Konsequenzen zieht dieser Prozess nach sich, wenn plötzlich nicht mehr die Prügelattacke der zwei Jugendlichen im Mittelpunkt des Interesses steht, sondern die Taten des Opfers?
Dominik Brunner starb und das nachdem die zwei Jugendlichen auf ihn eingeschlagen und getreten haben. Das ist das einzige was nach gesundem Menschenverstand eigentlich zählen sollte.
Tags: Dominik Brunner, M, Prozess, Prügelattacke
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| Alex | Juli 20, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Wagen der S-Bahn München
Die S-Bahn München erstaunt mich immer wieder. Heute steht die S-Bahn ab Pasing und zuckelt nur im Schritttempo weiter. Nach etwa 10 Minuten kam die automatische Ansage, dass sich Weiterfahrt etwas verzögert. Gut, das haben alle Fahrgäste schon bemerkt.
Aber dann folgte die gelangweilte und an Sarkasmus nicht zu übertreffende Stimme des Lockführers mit der Durchsage: “Die fast schon übliche Signalstörung am Hirschgarten”. Na, dass nenn ich mal ne Ansage. Sogar die Angestellten der S-Bahn München sind genervt von den Zuständen.
Weil es mich interessierte, hab ich mal etwas im Abteil rumgefragt, ob die anderen Passagiere der S-Bahn München normalerweise pünktlich sind, und es sich vielleicht hier um eine Ausnahme handelt. Gut, hätte ich mir schon aufgrund der Bemerkung des Lockführers denken können, dass dem nicht so ist, aber dennoch.
Fast schon einhellige Meinung: „Ich bin normalerweise immer 10 - 15 Minuten zu spät“.
Jetzt erinnere ich mich kurz an die Kundenzufriedenheitsstudie vom Mai 2010. Da war einer der am schlechtesten bewerteten Bereiche „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“. So langsam sollte das doch dem MVV München und gerade der S-Bahn zu denken geben…
Wenn ich jeden Tag 10 Minuten zu spät komme, meine Anschluss-Bahn nicht erreiche, dann brauch ich bald nicht mehr mit der S-Bahn fahren. Den Weg zum Arbeitsamt kann ich zu Fuß laufen.
Tags: Ansage, Kundenzufriedenheitsstudie, M, Pasing, Passagiere, S-Bahn, Sarkasmus, Schritttempo, Signalst
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| Alex | Juli 12, 2010 | Allgemeines, Freizeitgestaltung Bedebus Muenchen
Wie auch schon in den letzten Jahren, ist der Badebus wieder unterwegs. Für alle, die nicht mit eigenem Auto mobil sind, bietet der Badebus eine Möglichkeit, doch zum Baden den Langwieder See zu nutzen.
Fakten zum Badebus
Der Badebus verkehrt bei Badewetter bis zum 12.Septemer von 11 bis 19 Uhr im 20-Minuten-Takt.
Abfahrt: S-Bahn Haltestelle Lochhausen
Ziel: Langwieder See
Ob Badewetter im Betreiber-Sinne ist, können Sie entweder unter http://www.badebus.com
Oder unter Telefon: 089 – 3230 4111 erfahren.
Wichtiger Hinweis:
Der Badebus ist kein Angebot des MVV München - somit gelten die Fahrkarten des MVV München hier nicht!
Der Badebus wird durch die Autobus Oberbayern GmbH betrieben. Fahrkarten können beim Busfahrer erworben werden.
Kosten für den Badebus
Erwachsener: 1,50 €
Kinder von 6 - 14 Jahren: 0,50 €
Kinder unter 6 fahren kostenlos.
Wir wünschen allen Nutzern viel Spaß, Badewetter und vielleicht schreibt uns mal jemand, wie das Baden am Langwieder See so ist.
