MVV-Blog - Blog zum Münchner Verkehrsverbund | Aufruf der Politik - S4-Ausbau nicht irgendwann, sondern jetzt
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Aufruf der Politik - S4-Ausbau nicht irgendwann, sondern jetzt

Alex | März 8, 2011 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München

Ausbau der S4 - nicht irgendwann sondern jetztWas wir schon seit mehr als einem Jahr im MVV-Blog schreiben, hier steht es jetzt weiß auf blau. Entgegen der ständig in der S-Bahn erscheinenden Werbung „Entspannt mit der S-Bahn zur Arbeit“, finden auch wir, dass die Zustände in der S4 ausbauwürdig sind. Egal, ob auch wir vom MVV-Blog das Informations-Chaos immer wieder erwähnen oder die Verspätungen - endlich folgt politisches Engagement.

Weil wir das gut finden, möchten wir auch an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass es einen Informationsstand in FFB gab.
Am Samstag den 26.02.2011 konnten sich die Bürger der Stadt Fürstenfeldbruck am Informationsstand zu Thema informieren – „S4 Ausbau nicht irgendwann, sondern jetzt“.
Weil wir das gut finden, unterstützen wir das Vorhaben auf diesem Weg.

Quelle: Plakat
ViSdP: M. Eberl, M. Leone, M. Pötzsch SPD UB FFB, Fichtenstr.,  82256 Fürstenfeldbruck

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Gewinnspiele Januar und Februar 2011 - Die S-Takt München verlost

Alex | Februar 3, 2011 | Allgemeines, MVV München Gewinnspiele, MVV-München, S-Bahn München

Wie schon im Beitrag … erwähnt, haben wir die aktuelle S-Takt erst Ende Januar zu fassen bekommen. Selbst hier Unpünktlichkeit. Die Auslage in den S-Bahnen ist so spät, dass teilweise die Termine für den Einsendeschluss gar nicht mehr realisierbar sind.

Beispiel:
Das Gewinnspiel, bei dem die Bahn 3 Tages-Skikarten für die Ski-WM verlost.
Lösungswort: „Kandahar“ – das ist der steilste Hang im internationalen Ski-Zirkus. Die bittere Pille, Einsendeschluss ist der 03. Februar. Wie soll das denn realisierbar sein, wenn die S-Takt erst am 31. Januar in den Bahnen ausliegt? Oder ist das Absicht? Will die S-Takt diese Karten gar nicht ausgeben und hat daher mit Absicht den Einsendeschluss so kurzfristig gelegt? Oder ist es die schon angesprochene Unpünktlichkeit bei der Auslage der Zeitschrift?

Aber neben den Ski-Tageskarten gibt es noch weitere Gewinnspiele.

3×2 Tageskarten für den Ski-Express

Es werden 3×2 Kombitickets für den Hausberg in Garmisch verlost. Also Anreise mit der Bahn inkl. Ski-Tageskarte.

Lösung: „Bis zum 3. April“, so lange besteht das Angebot der Bahn mit dem Namen „Ski-Express“

Einsendeschluss: 18. Februar 2011
Einsendungen bitte per Post an
S-Bahn München
Stichwort: Ski-Express
Orleansplatz 9a
81667 München

Komödie „Gut gegen Nordwind“

Die Komödie spielt vom 23. Februar bis zum 09. April im Bayerischen Hof. Mehr Informationen unter http://www.komoedie-muenchen.de

Lösung: „Walter Sittler“, das ist der Name des Darstellers in der männlichen Hauptrolle.

Einsendeschluss: 18. Februar 2011
Einsendungen bitte per Post an
S-Bahn München
Stichwort: Komödie
Orleansplatz 9a
81667 München

Close-Up Theater – Magie hautnah und live

„Eine faszinierende Reise in die Magie“ – so wird das Theater bezeichnet. Die Zuschauer sitzen ganz dicht am Darsteller (maximal 4,5 Meter) und können ihm so „hautnah“ auf die Finger schauen. Mehr Informationen sind unter http://www.magic-theater.de zu finden. Die S-Takt verlost 20×2 Karten.

