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Neue Fahrkartenautomaten im Münchner Verkehrsverbund

Alex | Juli 8, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München
neuer-fahrkartenautomat-2010

Fahrkartenautomat beim MVV-München seit Juli 2010

Still und heimlich hat der MVV München die Fahrkartenautomaten ausgetauscht. Na gut, es war nicht ganz so still und heimlich - wurde ja schon in der S-Takt vor einiger Zeit angekündigt… Irgendwann in diesem Monat stehe ich morgens vor einem neuen Automaten. Ich hatte mich schon wieder seelisch und moralisch auf das Theater mit den Geldscheinen eingestellt - aber zu meiner großen Überraschung und zugleich Freude:

Es standen neue Automaten da.

Die erste Teststrecke wurde mit Bravour gemeistert. Die Navigation ist den Tarifumständen entsprechend einfach, die Bildschirme sind „touchy“, die Rechner sind echt schnell.
Und jetzt das Beste: Der Automat hat meinen Geldschein nicht wieder ausgespuckt. Das war normalerweise das Problem. Schein rein. Vorbeifahrender Zug. Schein kommt raus und fliegt davon. Das ist mir dieses Mal nicht passiert. Der Schein wurde ordnungsgemäß eingelesen und die Bearbeitung meines Fahrkartenwunsches verlief angenehm zügig.

Danke an dieser Stelle. Ich hoffe, die anderen Passagiere des MVV München konnten ebenso gute Erfahrungen wie ich machen.

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Bus München Umland ohne Ticket

Tanja | Juni 18, 2010 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München
Bus MVV München

Bus MVV München

Alle Jahre wieder: Ewig nicht mit dem Bus im Umland Münchens gefahren, heute einmal wieder darauf angewiesen und schwupps die selbe Problematik wie vor einem Jahr: Ich steige in FFB in den Bus nach Germering, möchte ein Ganztagesticket für den Außenraum kaufen und der Busfahrer antwortet “Hab ich nicht.” Und nun? “Sie können ja ´nen Tagesticket fürn ganzen Raum kaufen.” Wie bitte?

Zum besseren Verständnis: Eine MVV Tageskarte für den Außenraum kostet mich 5,20 Euro, eine MVV Tageskarte “München XXL” kostet mich 7 Euro.

“Ich möchte aber eine Tageskarte für den Außenraum!” “Hab ich nicht. Sie können sie da hinten am Automaten lösen, aber ich fahre jetzt oder Sie steigen aus.” Busfahrer genervt, ich genervt. Seltsam, die selbe Diskussion habe ich bereits letztes Jahr schon zweimal führen müssen. Mal hatte der Busfahrer Tageskarten, mal nicht. Wenn er keine hatte, dann kam immer derselbe Hinweis “Sie können ja eine Tageskarte XXL” kaufen.”

Alles purer Zufall?

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Störmelder-Statistik des MVV-Blog

Alex | Juni 18, 2010 | MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, S-Bahn München
MVV - S-Bahn München Störmelder Statistik

MVV - S-Bahn München Störmelder Statistik

Diese eMail erreichte uns gestern. Leider konnten wir nicht darauf antworten, weil die hinterlegte eMail-Adresse nicht funktionierte.

hallo Störmelder-Statistik,

mir fällt auf, dass die Störursachen auf der Stammstrecke jetzt bei 30% liegen. früher bei 15%.
worauf bezieht sich der Wert? Auf den letzten Monat, Jahr oder gesamten Zeitraum?
Gibt es einen Grund dafür?
Vielen Dank
Walter H.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Dehalb jetzt ein extra-Post um zu antworten:

Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse.
Die 30% beziehen sich auf den gesamten Betrachtungszeitraum (Mitte 2009 - heute)
Ich hoffe, die Aussage hat Ihnen geholfen.

Kennen Sie schon die erweiterten Statistiken?
http://www.mvv-blog.de/IRMail/graph.php?action=drawGraph&basics=ByMonthOfYear
Hier können Sie bis auf Monatsebene die Störungen betrachten. (Rechts auf den jeweiligen Monat klicken)
DIe Aktualisierung erfolgt mehr oder weniger monatlich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr MVV-Blog-Team

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Gute Noten bei MVV-Kundenzufriedenheit vs. S-Bahn Störmelder

Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München

Mit Begeisterung habe ich versucht, die Auswertung der Kundenbefragung zu interpretieren, die in dieser Ausgabe der S-Takt auf Seite 3 zu sehen ist. Dabei habe ich festgestellt, dass das Lesen dieser zwei Statistiken nicht so ganz einfach ist. Viele Zahlen auf verschiedenen Achsen. Nun gut.