Tags: Badebus, Langwieder, Langwieder-See, Lochhausen, M
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| | Alex | Juli 8, 2010 | Allgemeines, MVV München Gewinnspiele, MVV-München Die S-Takt München verlost in der aktuellen Ausgabe wieder verschiedene Preise. Den dritten Preis finde ich persönlich am besten.
Komödie im Bayrischen Hof
Bei der Komödie „Vier linke Hände“ geht es im Wesentlichen um eine Romanze, deren Inhalt ein witzigere und amüsanter Schlagabtausch zwischen Mann und Frau ist, bei denen der eine nicht ohne den anderen kann, zusammen aber auch nicht wirklich. Ob das ein Happy-End gibt? Weitere Informationen gibt’s unter: http://www.komoedie-muenchen.de
Die S-Takt verlost 5×2 Tickets für die Vorstellung:
Donnerstag, 29.07. 2010, 20 Uhr im Bayrischen Hof
Frage: In welcher Stadt spielt das Stück?
Antwort: Paris
Einsendeschuss: 23.07.2010
Um teilzunehmen, senden Sie eine frankierte Postkarte mit der Antwort und dem Stichwort an:
S-Bahn-München
Stichwort: Komödie
Orleansplatz 9a
81667 München
Eintrittskarten für die Therme in Bad Wörishausen
Die S-Takt München verlost 3×2 Eintrittskarten für die Therme. Das Heilbad bietet Wasser aus einer staatlich anerkannten Heilquelle, sowie echte und keine künstlichen Palmen. Entspannen im exotischen Südseeambiente.
Frage: Wie heißt das besondere Vitalangebot?
Antwort: „Schweben wie im toten Meer
Einsendeschuss: 12.08.2010
Um teilzunehmen, senden Sie eine frankierte Postkarte mit der Antwort und dem Stichwort an:
S-Bahn-München
Stichwort: Therme
Orleansplatz 9a
81667 München
Buchverlosung für Wartezeiten
Das ist mal ein sinnvolles Gewinnspiel. Gerade die S-Takt verlost 5 Exemplare der Bücherreihe „Wartezeit“. Das ist eine Buchserie, in der Kurzgeschichten stehen, die je nach Wartezeit entsprechend lang sind. So lassen sich Wartezeiten von 5-20 Minuten literarisch überbrücken.
Die S-Takt schreibt dazu: „Ob in Arztpraxis, beim Friseur oder am Bahnhof – wer muss nicht täglich warten?“
Ist das die Entschuldigung durch die Blume? Toll, dass die S-Takt München die Wartezeiten am Bahnhof erwähnt. Das ist das erste Mal ein realistisches Selbstbild. Manchmal nur zu dumm, dass aus geplanten 5-Minuten Wartezeit dann schon mal schnell 15-20 Minuten werden. Schnell sind dann die ganzen 5-Minuten-Geschichten ausgelesen.
Die Idee finden wir super, aber 5 Exemplare dürften etwas wenig sein. Können wir in der nächsten Ausgabe nicht alle Gewinnspiele lassen, und nur noch Exemplare des Wartezeiten-Lesestoffs verlosen?
Also ich denke, ich mach da dieses Mal mit. Das interessiert mich…
Einsendeschuss: 12.08.2010
Um teilzunehmen, senden Sie einfach eine frankierte Postkarte mit dem Stichwort an:
S-Bahn-München
Stichwort: Wartezeit
Orleansplatz 9a
81667 München
Tags: Eintrittskarten, Gewinnspiel, Gewinnspiele, M, S-Takt, Wartezeit
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| Alex | Juli 8, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Fahrkartenautomat beim MVV-München seit Juli 2010
Still und heimlich hat der MVV München die Fahrkartenautomaten ausgetauscht. Na gut, es war nicht ganz so still und heimlich - wurde ja schon in der S-Takt vor einiger Zeit angekündigt… Irgendwann in diesem Monat stehe ich morgens vor einem neuen Automaten. Ich hatte mich schon wieder seelisch und moralisch auf das Theater mit den Geldscheinen eingestellt - aber zu meiner großen Überraschung und zugleich Freude:
Es standen neue Automaten da.
