MVV-Blog - Blog zum Münchner Verkehrsverbund | Alle Jahre wieder - MVV verteilt teil-individuelle Geschenke durch Fahrpreiserhöhung
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Alle Jahre wieder - MVV verteilt teil-individuelle Geschenke durch Fahrpreiserhöhung

Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, Freizeitgestaltung, Gewinnspiele, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, S-Bahn München, U-Bahn-München
Fahrpreiserhöhung

Fahrpreiserhöhung

Wie auch schon im letzten Jahr, bekommen wir, die Kunden des MVV, unser ganz persönliches und je nach Perspektive sogar individuelles Weihnachtsgeschenk.

Diesmal schon am 12.12.2010. Wir müssen also nicht bis Heiligabend warten… Ist das nicht schön?

Um das Ganze etwas anschaulich zu machen, damit auch jeder sein individuelles Geschenk gleich finden kann, hier die Liste der Preiserhöhungen der Zonen-Fahrkarten:

  • die Einzelfahrkarte um 0,10 € pro Zone von 2,40 € auf 2,50 €,
  • der Streifenpreis um 0,05 € von 1,15 € auf 1,20 €; demnach kostet eine Streifenkarte statt 11,50 € nun 12,00 €,
  • die Single-Tageskarte Innenraum um 0,20 € von 5,20 € auf 5,40 €,
  • die Single-Tageskarte Gesamtnetz um 0,40 € von 10,40 € auf 10,80 €,
  • die Partner-Tageskarte Innenraum um 0,40 € von 9,40 € auf 9,80 €,
  • die Partner-Tageskarte Gesamtnetz um 0,80 € von 18,80 € auf 19,60 €.

Sie haben Ihr individuelles Geschenk noch nicht gefunden? Kein Problem.
Weil der MVV die Preise durchschnittlich um 2,8% erhöht, können natürlich nicht nur die Zonen-Fahrkarten teurer werden. Auch die Kunden mit Zeitkarten sollen doch vom Geschenke-Regen profitieren…

  • die IsarCard-Wochenkarte für 2 Ringe um 0,20 € von 12,10 € auf 12,30 €,
  • die IsarCard-Monatskarte für 2 Ringe um 0,70 € von 44,20 € auf 44,90 €,
  • die Monatskarte IsarCard9Uhr Innenraum um 1,00 € von 47,10 € auf 48,10 €,
  • die Monatskarte IsarCard60 Innenraum um 0,80 € von 38,70 € auf 39,50 €.

Die Gründe für die Fahrpreiserhöhung kann man nachlesen beim MVV selber unter Pressemeldungen.

Einige Passagen der Pressemitteilung wurden aus der Meldung von 2009 quasi einfach nur kopiert. So heißt es in der Meldung 2009 „[..] Nur durch eine angemessene Steigerung der Fahrgeldeinnahmen können die hohen Qualitätsstandards, das attraktive Angebot und die ständige Verbesserung von Sicherheitsvorrichtungen der Verbundverkehrsunternehmen im Interesse der Nutzer gesichert und Leistungseinschränkungen verhindert werden.[..]“ (MVV-München Pressemeldung 2009)

Im Jahre 2010 liest sich die Begründung ziemlich ähnlich: „[..]Nur mit einer angemessenen und kontinuierlichen Steigerung der Fahrgeldeinnahmen können die hohen Qualitätsstandards im MVV, das attraktive Angebot und die Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen der Verkehrsunternehmen im Interesse der MVV-Kunden gesichert werden.[..]“ (MVV-München Pressemeldung 2010) - Wie originell…

Ob das ein Zeichen der „Qualitätssicherung“ ist, oder ob die Qualität durch 21 neue U-Bahnen gesichert werden soll (OB Ude, MVV-München Pressemeldung), werden wir sehen.

Mit Sicherheit wird das Thema „Fahrpreis“ nächstes Jahr wieder für fröhliche „Erwachsenenaugen“ sorgen, wenn wir alle in der Vorweihnachtszeit selber etwas tiefer in den „Sack“ greifen dürfen.

