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| Alex | Juli 30, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Notfall S-Bahn
Sicherlich hat es schon jeder bemerkt. In den S-Bahnen des MVV-München wurden in den letzten Monaten immer mehr Video-Kameras installiert. Diese sind Bestandteil des S-Bahn Sicherheitskonzeptes zum Schutz der Fahrgäste in den S-Bahnen. Nach vermehrten Übergriffen in den S-Bahnen und auf den Bahnhöfen, kommen diese Maßnahmen uns allen zu Gute.
Und trotzdem gibt es einiges, was Sie aber über die Kameras wissen sollten:
- Die Kameras werden nicht in Echtzeit von einem Menschen überwacht. Es erfolgt lediglich die Aufzeichnung auf einer Festplatte.
- Die aufgezeichneten Daten werden nach 72 Stunden gelöscht (Überschrieben).
- Die Aufzeichnung startet erst, wenn eine Noteinrichtung in der S-Bahn betätigt wird (Notbremse, Notsprechanlage).
- Die augenscheinliche Betrachtung einer Aufzeichnung erfolgt nur, wenn die Anzeige einer Straftat bei der Polizei vorliegt. Die Beamten prüfen die Aufzeichnungen nicht präventiv und nicht ohne Anzeige.
- Das Auslesen der Daten kann derzeit nur bei der S-Bahn München, beim Polizeipräsidium München und bei der Bundespolizeiinspektion München erfolgen.
Daher die Empfehlung des MVV-München und der S-Bahn Münchens:
Wenn Sie in einer S-Bahn in eine Notlage kommen, betätigen Sie (sofern möglich) eine Noteinrichtung.
Zeigen Sie eine Straftat innerhalb von 72 Stunden bei der Polizei an.
Tags: Anzeige, Aufzeichnung, Bestandteil, Daten, Kameras, Monaten, MVV-München, Noteinrichtung, Polizei, S-Bahn, S-Bahnen, Sicherheitskonzept, Sicherlich, Straftat, Stunden, Video-Kameras
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