Die erste Teststrecke wurde mit Bravour gemeistert. Die Navigation ist den Tarifumständen entsprechend einfach, die Bildschirme sind „touchy“, die Rechner sind echt schnell.
Und jetzt das Beste: Der Automat hat meinen Geldschein nicht wieder ausgespuckt. Das war normalerweise das Problem. Schein rein. Vorbeifahrender Zug. Schein kommt raus und fliegt davon. Das ist mir dieses Mal nicht passiert. Der Schein wurde ordnungsgemäß eingelesen und die Bearbeitung meines Fahrkartenwunsches verlief angenehm zügig.
Danke an dieser Stelle. Ich hoffe, die anderen Passagiere des MVV München konnten ebenso gute Erfahrungen wie ich machen.
Tags: Automat, Automaten, Fahrkartenautomat, Fahrkartenautomaten, Geldschein, M, MVV-München, S-Takt, Tarifumständen, Theater
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| Alex | Juni 25, 2010 | MVV-München, U-Bahn-München Digitale Fahrtanzeige U-Bahn München Königsplatz
Als ich heute morgen wie so oft am Königsplatz aus der U-Bahn ausgestiegen bin, ist es mir noch gar nicht aufgefallen… Aber als ich am Abend wieder in den Schacht der U-Bahn München runter bin und mich schon anfing zu ärgern, wieder nicht zu wissen, wie lange ich noch auf die U4 zum Hauptbahnhof warten muss - da ist es mir aufgefallen. (Ja, ich weiß, es gibt auch einen Fahrplan und wer lesen kann ist klar im Vorteil…)
Still und heimlich habe die Techniker der MVG am Königsplatz eine digitale Anzeigetafel installiert. Endlich stehe ich nicht mehr uninformiert und wartend auf dem Bahnsteig. Die digitale Anzeige am Bahnsteig zeigte mir, wann die nächste U-Bahn kommt, und Verspätungen wurden als Laufschrift wie auch schon bei der S-Bahn bekannt, angezeigt. Danke MVG!
Oder war diese Baumaßnahme der Grund der Zwei-Tage-Störung der Rolltreppe?
Wenn jetzt das Handynetz noch wie angekündigt funktionieren würde, wäre ich auch im Tunnel digital vorerst versorgt…
Tags: Anzeige, Bahnsteig, Baumaßnahme, Handynetz, Königsplatz, M, Rolltreppe, S-Bahn, Tunnel, U-Bahn
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| Alex | Juni 1, 2010 | MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Fahrkartenautomat
Der Tag fing schon wieder Klasse an. Eigentlich hätte ich gleich wieder nach Hause gehen sollen, als ich in den Bus einstieg. Die Fahrkarten waren ausverkauft. Nun gut, kein Problem. Da ich nur ein paar Stationen mit dem Bus fahren musste, um zur S-Bahn zu kommen, dachte ich mir, dass ich das schon überstehen werde - ohne Fahrkarte. Kann ich ja an der S-Bahn kaufen.
Fehlanzeige.
Das Geld hab ich schön und heute sogar mal passend in den Automaten gesteckt. Danach begann das Dilemma. Die Lampen im Schacht der Fahrkartenausgabe begannen zu leuchten, aber nichts passierte. Geld weg - keine Karte.