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Sperrung bei S-Bahn München zwischen Puchheim und Pasing

Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München
Bauarbeiten an den Gleisen

Bauarbeiten an den Gleisen

Kaum zu glauben, aber wahr.
Die S-Bahn München sperrt die Strecke S4 zwischen Pasing und Puchheim komplett. Und zwar bis zum 03. November 2010. So lange dauert der erste Abschnitt der Arbeiten, der zweite folgt bis zum 07. November, da wird allerdings nur eine Seite gesperrt, so dass die Bahnen wenigstens Eingleisig fahren können. Betroffen sind alle Pendler, die von Geltendorf über Fürstenfeldbruck, Eichenau, Aubing und Leienfelsstrasse nach München fahren wollen.
Warum die Sperrung?
Die Begründung der S-Bahn München: Wartungsarbeiten. Es sollen Schotter, Gleise und Schwellen ausgetauscht werden.

Die komplette Sperrung der Strecke wird aber nicht von jedem mit Verständnis aufgenommen. “Die Bahn wird immer schlechter, früher wäre ein eingleisiger Betrieb eingerichtet worden”, kritisierte sogar der Landtagsabgeordnete Martin Runge (Grüne). Hat die Bahn ja auch vor - ab dem 04. November.

Bei mir klingelt immer noch im Ohr, dass doch am 13.12.2010 schon wieder die Tarife erhöht werden. Mit der Begründung, das Mehr an Sicherheit und Leistung des gesamten MVV Münchens finanzieren zu können. Dazu kommen die Lohnverhandlungen von 2009 (gemerkt? Das war schon Ende 2009 die Rechtfertigung für die Erhöhung um 4,8%) und die noch anstehenden Tarifverhandlungen 2010.

Also, das nenn ich doch mal Weitblick. Die Begründung für die Fahrpreiserhöhung 2010 beim MVV-München wird schon vor Vertragsschluss mit diesem gerechtfertigt. Ist aber ein anderes Thema…

Wie komme ich also ab 02. November 2010 nach München?
Der MVV-München, also die S Bahn München, setzt ab Puchheim Busse ein, die alle Haltestellen der Linie S4 anfahren werden. Ich erinnere mich ziemlich genau an das letzte Mal, als Busse eingesetzt wurden. Das war ein Hohn. 400 Menschen in einen Bus zu pressen, in dem es gerade 75 Plätze gibt (Stehplätzte eingerechnet…), das kann ja schon rechnerisch nicht klappen. Oder fahren die Busse dieses Mal öfter als die 20-Minuten?

Wir werden es sehen…

Um dem Gedränge im Bus zu entkommen werde ich versuchen, den Bus nach Olching zu nehmen, um dann von dort mit der S3 nach München zu fahren. Der Bus fährt alle 20 Minuten und die S-Bahn in Olching auch. Somit sollte einer „entspannten“ Fahrt in die Arbeit nichts im Wege stehen.

Quellen:
Süddeutsche.de

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Neue Fahrkartenautomaten im Münchner Verkehrsverbund

Alex | Juli 8, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München
neuer-fahrkartenautomat-2010

Fahrkartenautomat beim MVV-München seit Juli 2010

Still und heimlich hat der MVV München die Fahrkartenautomaten ausgetauscht. Na gut, es war nicht ganz so still und heimlich - wurde ja schon in der S-Takt vor einiger Zeit angekündigt… Irgendwann in diesem Monat stehe ich morgens vor einem neuen Automaten. Ich hatte mich schon wieder seelisch und moralisch auf das Theater mit den Geldscheinen eingestellt - aber zu meiner großen Überraschung und zugleich Freude:

Es standen neue Automaten da.

Die erste Teststrecke wurde mit Bravour gemeistert. Die Navigation ist den Tarifumständen entsprechend einfach, die Bildschirme sind „touchy“, die Rechner sind echt schnell.
Und jetzt das Beste: Der Automat hat meinen Geldschein nicht wieder ausgespuckt. Das war normalerweise das Problem. Schein rein. Vorbeifahrender Zug. Schein kommt raus und fliegt davon. Das ist mir dieses Mal nicht passiert. Der Schein wurde ordnungsgemäß eingelesen und die Bearbeitung meines Fahrkartenwunsches verlief angenehm zügig.