Der Grundtenor des zu den Statistiken gehörenden Textes ist: „Der MVV als Verbundsystem bekommt gute Noten“. Aber wie ist denn das Zahlenwerk zu deuten, welches sich auf einer kompletten Seite der Selbstdarstellung befindet?

In der oberen Grafik wurde eine Notenskala von 1-5 für die Kundenzufriedenheit angesetzt. Das bedeutet, wer die Note 1 vergibt, ist vollkommen zufrieden, die Note 5 ist vollkommene Unzufriedenheit. Der Mittelwert, welche eine Balance zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit darstellt, ist demnach die Note 2,5.
Betrachtet man die Statistik etwas genauer stellt man fest, dass nur ein Wert in der Region um den Mittelwert rangiert. Die Internetseiten des MVV sind etwas besser als das Mittelmaß. Bei allen anderen Punkten der Befragung sind die Kunden eher unzufrieden als zufrieden mit dem MVV und seinen Verbundpartnern.  Die Bereiche „Preis-Leistungs-Verhältnis (3,7)“, „Verständlichkeit des Tarifsystems (3,64)“ und „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit (3,34)“ schneiden dabei am schlechtesten ab. Alle weiteren der 14 Punkte (bis auf den einen, der besser war als 2,5) liegen jenseits der 2,5 Note.

Jetzt stellen wir uns die Frage:

Wo bitteschön sind die Noten 3,34 (und schlechter) “gute” Noten? Vor allem, wenn man in Betracht zieht, das 5 die schlechteste ist? In einer Prüfung wäre das 33% und damit locker durchgefallen. Das ist in 6 von 14 Punkten der Fall. Durchgefallen. Das Schöne daran ist, dass es eine Steigerung zum Vorjahr gibt. Bedeutet: Im Vorjahr sind genauso viele Punkte durchgefallen, nur mit noch schlechteren Werten.

Ja, unter diesem Gesichtspunkt ist sicherlich zu argumentieren: „Kunden geben der S-Bahn München im Verbundsystem gute Noten“. Die Aussage von S-Bahn Geschäftsleiter Bernhard Weisser „Wir freuen uns über die gestiegene Zufriedenheit unserer Kunden […]“ zeigt dennoch deutlich, dass bei der S-Bahn München in Relationen gedacht wird. Klar, jeden Tag zwei Verspätungen ist gemessen an den pünktlichen Zügen relativ wenig. Nur zu dumm für diejenigen, die’s betrifft.

Das Thema der Verständlichkeit des Tarifsystems wird im Artikel extra betrachtet. Besserung und mehr Transparenz erhofft sich die S-Bahn München vom Aufstellen neuer Tarifautomaten. Wir sind da mal gespannt. Wann soll das eigentlich passieren? Eigentlich würde es doch zur S-Bahn München passen, im Oktober oder November die neuen Automaten flächendeckend aufzustellen und damit gleich einen neuen Fahrpreis festzusetzen. War doch in den letzten Jahren immer so. Kommt der Herbst, kommen neue Fahrpreise. Manchmal auch neue Linienbezeichnungen. Diesmal würde es sich doch anbieten, auch gleich noch neue Automaten aufzustellen. Rechtfertigt dann den neuen Preis…

Die untere Statistik ist unserer Meinung nach für den Laien nicht lesbar. Was soll die „Globalzufriedenheit“ ausdrücken? Was stellen die einzelnen Balken dar? Sollen wir aus der Grafik ersehen, wie eigentlich wenig Kunden unzufrieden sind? Hier wäre eine Erklärung im Text schön gewesen, wie man die Grafik lesen kann.

An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Statistiken des S-Bahn Störmelders verweisen. Aus denen geht hervor, wie sich im Laufe des letzten Jahres und zu Beginn des Jahres 2010 die Ansammlung von Störungen und Unterbrechungen gestaltet. Diese Informationen sind nicht durch eine telefonische Befragung entstanden, sondern werden von der Deutschen Bahn AG als „Kundeninformation“ per EMail verteilt. Wir finden diesen Störmelder wirklich gut, um die Kunden wenigstens etwas „auf dem Laufenden“ zu halten. Er zeigt aber auf der anderen Seite auch sehr konkret, was alles nicht funktioniert und wo man Befragungen ruhig mal hinterfragen kann.