Leicht aufgebracht bin ich dann in das hiesige Reisebüro. Dort erfahre ich, dass das öfter passiert. “Geld weg-keine Karte” scheint bei den Automaten immer mal wieder zu passieren. Auf diesem Weg entschuldige ich mich gleich noch für mein etwas harsches Auftreten im Reisebüro. Aber, wenn man von 5 Tagen in der Woche an 3 Tagen Probleme mit dem MVV-München (insbesondere der S-Bahn München) hat, dann schwindet bei mir die Freundlichkeit doch zusehends (auch wenn ich weiß, dass die netten Damen keine Schuld haben!). Und heute ist Dienstag - bin mal gespannt, wie der Rest der Woche so wird…
Leicht aufgebracht hab ich dann die Rufnummer der Störungsstelle angerufen: 01801 23 59 59. Die ist zum Glück am Automaten angebracht. „3,9 Ct pro Minute aus dem Deutschen Festnetz. Mobiltarife können abweichen…“
Haha, weil ja direkt neben dem Automaten gleich das Telefon hängt. Ich kann nur vom Handy aus anrufen! Anders geht es gar nicht. Also stehen da nicht 3,9 Ct zu Buche, sondern etwas mehr. Freundlich erfahre ich, dass ich mir eine neue Karte kaufen solle um zum Reisezentrum nach München zu fahren. Wie, nochmal Geld in den defekten Automaten stecken? Was soll denn der Unsinn?
Dort solle ich den Sachverhalt erneut schildern, um dann mein Geld zurück zu bekommen. Aber, was ist mit den Telefonkosten, die entstanden sind? Wer erstattet mir die? Ja, sicherlich, 3,9 Ct die Minute ist nicht viel, aber bei 2 Minuten in der Warteschleife und 2 Minuten Gespräch, sind das mal eben 15,6 Ct. Aus dem Deutschen Festnetzt… Mobil kann abweichen.
Jetzt stelle ich mir die Frage: Wenn das öfter passiert, und jeder Fahrgast der das Problem hat, auch anruft, wie viel verdient die S-Bahn München mit diesem Angebot nebenbei? Aber da sind wir schon wieder beim Thema „Kundenkommunikation“. Es ist fast schon egal wo, aber bei kundenorientierten Unternehmen findet man als Hotline entweder eine 0800-er oder eine Festnetz-Nummer. Bei der S-Bahn München scheint das noch nicht angekommen zu sein. Eigentlich eine Schande. Aber mit den Gästen der S-Bahn München kann man es ja offenbar machen… Auf Gedeih und Verderb - es gibt ja keine Alternative. Danke liebe S-Bahn München.
Vielleicht als kleiner Hinweis: Wenn die neuen Fahrkartenautomaten aufgestellt werden (ist ja so angedacht laut S-Takt Mai/Juni 2010) könnte die S-Bahn doch gleich so „innovativ“ sein, und eine neue Service-Nummer draufdrucken. Kostet weniger, als an allen Automaten die Nummer zu überkleben. Wir würden uns freuen, wenn das Thema Kundenorientierung auch beim MVV größer geschrieben würde. Dann könnte ich mir solche Berichte hier sparen!
Wie dem auch sei, also mache ich einen Umweg, steige am Hauptbahnhof München aus und gehe in das Reisezentrum. War mal jemand in letzter Zeit da?
Ich kam nicht zu den Schaltern durch. Kurz hinter dem Eingang steht ein netter, aber vollkommen schlampig gekleideter bahnuniformierter Mann. Sofort wurde ich angesprochen, ob er mir helfen kann. Ich schildere zügig mein Problem und werde danach zu einer netten „Empfangsdame“ verwiesen. Was jetzt passierte, war mir neu.
 Nummernsystem im Bahn Reisezentrum
Ich durfte mein Problem erneut schildern und danach einen Zettel aus einem Automaten ziehen. Auf diesem stand eine Nummer. Wenn meine Nummer auf einem der aufgehängten Displays aufleuchtet, solle ich mich zu dem dazu angegebenen Schalter bewegen. Dort würde ich mein Geld zurück bekommen. Wow dachte ich mir, der Ansturm scheint wohl ohne Arbeitsamt-Nummerzieh-System nicht zu bewältigen zu sein.
