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| Alex | September 8, 2009 | Allgemeines, Freizeitgestaltung, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, U-Bahn-München U-Bahn des MVV-München
Endlich ist es so weit! Seit heute, Mittwoch 08. September 2009, ist der Handy-Empfang in der Münchner U-Bahn live und nutzbar. Trotz der langen Widerstände gegen das Projekt, hat letzten Endes die Polizei die entscheidenden Argumente geliefert: Aus dem Blickwinkel der Sicherheit, wurde heute das Handy-Netz für die U-Bahnen des MVV-München aktiviert.
Der kontinuierliche Ausbau des Netzes wird in den kommenden Wochen und Monaten weiter betrieben. Derzeit machen ca. 80 Sendemasten des Konsortiums aus T-Mobile, O2, Vodaphone und E-Plus es möglich, im Bereich der U-Bahnhöfe Hauptbahnhof, Karlsplatz, Sendlinger Tor, Marienplatz, Odeonsplatz und Theresienwiese auch unter der Erde zu telefonieren und mobil im Internet zu surfen. Die U-Bahn-Strecken zwischen Marienplatz und Allianz Arena (U3, U6) sowie die U-Bahn Strecke vom Hauptbahnhof zur Münchner Messe sollen noch dieses Jahr fertiggestellt werden (U-Bahn-Linie U2). An allen U-Bahn Stationen des MVV-München soll es bis Ende 2011 möglich sein, mit dem Handy zu telefonieren.
Aus der Sicht der Polizei, die mit mehr Sicherheit argumentiert, finden wir die Umsetzung des Projektes „Handy in der Münchner U-Bahn“ wirklich sinnvoll und begrüßen den Erfolg. Auf der anderen Seite wird es jetzt wohl keinen öffentlich befahrbaren Bereich mehr geben, in dem man nicht durch das Klingeln von Handys genervt wird.
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen mit dem Handy-Empfang in den Münchner U-Bahnen!
Fühlen Sie sich durch einen kontinuierlichen Empfang sicherer, oder stört Sie das viele mobile Telefonieren in öffentlichen Verkehrsmitteln eh schon?
Tags: Handy, Handy-Empfang, Hauptbahnhof, M, Marienplatz, MVV-München, Polizei, Sicherheit, Strecke, Telefonieren U-Bahn, U-Bahn, U-Bahnen
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| Alex | Juli 30, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Notfall S-Bahn
Sicherlich hat es schon jeder bemerkt. In den S-Bahnen des MVV-München wurden in den letzten Monaten immer mehr Video-Kameras installiert. Diese sind Bestandteil des S-Bahn Sicherheitskonzeptes zum Schutz der Fahrgäste in den S-Bahnen. Nach vermehrten Übergriffen in den S-Bahnen und auf den Bahnhöfen, kommen diese Maßnahmen uns allen zu Gute.
Und trotzdem gibt es einiges, was Sie aber über die Kameras wissen sollten:
- Die Kameras werden nicht in Echtzeit von einem Menschen überwacht. Es erfolgt lediglich die Aufzeichnung auf einer Festplatte.
- Die aufgezeichneten Daten werden nach 72 Stunden gelöscht (Überschrieben).
- Die Aufzeichnung startet erst, wenn eine Noteinrichtung in der S-Bahn betätigt wird (Notbremse, Notsprechanlage).
- Die augenscheinliche Betrachtung einer Aufzeichnung erfolgt nur, wenn die Anzeige einer Straftat bei der Polizei vorliegt. Die Beamten prüfen die Aufzeichnungen nicht präventiv und nicht ohne Anzeige.
- Das Auslesen der Daten kann derzeit nur bei der S-Bahn München, beim Polizeipräsidium München und bei der Bundespolizeiinspektion München erfolgen.
Daher die Empfehlung des MVV-München und der S-Bahn Münchens:
Wenn Sie in einer S-Bahn in eine Notlage kommen, betätigen Sie (sofern möglich) eine Noteinrichtung.
Zeigen Sie eine Straftat innerhalb von 72 Stunden bei der Polizei an.
Tags: Anzeige, Aufzeichnung, Bestandteil, Daten, Kameras, Monaten, MVV-München, Noteinrichtung, Polizei, S-Bahn, S-Bahnen, Sicherheitskonzept, Sicherlich, Straftat, Stunden, Video-Kameras
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