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MVV München Service: Bei Verlust zum Fundbüro - aber zu welchem?

Tanja | Mai 6, 2010 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München

Im Prinzip bietet der MVV mit dem “Fundbüro” einen tollen Service: Da ist man mal wieder ins Buch, ins Gespräch, in den Bildschirm oder in Träumereien vertieft, verpasst fast seine Haltestelle, springt gerade noch aus S-Bahn, U-Bahn, Bus oder Tram, freut sich und dann kommt das große Entsetzen. Mist, der Rucksack, der Schal, die Tüte & Co blieben im MVV! Und nun?

Für alle Vergesslichen bietet der MVV München ein Fundbüro, in dem man nach seinen verlorenen Sachen suchen kann, vorausgesetzt ein anderer netter Fahrgast hat sie abgegeben oder der Fahrer hat sie am Ende der Schicht gefunden. Jetzt vermutet man eigentlich, dass man seine Sachen in EINEM Fundbüro suchen darf - doch damit liegt man falsch. So kompliziert der Kauf einer richtigen Fahrkarte für das richtige Gebiet ist, wenn man diesen  Akt nicht öfter bereits geprobt hat, genauso kompliziert ist die Suche nach verlorenen Gegenständen.

Beim Verlust unterscheidet der MVV nach der Wahl des Verkehrsmittels:

Verlor man etwas in der S-Bahn, ist die Fundstelle im Münchner Hauptbahnhof (Haupthalle) hierfür zuständig. Benutzte man die U-Bahn, die Tram oder einen innerstädtischen Bus, findet man Ansprache in dem Fundbüro der Landeshauptstadt München (Ötztaler Str. 17 / Rückgebäude).  Fuhr der Fahrgast mit einem außerstädtischen Bus, werden seine Fundsachen bei dem Unternehmen aufbewahrt, das die betreffende MVV-Linie bediente. Die Unternehmen variieren nach den Landkreisen. Nur nicht ins Schwitzen kommen! Für den leichteren Durchblick, kann man schließlich das zuständige Unternehmen mit dessen Fundbüro direkt auf den Seiten des MVV abrufen.

Und was mache ich, wenn ich erst mit der U-Bahn, im Anschluss mit der S-Bahn und dann mit dem außerstädtischen Bus nach Hause fuhr? “Wenn Sie nicht ganz sicher sind, welches Verkehrsunternehmen das war, wenden Sie sich bitte an das MVV-Infotelefon 089/ 41 42 43 44.”, so die Ansage des MVV.

Was dann passiert, wissen wir nicht, aber wir freuen uns, wenn einer der Fahrgäste uns und unseren Lesern seine Erfahrungen mitteilen würde!!!

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Stillstand durch Stellwerksstörung nach Blitzeinschlag – beim MVV-München geht alles …

Alex | Mai 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, MVV-Störungen, S-Bahn München

Letzte Woche habe ich mich darüber amüsiert, dass es den Stillstand beim MVV-München auch ohne Aschewolke gibt. Heute habe ich etwas Neues gefunden, was mich auch zum Lachen bringt.

Seit ca. 1,5 Jahren habe ich den MVV-Störmelder als eMail abonniert. Da lese ich gestern Nacht: „Blitzeinschlag“ auf der Strecke S7 nach Wolfratshausen. Sperrung.

Keine 30 Minuten später die Meldung: „Stellwerksstörung wegen Blitzeinschlag“. Ich kann es kaum glauben. Gibt es nicht so etwas wie Blitzableiter? Ich kann es wirklich nicht glauben. Blitzeinschlag. Und, es war ja nun nicht das erste Mal, dass ein Blitzeinschlag eine ganze Strecke lahmgelegt hat.

Das letzte Mal, als ich etwas so makaberes gehört habe, war das auf der Autobahn im Radio. Da war die Meldung in etwa: „Vorsicht, Geisterfahrer auf der A…“.Kurz danach kam dann das Update: „Der Geisterfahrer ist nicht mehr da, dafür jetzt eine Vollsperrung.“  Was mit Sicherheit auf den Geisterfahrer zurückzuführen war…

Im Zuge dessen habe ich mir die Statistiken des Störmelders angeschaut und dabei festgestellt, dass die schon

a) ziemlich inaktuell waren und
b) es da noch einiges zu tun gibt.