OK, ich schaue auf meine Zahl 12535. Wenn das System täglich neu anfängt zu zählen, dann bin ich heute, am 01.06.2010, 10:30 Uhr der Zwölftausendste Besucher, der ein Problem hat oder nicht ohne menschliche Hilfe mit der Bahn klar kommt. Nicht schlecht. Selbst wenn das System montlich zählt… heute ist der Erste. Beeindruckend, wie professionell man auch bei der Bahn zu einer Nummer wird. Netterweise wurde mir noch mitgeteilt, dass ich mich auf ca. 20 Minuten Wartezeit einrichten könne. Oh je…
Nun ja, zum Glück hat der nette Mann am Eingang aufgepasst, das Problem schnell erkannt und gegengesteuert. Ich brauchte keine 20 Minuten warten, musste schnell ein Formular ausfüllen und hab sofort mein Fahrgeld erstattet bekommen. Ohne Ausweis, ohne alles - Cash auf die Hand. Das allerdings war extrem fix, kundenfreundlich und leichtsinnig. Danke an dieser Stelle für die zuvorkommende Behandlung. Sind wir schon sooo bekannt bei der Bahn???
Der kriminelle Teil in mir fragte sich aber schnell, was wohl passiert wäre, wenn ich gelogen und eine falsche Adresse angegeben hätte?
…
Hmm, so erklärt sich wahrscheinlich die 0180-er Nummer der Störungsstelle, um all diese kriminellen Subjekte, die die Kundenfreundlichkeit der Bahn ausnutzen, zu kompensieren.
Tags: Automaten, Bahn, Fahrkarte, M, Problem, Reisezentrum, S-Bahn, Störungsstelle
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| | Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, Gewinnspiele, MVV-München Es ist kaum zu glauben, aber wir haben die aktuelle Ausgabe der S-Takt doch noch diesen Monat in die Finger bekommen. Es ist gar nicht so einfach, das Kundenmagazin der S-Bahn München zu ergattern, bei all den Werbeprospekten in den S-Bahnen. Daher ist bei einigen Gewinnspielen der Einsendeschluss etwas kurzfristig. Und noch viel schlimmer - Die Teilnahme kann in dieser Ausgabe nur noch per Postkarte erfolgen. Wahrscheinlich war der Zulauf per eMail nach der letzten Ausgabe einfach zu groß…
1. Italienische Meisterwerke in königlichem Ambiente.
Populäre italienische Arien und Duette werden am Sonntag, den 13. Juni im Hubertussaal des Nymphenburger Schlosses präsentiert. Das gesamte Abendprogramm beinhaltet die Darbietung der Kulturbeiträge mit anschließendem Dinner. Die S-Takt verlost 2 Tickets für die Vorstellung am 13. Juni 2010, allerdings ohne das anschließende Dinner.
Lösung: Hubertussaal Schloss Nymphenburg.
Einsendeschluss: 31. Mai 2010
Interessanter Weise ist die Einsendung des Lösungswortes wie schon beschrieben in dieser Ausgabe der S-Takt nicht per eMail möglich. Die Teilnahme an allen Verlosungen erfolgt nur noch schriftlich.
Bitte schicken Sie daher eine ausreichend frankierte Postkarte an
S-Bahn München
Stichwort: Schloss
Orleansplatz 9a
81667 München
2. zum 28. Mal findet das Filmfest München dieses Jahr rund um den Gasteig vom 25. Juni bis 03. Juli 2010) auf der Isarmeile statt.
Die S-Takt verlost exklusiv 3×2 Ehrenkarten für das Filmfest, wo man auf 18 Kinoleinwänden die besten Kinofilme und aktuelle Trends der Filmwelt bestaunen kann.
Lösung: 28
Einsendeschluss: 04. Juni 2010
Wie schon erwähnt, die Teilnahme per eMail ist in dieser Ausgabe der S-Takt nicht möglich.
Bitte schicken Sie eine ausreichend frankierte Postkarte an
S-Bahn München
Stichwort: Filmfest
Orleansplatz 9a
81667 München
3. München in Joggingschuhe erkunden
Das ist mal eine witzige Idee. Stadtführungen nicht in einem Bus oder in einer Tram, sondern selber, in den eigenen Schuhen die Stadt erkunden. Das erfolgt entweder schneller, durch Joggen, kann aber auch auf Wunsch in Walking-Geschwindigkeit erfolgen. So können Lauf- und München-Interessierte beides in einer Aktion haben. Sightseeing und Joggen.