Danke an dieser Stelle. Ich hoffe, die anderen Passagiere des MVV München konnten ebenso gute Erfahrungen wie ich machen.

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Bus München Umland ohne Ticket

Tanja | Juni 18, 2010 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München
Bus MVV München

Bus MVV München

Alle Jahre wieder: Ewig nicht mit dem Bus im Umland Münchens gefahren, heute einmal wieder darauf angewiesen und schwupps die selbe Problematik wie vor einem Jahr: Ich steige in FFB in den Bus nach Germering, möchte ein Ganztagesticket für den Außenraum kaufen und der Busfahrer antwortet “Hab ich nicht.” Und nun? “Sie können ja ´nen Tagesticket fürn ganzen Raum kaufen.” Wie bitte?

Zum besseren Verständnis: Eine MVV Tageskarte für den Außenraum kostet mich 5,20 Euro, eine MVV Tageskarte “München XXL” kostet mich 7 Euro.

“Ich möchte aber eine Tageskarte für den Außenraum!” “Hab ich nicht. Sie können sie da hinten am Automaten lösen, aber ich fahre jetzt oder Sie steigen aus.” Busfahrer genervt, ich genervt. Seltsam, die selbe Diskussion habe ich bereits letztes Jahr schon zweimal führen müssen. Mal hatte der Busfahrer Tageskarten, mal nicht. Wenn er keine hatte, dann kam immer derselbe Hinweis “Sie können ja eine Tageskarte XXL” kaufen.”

Alles purer Zufall?

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Störmelder-Statistik des MVV-Blog

Alex | Juni 18, 2010 | MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, S-Bahn München
MVV - S-Bahn München Störmelder Statistik

MVV - S-Bahn München Störmelder Statistik

Diese eMail erreichte uns gestern. Leider konnten wir nicht darauf antworten, weil die hinterlegte eMail-Adresse nicht funktionierte.

hallo Störmelder-Statistik,

mir fällt auf, dass die Störursachen auf der Stammstrecke jetzt bei 30% liegen. früher bei 15%.
worauf bezieht sich der Wert? Auf den letzten Monat, Jahr oder gesamten Zeitraum?
Gibt es einen Grund dafür?
Vielen Dank
Walter H.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Dehalb jetzt ein extra-Post um zu antworten:

Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse.
Die 30% beziehen sich auf den gesamten Betrachtungszeitraum (Mitte 2009 - heute)
Ich hoffe, die Aussage hat Ihnen geholfen.

Kennen Sie schon die erweiterten Statistiken?
http://www.mvv-blog.de/IRMail/graph.php?action=drawGraph&basics=ByMonthOfYear
Hier können Sie bis auf Monatsebene die Störungen betrachten. (Rechts auf den jeweiligen Monat klicken)
DIe Aktualisierung erfolgt mehr oder weniger monatlich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr MVV-Blog-Team

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Gute Noten bei MVV-Kundenzufriedenheit vs. S-Bahn Störmelder

Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München

Mit Begeisterung habe ich versucht, die Auswertung der Kundenbefragung zu interpretieren, die in dieser Ausgabe der S-Takt auf Seite 3 zu sehen ist. Dabei habe ich festgestellt, dass das Lesen dieser zwei Statistiken nicht so ganz einfach ist. Viele Zahlen auf verschiedenen Achsen. Nun gut.

Der Grundtenor des zu den Statistiken gehörenden Textes ist: „Der MVV als Verbundsystem bekommt gute Noten“. Aber wie ist denn das Zahlenwerk zu deuten, welches sich auf einer kompletten Seite der Selbstdarstellung befindet?