Lösung: „in 4 Reihen, wie in einem alten Amphitheater“, so sind die Reihen angeordnet.

Einsendeschluss: 11. Februar 2011
Einsendungen bitte per Post an
S-Bahn München
Stichwort: Magie
Orleansplatz 9a
81667 München

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Erste S-Takt 2011 - Ein Kommentar

Alex | Februar 3, 2011 | Allgemeines, MVV-München

Es wieder so weit.
Die neue Ausgabe der S-Takt lag in der S-Bahn München aus. Kaum zu glauben, dass die Ausgabe Januar/ Februar 2011 jetzt doch schon zu finden war. Schließlich ist der Monat Januar schon vorbei. Spricht einmal mehr für die Pünktlichkeit der S-Bahn München…

Das Thema mangelnde Zufriedenheit der Kunden des MVV und insbesondere der S-Bahn München wurde auch von der S-Bahn München GmbH erkannt. Kaum zu glauben, aber wahr. In der Kolumne der S-Takt berichtet die Geschäftsleitung der S-Bahn München GmbH von einem heftigen Wintereinbruch. Dieser traf alle Verkehrsmittel, also nicht nur die S-Bahnen, sondern auch den Flug- und Autoverkehr. Richtig.
Aber anders als im Herbst, als durch großes Engagement keine Restriktionen mehr einzuhalten waren, erschienen die Probleme, die der heftige Wintereinbruch am Fuße der Alpen nach sich zog, gravierend. Schuld war nicht die S-Bahn, sondern andere Züge. […] Eine  wesentliche Verspätungsursache waren zugewehte und eingefrorene Weichen. In vielen Fällen wurden die Weichen durch Eisbrocken blockiert, die von den Zügen herabfielen, so dass die Gleise nur eingeschränkt nutzbar waren. […]
Gut, das mit den Eisbrocken kann ich ja noch verstehen, die eingefrorenen Weichen aber nicht. Seit langem ist doch ein Wärmesystem für die maroden Weichenanlagen im Gespräch. Alles nur Gerede

Jedenfalls plant die Geschäftsleitung der S-Bahn München GmbH viele Projekte, um die Pünktlichkeitssituation zu verbessern. Im Fokus stehen dabei die Mitarbeiter aber auch wir Nutzer und Kunden sind angehalten, unseren Beitrag zu leisten. Unter anderem durch schnelleres Ein- und Aussteigen. Ebenso als Projekt für 2011 geplant ist die erweiterte Ausstattung der S-Bahnen mit Videoüberwachung.

Im Kontext der Pünktlichkeit kann ich nicht so ganz nachvollziehen, was die Videoüberwachung mit Verbesserung der Pünktlichkeit zu tun hat. Erst werden wir Passagiere angehalten, schneller ein- und auszusteigen, dann schnell das Thema wechseln zur Videoüberwachung. Mein Vorschlag: Jemand kann ja mal auf einer der bereits vorhandenen Video-Aufzeichnungen beobachten, wie sich morgens und abends Massen in die schon überfüllte S-Bahn drängeln. Bei -15° Grad macht es keinen Spaß, auf einem Bahnsteig zu frieren, also wollen akke rein, keiner will zu lange warten. Wie bitteschön soll das schneller gehen?
Und beim Thema Videoüberwachung erinner ich mich an eine andere Meldung, in der es doch hieß, die Aufzeichnung wird nur gestartet, wenn jemand die Notbremse zieht… Ist das jetzt nicht mehr so? Daher nehme ich meinen Vorschlag zurück… Die Geschäftsleitung der S-Bahn München GmbH wird sich leider nicht anschauen können, wie wir uns immer wieder in überfüllte S-Bahnen quetschen. So gesehen ist der Wunsch nach schnellerem Ein- und Aussteigen sogar nachvollziehbar. Wenn man keine Ahnung hat, was sich wirklich zu Hauptverkehrszeiten abspielt, dann macht der Appell an uns Passagiere sogar Sinn.