Jetzt für alle Fans der Statistik: Ich habe neue Ansichten erstellt. Immer auf der Basis der Störmelder-Emails der Deutschen Bahn. So können Interessierte jetzt  die Störungen der einzelnen Monate pro Jahr mit den Störungen des Vorjahres vergleichen. Und noch besser. Bei einem Klick (rechts) auf den Monat, werden auch noch die unterschiedlichen Ursachen der Störungen der einzelnen Monate grafisch dargestellt. Die Statistiken sind jetzt wieder brandaktuell. Und das bleiben sie auch - jedenfalls so weit ich dazu komme, die Meldungen des Störmelders einzuarbeiten.

Viel Spaß beim Lesen und Staunen…

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Stillstand wegen Stromausfall und Stellwerkstörungen beim MVV-München - hier geht das auch ohne Aschewolke

Alex | April 27, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München
SBahn München

SBahn München

Kaum beginnt der Flugverkehr wieder zu funktionieren, kommen die nächsten Verzögerungen. Diesmal war nicht eine Aschewolke aus Island Schuld, sondern ein Stromausfall am Flughafen München. Fluggesellschaften unternehmen alles Mögliche, um wieder in die Luft zu kommen, nur ist das leider nichts wert, wenn die Passagiere vom Flughafen nicht zu ihren Zielorten weiter kommen.

Erst fällt der Strom aus. Die Linien S1 und S8 der Münchner S-Bahn können den Flughafen München nicht erreichen. Kaum ist der Strom wieder da - nächstes Problem. Das Stellwerk fällt aus. Kommt mir vor wie ein Déjà-vu. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das Stellwerk ausfällt. Ein Netzwerkadministrator lächelt mich gestern an und sagt kopfschüttelnd: „Was für ein Laden, selbst meine einfachen Server haben eine USV“ (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas beim MVV-München bekannt ist… Und selbst wenn der Stromausfall nicht die Ursache des Stellwerkproblems war. “Ausfallen” ist in den letzten Monaten offensichtlich seine Stärke.

Unser Mitgefühl ist bei den Passagieren, die es endlich geschafft haben, mit dem Flugzeug nach München zu kommen. Gestern saßen sie dann wieder mehrere Stunden fest.

Aber wie wir schon seit vielen Monaten schreiben, so zeigt auch der gestrige Tag wieder: Um beim MVV-München bzw. der S-Bahn München festzusitzen, braucht es keinen Vulkanausbruch und keine Aschewolke. Es reichen schon wesentlich trivialere Gründe, um das scheinbar marode S-Bahn-System in München in einer Kettenreaktion von Störungen zum stocken zu bringen.

Wir freuen uns auf den zweiten Tunnel, der ja nun endlich beschlossen ist. Es weiß zwar noch niemand, wie das finanziert werden soll, aber der Tunnel wird mit Sicherheit die Probleme der S-Bahn München beheben.

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Zweiter S-Bahn-Tunnel München - Kabinett gibt grünes Licht

Tanja | April 4, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München

Das Kabinett des Bayerischen Landtags sowie der Münchner Stadtrat gaben Ende März 2010 ihre Zustimmung zum Bau des zweiten Münchner S-Bahn-Tunnels. Dieses war der erste Schritt in dem schon seit Jahren umstrittenen Mammut-Projekt des MVV. Doch bis das „Jahrhundert-Projekt“ (Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU) tatsächlich realisiert ist, wird noch viel Zeit vergehen. Als Ziel wird zunächst das Jahr 2018 fokussiert.

Die größte Hürde steht noch bevor: Ca. 1,64 Milliarden Euro wird der Ausbau der S-Bahn-Strecke (inklusive Flughafen-Express) kosten. Wie letztendlich die Kosten verteilt werden, diese Frage steht noch aus. Nach dem “grünen Licht” des Kabinetts sind nun Gespräche über die Finanzierung mit dem Bund und der Deutschen Bahn (DB) geplant.

Was viele Münchner nicht wissen: Die Deutsche Bahn ist Betreiber der S-Bahn München und wird deshalb im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen.

Die (FDP) schätzt die Gesamtkosten sogar auf 2,9 bis 3,4 Milliarden Euro. Die FDP stimmte im Stadtrat gegen den Tunnel, unter anderem wegen den enormen Kosten.