In der oberen Grafik wurde eine Notenskala von 1-5 für die Kundenzufriedenheit angesetzt. Das bedeutet, wer die Note 1 vergibt, ist vollkommen zufrieden, die Note 5 ist vollkommene Unzufriedenheit. Der Mittelwert, welche eine Balance zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit darstellt, ist demnach die Note 2,5.
Betrachtet man die Statistik etwas genauer stellt man fest, dass nur ein Wert in der Region um den Mittelwert rangiert. Die Internetseiten des MVV sind etwas besser als das Mittelmaß. Bei allen anderen Punkten der Befragung sind die Kunden eher unzufrieden als zufrieden mit dem MVV und seinen Verbundpartnern.  Die Bereiche „Preis-Leistungs-Verhältnis (3,7)“, „Verständlichkeit des Tarifsystems (3,64)“ und „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit (3,34)“ schneiden dabei am schlechtesten ab. Alle weiteren der 14 Punkte (bis auf den einen, der besser war als 2,5) liegen jenseits der 2,5 Note.

Jetzt stellen wir uns die Frage:

Wo bitteschön sind die Noten 3,34 (und schlechter) “gute” Noten? Vor allem, wenn man in Betracht zieht, das 5 die schlechteste ist? In einer Prüfung wäre das 33% und damit locker durchgefallen. Das ist in 6 von 14 Punkten der Fall. Durchgefallen. Das Schöne daran ist, dass es eine Steigerung zum Vorjahr gibt. Bedeutet: Im Vorjahr sind genauso viele Punkte durchgefallen, nur mit noch schlechteren Werten.

Ja, unter diesem Gesichtspunkt ist sicherlich zu argumentieren: „Kunden geben der S-Bahn München im Verbundsystem gute Noten“. Die Aussage von S-Bahn Geschäftsleiter Bernhard Weisser „Wir freuen uns über die gestiegene Zufriedenheit unserer Kunden […]“ zeigt dennoch deutlich, dass bei der S-Bahn München in Relationen gedacht wird. Klar, jeden Tag zwei Verspätungen ist gemessen an den pünktlichen Zügen relativ wenig. Nur zu dumm für diejenigen, die’s betrifft.

Das Thema der Verständlichkeit des Tarifsystems wird im Artikel extra betrachtet. Besserung und mehr Transparenz erhofft sich die S-Bahn München vom Aufstellen neuer Tarifautomaten. Wir sind da mal gespannt. Wann soll das eigentlich passieren? Eigentlich würde es doch zur S-Bahn München passen, im Oktober oder November die neuen Automaten flächendeckend aufzustellen und damit gleich einen neuen Fahrpreis festzusetzen. War doch in den letzten Jahren immer so. Kommt der Herbst, kommen neue Fahrpreise. Manchmal auch neue Linienbezeichnungen. Diesmal würde es sich doch anbieten, auch gleich noch neue Automaten aufzustellen. Rechtfertigt dann den neuen Preis…

Die untere Statistik ist unserer Meinung nach für den Laien nicht lesbar. Was soll die „Globalzufriedenheit“ ausdrücken? Was stellen die einzelnen Balken dar? Sollen wir aus der Grafik ersehen, wie eigentlich wenig Kunden unzufrieden sind? Hier wäre eine Erklärung im Text schön gewesen, wie man die Grafik lesen kann.

An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Statistiken des S-Bahn Störmelders verweisen. Aus denen geht hervor, wie sich im Laufe des letzten Jahres und zu Beginn des Jahres 2010 die Ansammlung von Störungen und Unterbrechungen gestaltet. Diese Informationen sind nicht durch eine telefonische Befragung entstanden, sondern werden von der Deutschen Bahn AG als „Kundeninformation“ per EMail verteilt. Wir finden diesen Störmelder wirklich gut, um die Kunden wenigstens etwas „auf dem Laufenden“ zu halten. Er zeigt aber auf der anderen Seite auch sehr konkret, was alles nicht funktioniert und wo man Befragungen ruhig mal hinterfragen kann.

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MVV München Service: Bei Verlust zum Fundbüro - aber zu welchem?

Tanja | Mai 6, 2010 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München

Im Prinzip bietet der MVV mit dem “Fundbüro” einen tollen Service: Da ist man mal wieder ins Buch, ins Gespräch, in den Bildschirm oder in Träumereien vertieft, verpasst fast seine Haltestelle, springt gerade noch aus S-Bahn, U-Bahn, Bus oder Tram, freut sich und dann kommt das große Entsetzen. Mist, der Rucksack, der Schal, die Tüte & Co blieben im MVV! Und nun?