Da reiht sich in meine Worte auch der Gastkommentar des Vorsitzenden der MVG-Geschäftsführung Herbert König ein. Mit seiner Aussage […] der Öffentliche Nahverkehr in München boomt. Immer mehr Menschen fahren Bus und Bahn, bescheren so den Verkehrsunternehmen neue Fahrgastrekorde… […], fange ich schon an, mir Fragen zu stellen. Wie soll denn dann das Ein- und Aussteigen schneller funktionieren? Mehr Menschen fahren mit den Öffentlichen und sollen noch schneller rein und raus?
Logische Konsequenz aus dem Anwachsen der Fahrgastzahlen – es müssen neue Strecken und Erneuerungen an U-Bahnhöfen und Gleisanlagen erfolgen.
Mein erster Gedanke als ich die unterschiedlichen Seiten las war… “Achso, deswegen wurden Ende letzten Jahres wieder die Fahrpreise erhöht. Klar, es muss ja vieles modernisiert und verbessert werden. Dazu ist also das Mehr als Einnahmen.”

Doch dann kam die bittere Enttäuschung. Für die ganzen angedachten Umbau- und Verbesserungsmaßnahmen […] müssen ausreichend öffentliche Mittel … zur Verfügung stehen […]. Soweit ich das verstanden habe, ist die S-Bahn München GmbH ein Unternehmen der Bahn-AG. Damit also nicht öffentlich. Und ein Unternehmen ist in aller Regel profitorientiert. Also hatte die Fahrpreiserhöhung nichts mit Kundenzufriedenheit, Pünktlichkeitsverbesserung, etc. zu tun…  sonder mit Profit?

Oder sehe nur ich das so?

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Neue Linien-Nummern bei der S-Bahn – Alte Informationen sorgen für Verwirrung

Alex | Januar 11, 2011 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München
Fahrplanänderungen von 2009 - Topaktuell ist anders

Fahrplanänderungen von 2009 - Topaktuell ist anders

Als ich heute Morgen seit langer Zeit mal wieder vorne beim Fahrer sitze, schaue ich direkt auf das große Plakat an der Rückwand der Fahrerkabine. Überschrift: „Neue Linien-Nummern bei der S-Bahn“. Wow, das hab ich ja gar nicht mitbekommen. Darunter das Datum, ab wann die Umbenennung in Kraft treten wird – 13. Dezember 2009.

Nach dem ersten Schreck folgte schnell die Ernüchterung. Das ist ja vor über 14 Monaten gewesen!
Ja, ich kann mich sogar noch daran erinnern. Viele Menschen, vor allem ältere,  standen fragend auf den Bahnsteigen. Welche Linie ist denn jetzt die Richtige? Wohin fahren die neuen Linien? Denn es wurden ja 2009 nicht nur die Nummern der Linien geändert, sondern auch die Routen (und die Fahrpreise wie jedes Jahr).

Aber dann hörte ich in meinen Ohren den Wiederhall des Interviews von Herrn Ramsauer gestern Abend. Da gab er die Fehler zu, die die Bahn gemacht hat. Unter anderem die miserable Informationsgestaltung, mittels derer die Fahrgäste auf dem Laufenden gehalten werden. Nicht nur fehlende Bahnsteigdurchsagen, sondern auch veraltete Informationen werden an die Fahrgäste weitergegeben.

Und wie wir ja schon mehrfach geschrieben haben, die S-Bahn München GmbH ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn AG. Was allerdings verwunderlich ist, dass der Münchner Verkehrsverbund die schlechte Informationstransparenz und Kundenfreundlichkeit der Bahn so einfach adaptiert. Warum hängt in einem Bus der Münchner Verkehrsbetriebe ein total veraltetes Plakat der S-Bahn? Gibt es sonst nichts Wichtigeres zu berichten? Ist eine 14 Monate alte Information so wichtig, dass sie als großflächiges Plakat im Bus ausgehängt wird?

Das die Bahn eine schlechte Kommunikationspolitik hat, das haben wir ja im Laufe des Jahres schon mehrfach erleben dürfen, aber dass der Verkehrsverbund da so „stumpf“ mitmacht, das wundert uns schon.