Die Frage der Finanzierung wird die nächsten Monate die Gemüter erregen. Denn an was gespart werden muss, um das umstrittene Projekt zu finanzieren, das ist bisher offen.

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S-Bahn Pendler München fahren stressfrei

Tanja | Februar 20, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München

Auf dem 442 km langen Streckennetz nach München und um München herum nutzen ca. 720.000 Fahrgäste täglich die S-Bahn. Pendler aus dem Umland greifen auf die immer noch kostengünstige Alternative zum Auto gerne zurück, um sich ihren Weg in die Arbeit zu bahnen. Dass es dabei auf den Strecken häufig zu Verspätungen kommt und man dicht gedrängt aneinander gepresst in der S-Bahn stehen muss, daran hat man sich längst gewöhnt. Ja, es ist fast gerade zu so, dass man sich morgens im Berufsverkehr richtig darüber freut, wenn man einen der begehrten Sitzplätze ergattert.

Doch was jetzt in der Januar/ Februar 2010 Ausgabe der “S-Takt” geschrieben steht, liest sich für Tausende von Pendlern wie der blanke Hohn: “Abo-Kampagne: Während andere im Stau stehen, fahren die S-Bahn Pendler ohne Stress ins Büro.” Hierzu gedruckt ein Foto, dass vier entspannte, freundlich lächelnde Personen sitzend in der S-Bahn zeigt, während draußen vor dem Fenster sich die Autos auf der Straße stauen. Ein Platz frei ist da auch noch. Wow!

Ich frage mich, zu welcher Uhrzeit, auf welcher Linie dieses Foto der Realität entspricht. In der S8 bzw. der jetzigen S4 habe ich im Berufsverkehr diese Harmonie noch nie erlebt.

Aber es geht sogar noch weiter. Gleich links neben dem hübschen Foto, liest sich in der Kolumne “Unser oberstes Ziel für 2010 ist, Sie gewohnt sicher, pünktlich und komfortabel an Ihr Ziel zu bringen.”

Kein Wort zu den gewalttätigen Übergriffen der letzten Monate in den S- und U-Bahnen. Keine Erklärung zur regelmäßigen Unpünktlichkeit und zur mangelnden Informationspolitik. Stattdessen Ignoranz auf Seiten der Deutschen Bahn.

Vielleicht hätten die Fahrgäste sogar Verständnis für die ein oder andere Verspätung, wenn sie wüssten, dass es nicht zwangsweise ein Verschulden des MVV ist. Vielleicht würden sie sich auf einen 10-Minuten-Takt “Ihrer S-Bahn” freuen, wenn sie wüssten, wann es diesen geben würde. Sachliche und ehrliche Information klärt auf und schafft Vertrauen. Ignoranz schürt  Ärger!

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S-Bahn München - Informationspolitik verärgert Fahrgäste zunehmends

Rechtsanwalt Siegel | Februar 12, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München

Der Beitrag wurde eingereicht vom “Streckenpaten” Rechtsanwalt Siegel - Streckenpate für die S1:

Am Donnerstag, 4. Februar 2010 wurden die Fahrgäste der S 1 wieder einmal kalt erwischt. Die S-Bahn wurde nämlich stadteinwärts über mehr als eine Stunde nicht bedient.

Erst ein Anruf gegen 19:00 Uhr beim MVV-Blog brachte die Klärung, dass hier wohl ein Brand vorlag und die Störung mittlerweile behoben sei. Tatsächlich gab es keinerlei Durchsagen. Lediglich die Anzeige für die ankommenden Züge zeigte willkürlich zwischen 10 min und 6 min an und teilte den einen oder anderen ausgefallenen Zug an.

Der Verfasser dieses Artikels hatte um 20:00 Uhr in München eine Präsentation bei einem Neukunden zu halten. Hätte eine Durchsage den eiligen Reisenden erreicht, wäre dieser mit dem Taxi gefahren. Der Termin wäre nicht geplatzt und der Ärger sehr viel kleiner.

Ganz anders macht es die U-Bahn vor. U2 und U3 begegnen sich normalerweise am Scheidplatz um Umsteigen zu ermöglichen. Als die U2 stillstand konnte man in der U3 auf dem Laufband lesen, dass es Probleme gibt. Der Reisende konnte sich also auf eventuelle Verspätungen einstellen und eventuell seine Route anpassen.

Ich frage mich, wann die S-Bahn ähnlich zu reagieren lernt.

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