Für alle Vergesslichen bietet der MVV München ein Fundbüro, in dem man nach seinen verlorenen Sachen suchen kann, vorausgesetzt ein anderer netter Fahrgast hat sie abgegeben oder der Fahrer hat sie am Ende der Schicht gefunden. Jetzt vermutet man eigentlich, dass man seine Sachen in EINEM Fundbüro suchen darf - doch damit liegt man falsch. So kompliziert der Kauf einer richtigen Fahrkarte für das richtige Gebiet ist, wenn man diesen  Akt nicht öfter bereits geprobt hat, genauso kompliziert ist die Suche nach verlorenen Gegenständen.

Beim Verlust unterscheidet der MVV nach der Wahl des Verkehrsmittels:

Verlor man etwas in der S-Bahn, ist die Fundstelle im Münchner Hauptbahnhof (Haupthalle) hierfür zuständig. Benutzte man die U-Bahn, die Tram oder einen innerstädtischen Bus, findet man Ansprache in dem Fundbüro der Landeshauptstadt München (Ötztaler Str. 17 / Rückgebäude).  Fuhr der Fahrgast mit einem außerstädtischen Bus, werden seine Fundsachen bei dem Unternehmen aufbewahrt, das die betreffende MVV-Linie bediente. Die Unternehmen variieren nach den Landkreisen. Nur nicht ins Schwitzen kommen! Für den leichteren Durchblick, kann man schließlich das zuständige Unternehmen mit dessen Fundbüro direkt auf den Seiten des MVV abrufen.

Und was mache ich, wenn ich erst mit der U-Bahn, im Anschluss mit der S-Bahn und dann mit dem außerstädtischen Bus nach Hause fuhr? “Wenn Sie nicht ganz sicher sind, welches Verkehrsunternehmen das war, wenden Sie sich bitte an das MVV-Infotelefon 089/ 41 42 43 44.”, so die Ansage des MVV.

Was dann passiert, wissen wir nicht, aber wir freuen uns, wenn einer der Fahrgäste uns und unseren Lesern seine Erfahrungen mitteilen würde!!!

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Stillstand durch Stellwerksstörung nach Blitzeinschlag – beim MVV-München geht alles …

Alex | Mai 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, MVV-Störungen, S-Bahn München

Letzte Woche habe ich mich darüber amüsiert, dass es den Stillstand beim MVV-München auch ohne Aschewolke gibt. Heute habe ich etwas Neues gefunden, was mich auch zum Lachen bringt.

Seit ca. 1,5 Jahren habe ich den MVV-Störmelder als eMail abonniert. Da lese ich gestern Nacht: „Blitzeinschlag“ auf der Strecke S7 nach Wolfratshausen. Sperrung.

Keine 30 Minuten später die Meldung: „Stellwerksstörung wegen Blitzeinschlag“. Ich kann es kaum glauben. Gibt es nicht so etwas wie Blitzableiter? Ich kann es wirklich nicht glauben. Blitzeinschlag. Und, es war ja nun nicht das erste Mal, dass ein Blitzeinschlag eine ganze Strecke lahmgelegt hat.

Das letzte Mal, als ich etwas so makaberes gehört habe, war das auf der Autobahn im Radio. Da war die Meldung in etwa: „Vorsicht, Geisterfahrer auf der A…“.Kurz danach kam dann das Update: „Der Geisterfahrer ist nicht mehr da, dafür jetzt eine Vollsperrung.“  Was mit Sicherheit auf den Geisterfahrer zurückzuführen war…

Im Zuge dessen habe ich mir die Statistiken des Störmelders angeschaut und dabei festgestellt, dass die schon

a) ziemlich inaktuell waren und
b) es da noch einiges zu tun gibt.

Jetzt für alle Fans der Statistik: Ich habe neue Ansichten erstellt. Immer auf der Basis der Störmelder-Emails der Deutschen Bahn. So können Interessierte jetzt  die Störungen der einzelnen Monate pro Jahr mit den Störungen des Vorjahres vergleichen. Und noch besser. Bei einem Klick (rechts) auf den Monat, werden auch noch die unterschiedlichen Ursachen der Störungen der einzelnen Monate grafisch dargestellt. Die Statistiken sind jetzt wieder brandaktuell. Und das bleiben sie auch - jedenfalls so weit ich dazu komme, die Meldungen des Störmelders einzuarbeiten.