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Sperrung bei S-Bahn München zwischen Puchheim und Pasing

Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München
Bauarbeiten an den Gleisen

Bauarbeiten an den Gleisen

Kaum zu glauben, aber wahr.
Die S-Bahn München sperrt die Strecke S4 zwischen Pasing und Puchheim komplett. Und zwar bis zum 03. November 2010. So lange dauert der erste Abschnitt der Arbeiten, der zweite folgt bis zum 07. November, da wird allerdings nur eine Seite gesperrt, so dass die Bahnen wenigstens Eingleisig fahren können. Betroffen sind alle Pendler, die von Geltendorf über Fürstenfeldbruck, Eichenau, Aubing und Leienfelsstrasse nach München fahren wollen.
Warum die Sperrung?
Die Begründung der S-Bahn München: Wartungsarbeiten. Es sollen Schotter, Gleise und Schwellen ausgetauscht werden.

Die komplette Sperrung der Strecke wird aber nicht von jedem mit Verständnis aufgenommen. “Die Bahn wird immer schlechter, früher wäre ein eingleisiger Betrieb eingerichtet worden”, kritisierte sogar der Landtagsabgeordnete Martin Runge (Grüne). Hat die Bahn ja auch vor - ab dem 04. November.

Bei mir klingelt immer noch im Ohr, dass doch am 13.12.2010 schon wieder die Tarife erhöht werden. Mit der Begründung, das Mehr an Sicherheit und Leistung des gesamten MVV Münchens finanzieren zu können. Dazu kommen die Lohnverhandlungen von 2009 (gemerkt? Das war schon Ende 2009 die Rechtfertigung für die Erhöhung um 4,8%) und die noch anstehenden Tarifverhandlungen 2010.

Also, das nenn ich doch mal Weitblick. Die Begründung für die Fahrpreiserhöhung 2010 beim MVV-München wird schon vor Vertragsschluss mit diesem gerechtfertigt. Ist aber ein anderes Thema…

Wie komme ich also ab 02. November 2010 nach München?
Der MVV-München, also die S Bahn München, setzt ab Puchheim Busse ein, die alle Haltestellen der Linie S4 anfahren werden. Ich erinnere mich ziemlich genau an das letzte Mal, als Busse eingesetzt wurden. Das war ein Hohn. 400 Menschen in einen Bus zu pressen, in dem es gerade 75 Plätze gibt (Stehplätzte eingerechnet…), das kann ja schon rechnerisch nicht klappen. Oder fahren die Busse dieses Mal öfter als die 20-Minuten?

Wir werden es sehen…

Um dem Gedränge im Bus zu entkommen werde ich versuchen, den Bus nach Olching zu nehmen, um dann von dort mit der S3 nach München zu fahren. Der Bus fährt alle 20 Minuten und die S-Bahn in Olching auch. Somit sollte einer „entspannten“ Fahrt in die Arbeit nichts im Wege stehen.

Quellen:
Süddeutsche.de

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Der Herbst kann kommen – Besandungsanlagen genehmigt

Alex | September 13, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München
Herbst und Laub sorgen für Fahrplanänderungen

Herbst und Laub sorgen für kleine Fahrplanänderungen

Im letzten Herbst haben wir schon davon berichtet. Die Deutsche Bahn AG plante, die S-Bahn Züge der zweiten Generation mit einer Besandungsanlage auszustatten. Diese Anlagen würden bei schmierigen Schienen während des Bremsvorganges Sand vor die Räder schütten, um dadurch die Haftung zwischen Rad und Schiene zu verbessern. Der Vorteil der Neuentwicklung: Die S-Bahn kann den gewohnten Takt-Zyklus behalten, Bremswege werden durch schlechtes Wetter nicht verlängert und die Züge können in gewohnter Anzahl verkehren.
Zum Herbst des Jahres 2010 hat das Eisenbahnbundesamt die Nutzung der Besandungsanlage genehmigt. Die Deutsche Bahn ist derzeit schon eifrig dabei, die S-Bahn Züge der zweiten Generation (das sind ca. 105 Züge) umzurüsten. Das soll bis Mitte September 2010 geschafft sein.
Für die restlichen Züge des MVV (ca. 133), musste leider ein gesondertes Verfahren zur Zulassung der Besandungsanlage eingereicht werden. Weil dieses noch in der Bearbeitung ist („Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam“), kommt es trotz der Nachrüstung der ersten 105 Züge noch zu punktuellen Ausfällen, wahrscheinlich nur bei der S8.
Wir freuen uns darüber, dass die Bahn ihr Vorhaben umsetzen konnte und die Besandungsanlagen an den S-Bahnen des MVV München nachgerüstet wurden. Alles, um die Zufriedenheit der MVV-Kunden zu verbessern und vor Allem die Pünktlichkeit der S-Bahnen auch im Herbst sicherzustellen.
Meine Frage an dieser Stelle? Wann ist das Zulassungsverfahren abgeschlossen, für die nichtvereisenden Türen? Es bringt mir nämlich nicht so viel, pünktlich zu sein, wenn ich dann wegen einer vereisten Tür nicht aussteigen kann.
Oder wie ist eigentlich der Sachstand mit dem Patent der nie-einfrierenden Weichen? Gibt es so was eigentlich schon?