Die S-Takt verlost 10 Gutscheine für eine Sightseeing-Tour Ihrer Wahl.
Lösung: 5 Touren
Einsendeschluss: 12. Juni 2010
Bitte schicken Sie eine ausreichend frankierte Postkarte an
S-Bahn München
Stichwort: Filmfest
Orleansplatz 9a
81667 München
Tags: Filmfest, Gewinnspiel, M, S-Bahn, S-Takt
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| | Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Mit Begeisterung habe ich versucht, die Auswertung der Kundenbefragung zu interpretieren, die in dieser Ausgabe der S-Takt auf Seite 3 zu sehen ist. Dabei habe ich festgestellt, dass das Lesen dieser zwei Statistiken nicht so ganz einfach ist. Viele Zahlen auf verschiedenen Achsen. Nun gut.
Der Grundtenor des zu den Statistiken gehörenden Textes ist: „Der MVV als Verbundsystem bekommt gute Noten“. Aber wie ist denn das Zahlenwerk zu deuten, welches sich auf einer kompletten Seite der Selbstdarstellung befindet?
In der oberen Grafik wurde eine Notenskala von 1-5 für die Kundenzufriedenheit angesetzt. Das bedeutet, wer die Note 1 vergibt, ist vollkommen zufrieden, die Note 5 ist vollkommene Unzufriedenheit. Der Mittelwert, welche eine Balance zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit darstellt, ist demnach die Note 2,5.
Betrachtet man die Statistik etwas genauer stellt man fest, dass nur ein Wert in der Region um den Mittelwert rangiert. Die Internetseiten des MVV sind etwas besser als das Mittelmaß. Bei allen anderen Punkten der Befragung sind die Kunden eher unzufrieden als zufrieden mit dem MVV und seinen Verbundpartnern. Die Bereiche „Preis-Leistungs-Verhältnis (3,7)“, „Verständlichkeit des Tarifsystems (3,64)“ und „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit (3,34)“ schneiden dabei am schlechtesten ab. Alle weiteren der 14 Punkte (bis auf den einen, der besser war als 2,5) liegen jenseits der 2,5 Note.
Jetzt stellen wir uns die Frage:
Wo bitteschön sind die Noten 3,34 (und schlechter) “gute” Noten? Vor allem, wenn man in Betracht zieht, das 5 die schlechteste ist? In einer Prüfung wäre das 33% und damit locker durchgefallen. Das ist in 6 von 14 Punkten der Fall. Durchgefallen. Das Schöne daran ist, dass es eine Steigerung zum Vorjahr gibt. Bedeutet: Im Vorjahr sind genauso viele Punkte durchgefallen, nur mit noch schlechteren Werten.
Ja, unter diesem Gesichtspunkt ist sicherlich zu argumentieren: „Kunden geben der S-Bahn München im Verbundsystem gute Noten“. Die Aussage von S-Bahn Geschäftsleiter Bernhard Weisser „Wir freuen uns über die gestiegene Zufriedenheit unserer Kunden […]“ zeigt dennoch deutlich, dass bei der S-Bahn München in Relationen gedacht wird. Klar, jeden Tag zwei Verspätungen ist gemessen an den pünktlichen Zügen relativ wenig. Nur zu dumm für diejenigen, die’s betrifft.