Viel Spaß beim Lesen und Staunen…

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Stillstand wegen Stromausfall und Stellwerkstörungen beim MVV-München - hier geht das auch ohne Aschewolke

Alex | April 27, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München
SBahn München

SBahn München

Kaum beginnt der Flugverkehr wieder zu funktionieren, kommen die nächsten Verzögerungen. Diesmal war nicht eine Aschewolke aus Island Schuld, sondern ein Stromausfall am Flughafen München. Fluggesellschaften unternehmen alles Mögliche, um wieder in die Luft zu kommen, nur ist das leider nichts wert, wenn die Passagiere vom Flughafen nicht zu ihren Zielorten weiter kommen.

Erst fällt der Strom aus. Die Linien S1 und S8 der Münchner S-Bahn können den Flughafen München nicht erreichen. Kaum ist der Strom wieder da - nächstes Problem. Das Stellwerk fällt aus. Kommt mir vor wie ein Déjà-vu. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das Stellwerk ausfällt. Ein Netzwerkadministrator lächelt mich gestern an und sagt kopfschüttelnd: „Was für ein Laden, selbst meine einfachen Server haben eine USV“ (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas beim MVV-München bekannt ist… Und selbst wenn der Stromausfall nicht die Ursache des Stellwerkproblems war. “Ausfallen” ist in den letzten Monaten offensichtlich seine Stärke.

Unser Mitgefühl ist bei den Passagieren, die es endlich geschafft haben, mit dem Flugzeug nach München zu kommen. Gestern saßen sie dann wieder mehrere Stunden fest.

Aber wie wir schon seit vielen Monaten schreiben, so zeigt auch der gestrige Tag wieder: Um beim MVV-München bzw. der S-Bahn München festzusitzen, braucht es keinen Vulkanausbruch und keine Aschewolke. Es reichen schon wesentlich trivialere Gründe, um das scheinbar marode S-Bahn-System in München in einer Kettenreaktion von Störungen zum stocken zu bringen.

Wir freuen uns auf den zweiten Tunnel, der ja nun endlich beschlossen ist. Es weiß zwar noch niemand, wie das finanziert werden soll, aber der Tunnel wird mit Sicherheit die Probleme der S-Bahn München beheben.

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Zweiter S-Bahn-Tunnel München - Kabinett gibt grünes Licht

Tanja | April 4, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München

Das Kabinett des Bayerischen Landtags sowie der Münchner Stadtrat gaben Ende März 2010 ihre Zustimmung zum Bau des zweiten Münchner S-Bahn-Tunnels. Dieses war der erste Schritt in dem schon seit Jahren umstrittenen Mammut-Projekt des MVV. Doch bis das „Jahrhundert-Projekt“ (Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU) tatsächlich realisiert ist, wird noch viel Zeit vergehen. Als Ziel wird zunächst das Jahr 2018 fokussiert.

Die größte Hürde steht noch bevor: Ca. 1,64 Milliarden Euro wird der Ausbau der S-Bahn-Strecke (inklusive Flughafen-Express) kosten. Wie letztendlich die Kosten verteilt werden, diese Frage steht noch aus. Nach dem “grünen Licht” des Kabinetts sind nun Gespräche über die Finanzierung mit dem Bund und der Deutschen Bahn (DB) geplant.

Was viele Münchner nicht wissen: Die Deutsche Bahn ist Betreiber der S-Bahn München und wird deshalb im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen.

Die (FDP) schätzt die Gesamtkosten sogar auf 2,9 bis 3,4 Milliarden Euro. Die FDP stimmte im Stadtrat gegen den Tunnel, unter anderem wegen den enormen Kosten.

Die Frage der Finanzierung wird die nächsten Monate die Gemüter erregen. Denn an was gespart werden muss, um das umstrittene Projekt zu finanzieren, das ist bisher offen.

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