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S-Bahn Zitat des Tages - Wenn der Sarkasmus auch vorm Lockführer nicht halt macht

Alex | Juli 20, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München
Wagen der S-Bahn München

Wagen der S-Bahn München

Die S-Bahn München erstaunt mich immer wieder. Heute steht die S-Bahn ab Pasing und zuckelt nur im Schritttempo weiter. Nach etwa 10 Minuten kam die automatische Ansage, dass sich Weiterfahrt etwas verzögert. Gut, das haben alle Fahrgäste schon bemerkt.

Aber dann folgte die gelangweilte und an Sarkasmus nicht zu übertreffende Stimme des Lockführers mit der Durchsage: “Die fast schon übliche Signalstörung am Hirschgarten”. Na, dass nenn ich mal ne Ansage. Sogar die Angestellten der S-Bahn München sind genervt von den Zuständen.

Weil es mich interessierte, hab ich mal etwas im Abteil rumgefragt, ob die anderen Passagiere der S-Bahn München normalerweise pünktlich sind, und es sich vielleicht hier um eine Ausnahme handelt. Gut, hätte ich mir schon aufgrund der Bemerkung des Lockführers denken können, dass dem nicht so ist, aber dennoch.
Fast schon einhellige Meinung: „Ich bin normalerweise immer 10 - 15 Minuten zu spät“.

Jetzt erinnere ich mich kurz an die Kundenzufriedenheitsstudie vom Mai 2010. Da war einer der am schlechtesten bewerteten Bereiche „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“. So langsam sollte das doch dem MVV München und gerade der S-Bahn zu denken geben…

Wenn ich jeden Tag 10 Minuten zu spät komme, meine Anschluss-Bahn nicht erreiche, dann brauch ich bald nicht mehr mit der S-Bahn fahren. Den Weg zum Arbeitsamt kann ich zu Fuß laufen.

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Digitale Anzeige - U-Bahn Station Königsplatz in München rüstet auf

Alex | Juni 25, 2010 | MVV-München, U-Bahn-München
digitale-anzeige-u-bahn-koenigsplatz

Digitale Fahrtanzeige U-Bahn München Königsplatz

Als ich heute morgen wie so oft am Königsplatz aus der U-Bahn ausgestiegen bin, ist es mir noch gar nicht aufgefallen… Aber als ich am Abend wieder in den Schacht der U-Bahn München runter bin und mich schon anfing zu ärgern, wieder nicht zu wissen, wie lange ich noch auf die U4 zum Hauptbahnhof warten muss - da ist es mir aufgefallen. (Ja, ich weiß, es gibt auch einen Fahrplan und wer lesen kann ist klar im Vorteil…)

Still und heimlich habe die Techniker der MVG am Königsplatz eine digitale Anzeigetafel installiert. Endlich stehe ich nicht mehr uninformiert und wartend auf dem Bahnsteig. Die digitale Anzeige am Bahnsteig zeigte mir, wann die nächste U-Bahn kommt, und Verspätungen wurden als Laufschrift wie auch schon bei der S-Bahn bekannt, angezeigt.  Danke MVG!

Oder war diese Baumaßnahme der Grund der Zwei-Tage-Störung der Rolltreppe?