Das Thema der Verständlichkeit des Tarifsystems wird im Artikel extra betrachtet. Besserung und mehr Transparenz erhofft sich die S-Bahn München vom Aufstellen neuer Tarifautomaten. Wir sind da mal gespannt. Wann soll das eigentlich passieren? Eigentlich würde es doch zur S-Bahn München passen, im Oktober oder November die neuen Automaten flächendeckend aufzustellen und damit gleich einen neuen Fahrpreis festzusetzen. War doch in den letzten Jahren immer so. Kommt der Herbst, kommen neue Fahrpreise. Manchmal auch neue Linienbezeichnungen. Diesmal würde es sich doch anbieten, auch gleich noch neue Automaten aufzustellen. Rechtfertigt dann den neuen Preis…
Die untere Statistik ist unserer Meinung nach für den Laien nicht lesbar. Was soll die „Globalzufriedenheit“ ausdrücken? Was stellen die einzelnen Balken dar? Sollen wir aus der Grafik ersehen, wie eigentlich wenig Kunden unzufrieden sind? Hier wäre eine Erklärung im Text schön gewesen, wie man die Grafik lesen kann.
An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Statistiken des S-Bahn Störmelders verweisen. Aus denen geht hervor, wie sich im Laufe des letzten Jahres und zu Beginn des Jahres 2010 die Ansammlung von Störungen und Unterbrechungen gestaltet. Diese Informationen sind nicht durch eine telefonische Befragung entstanden, sondern werden von der Deutschen Bahn AG als „Kundeninformation“ per EMail verteilt. Wir finden diesen Störmelder wirklich gut, um die Kunden wenigstens etwas „auf dem Laufenden“ zu halten. Er zeigt aber auf der anderen Seite auch sehr konkret, was alles nicht funktioniert und wo man Befragungen ruhig mal hinterfragen kann.
Tags: Kunden, M, MVV-München, S-Bahn, Statistik, Statistiken, Tarifsystems, Unzufriedenheit, Verbundsystem, Verständlichkeit, Zufriedenheit
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| Alex | April 27, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München SBahn München
Kaum beginnt der Flugverkehr wieder zu funktionieren, kommen die nächsten Verzögerungen. Diesmal war nicht eine Aschewolke aus Island Schuld, sondern ein Stromausfall am Flughafen München. Fluggesellschaften unternehmen alles Mögliche, um wieder in die Luft zu kommen, nur ist das leider nichts wert, wenn die Passagiere vom Flughafen nicht zu ihren Zielorten weiter kommen.
Erst fällt der Strom aus. Die Linien S1 und S8 der Münchner S-Bahn können den Flughafen München nicht erreichen. Kaum ist der Strom wieder da - nächstes Problem. Das Stellwerk fällt aus. Kommt mir vor wie ein Déjà -vu. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das Stellwerk ausfällt. Ein Netzwerkadministrator lächelt mich gestern an und sagt kopfschüttelnd: „Was für ein Laden, selbst meine einfachen Server haben eine USV“ (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas beim MVV-München bekannt ist… Und selbst wenn der Stromausfall nicht die Ursache des Stellwerkproblems war. “Ausfallen” ist in den letzten Monaten offensichtlich seine Stärke.
Unser Mitgefühl ist bei den Passagieren, die es endlich geschafft haben, mit dem Flugzeug nach München zu kommen. Gestern saßen sie dann wieder mehrere Stunden fest.
Aber wie wir schon seit vielen Monaten schreiben, so zeigt auch der gestrige Tag wieder: Um beim MVV-München bzw. der S-Bahn München festzusitzen, braucht es keinen Vulkanausbruch und keine Aschewolke. Es reichen schon wesentlich trivialere Gründe, um das scheinbar marode S-Bahn-System in München in einer Kettenreaktion von Störungen zum stocken zu bringen.
Wir freuen uns auf den zweiten Tunnel, der ja nun endlich beschlossen ist. Es weiß zwar noch niemand, wie das finanziert werden soll, aber der Tunnel wird mit Sicherheit die Probleme der S-Bahn München beheben.
Tags: Aschewolke, Flughafen, Flugverkehr, M, MVV-München, Passagiere, Problem, Probleme, S-Bahn, SBahn, Stellwerk, Strom, Stromausfall, Tunnel, Verzögerungen
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