Wenn jetzt das Handynetz noch wie angekündigt funktionieren würde, wäre ich auch im Tunnel digital vorerst versorgt…

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Erlebnisbericht - S-Bahn Fahrkartenautomat schluckt Geld - Fahrkarte gibts aber nicht

Alex | Juni 1, 2010 | MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München
Fahrkartenautomat

Fahrkartenautomat

Der Tag fing schon wieder Klasse an. Eigentlich hätte ich gleich wieder nach Hause gehen sollen, als ich in den Bus einstieg. Die Fahrkarten waren ausverkauft. Nun gut, kein Problem. Da ich nur ein paar Stationen mit dem Bus fahren musste, um zur S-Bahn zu kommen, dachte ich mir, dass ich das schon überstehen werde - ohne Fahrkarte. Kann ich ja an der S-Bahn kaufen.

Fehlanzeige.

Das Geld hab ich schön und heute sogar mal passend in den Automaten gesteckt. Danach begann das Dilemma. Die Lampen im Schacht der Fahrkartenausgabe begannen zu leuchten, aber nichts passierte. Geld weg - keine Karte.
Leicht aufgebracht bin ich dann in das hiesige Reisebüro. Dort erfahre ich, dass das öfter passiert. “Geld weg-keine Karte” scheint bei den Automaten immer mal wieder zu passieren. Auf diesem Weg entschuldige ich mich gleich noch für mein etwas harsches Auftreten im Reisebüro. Aber, wenn man von 5 Tagen in der Woche an 3 Tagen Probleme mit dem MVV-München (insbesondere der S-Bahn München) hat, dann schwindet bei mir die Freundlichkeit doch zusehends (auch wenn ich weiß, dass die netten Damen keine Schuld haben!). Und heute ist Dienstag - bin mal gespannt, wie der Rest der Woche so wird…

Leicht aufgebracht hab ich dann die Rufnummer der Störungsstelle angerufen: 01801 23 59 59. Die ist zum Glück am Automaten angebracht. „3,9 Ct pro Minute aus dem Deutschen Festnetz. Mobiltarife können abweichen…“
Haha, weil ja direkt neben dem Automaten gleich das Telefon hängt. Ich kann nur vom Handy aus anrufen! Anders geht es gar nicht. Also stehen da nicht 3,9 Ct zu Buche, sondern etwas mehr. Freundlich erfahre ich, dass ich mir eine neue Karte kaufen solle um zum Reisezentrum nach München zu fahren. Wie, nochmal Geld in den defekten Automaten stecken? Was soll denn der Unsinn?

Dort solle ich den Sachverhalt erneut schildern, um dann mein Geld zurück zu bekommen. Aber, was ist mit den Telefonkosten, die entstanden sind? Wer erstattet mir die? Ja, sicherlich, 3,9 Ct die Minute ist nicht  viel, aber bei 2 Minuten in der Warteschleife und 2 Minuten Gespräch, sind das mal eben 15,6 Ct. Aus dem Deutschen Festnetzt… Mobil kann abweichen.

Jetzt stelle ich mir die Frage: Wenn das öfter passiert, und jeder Fahrgast der das Problem hat, auch anruft, wie viel verdient die S-Bahn München mit diesem Angebot nebenbei? Aber da sind wir schon wieder beim Thema „Kundenkommunikation“. Es ist fast schon egal wo, aber bei kundenorientierten Unternehmen findet man als Hotline entweder eine 0800-er oder eine Festnetz-Nummer. Bei der S-Bahn München scheint das noch nicht angekommen zu sein. Eigentlich eine Schande. Aber mit den Gästen der S-Bahn München kann man es ja offenbar machen… Auf Gedeih und Verderb - es gibt ja keine Alternative. Danke liebe S-Bahn München.

Vielleicht als kleiner Hinweis: Wenn die neuen Fahrkartenautomaten aufgestellt werden (ist ja so angedacht laut S-Takt Mai/Juni 2010) könnte die S-Bahn doch gleich so „innovativ“ sein, und eine neue Service-Nummer draufdrucken. Kostet weniger, als an allen Automaten die Nummer zu überkleben. Wir würden uns freuen, wenn das Thema Kundenorientierung auch beim MVV größer geschrieben würde. Dann könnte ich mir solche Berichte hier sparen!

Wie dem auch sei, also mache ich einen Umweg, steige am Hauptbahnhof München aus und gehe in das Reisezentrum. War mal jemand in letzter Zeit da?
Ich kam nicht zu den Schaltern durch. Kurz hinter dem Eingang steht ein netter, aber vollkommen schlampig gekleideter bahnuniformierter Mann. Sofort wurde ich angesprochen, ob er mir helfen kann. Ich schildere zügig mein Problem und werde danach zu einer netten „Empfangsdame“ verwiesen. Was jetzt passierte, war mir neu.

Nummernsystem im Bahn Reisezentrum

Nummernsystem im Bahn Reisezentrum

Ich durfte mein Problem erneut schildern und danach einen Zettel aus einem Automaten ziehen. Auf diesem stand eine Nummer. Wenn meine Nummer auf einem der aufgehängten Displays aufleuchtet, solle ich mich zu dem dazu angegebenen Schalter bewegen. Dort würde ich mein Geld zurück bekommen. Wow dachte ich mir, der Ansturm scheint wohl ohne Arbeitsamt-Nummerzieh-System nicht zu bewältigen zu sein.
OK, ich schaue auf meine Zahl 12535. Wenn das System täglich neu anfängt zu zählen, dann bin ich heute, am 01.06.2010, 10:30 Uhr der Zwölftausendste Besucher, der ein Problem hat oder nicht ohne menschliche Hilfe mit der Bahn klar kommt. Nicht schlecht. Selbst wenn das System montlich zählt… heute ist der Erste. Beeindruckend, wie professionell man auch bei der Bahn zu einer Nummer wird. Netterweise wurde mir noch mitgeteilt, dass ich mich auf ca. 20 Minuten Wartezeit einrichten könne. Oh je…

Nun ja, zum Glück hat der nette Mann am Eingang aufgepasst, das Problem schnell erkannt und gegengesteuert. Ich brauchte keine 20 Minuten warten, musste schnell ein Formular ausfüllen und hab sofort mein Fahrgeld erstattet bekommen. Ohne Ausweis, ohne alles - Cash auf die Hand. Das allerdings war extrem fix, kundenfreundlich und leichtsinnig. Danke an dieser Stelle für die zuvorkommende Behandlung. Sind wir schon sooo bekannt bei der Bahn???

Der kriminelle Teil in mir fragte sich aber schnell, was wohl passiert wäre, wenn ich gelogen und eine falsche Adresse angegeben hätte?

Hmm, so erklärt sich wahrscheinlich die 0180-er Nummer der Störungsstelle, um all diese kriminellen Subjekte, die die Kundenfreundlichkeit der Bahn ausnutzen, zu kompensieren.

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Gewinnspiele der S-Takt München im Mai 2010

Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, Gewinnspiele, MVV-München

Es ist kaum zu glauben,  aber wir haben die aktuelle Ausgabe der S-Takt doch noch diesen Monat in die Finger bekommen. Es ist gar nicht so einfach, das Kundenmagazin der S-Bahn München zu ergattern, bei all den Werbeprospekten in den S-Bahnen. Daher ist bei einigen Gewinnspielen der Einsendeschluss etwas kurzfristig. Und noch viel schlimmer  - Die Teilnahme kann in dieser Ausgabe nur noch per Postkarte erfolgen. Wahrscheinlich war der Zulauf per eMail nach der letzten Ausgabe einfach zu groß…

1. Italienische Meisterwerke in königlichem Ambiente.

Populäre italienische Arien und Duette werden am Sonntag, den 13. Juni im Hubertussaal des Nymphenburger Schlosses präsentiert. Das gesamte Abendprogramm beinhaltet die Darbietung der Kulturbeiträge mit anschließendem Dinner. Die S-Takt verlost 2 Tickets für die Vorstellung am 13. Juni 2010, allerdings ohne das anschließende Dinner.

Lösung: Hubertussaal Schloss Nymphenburg.
Einsendeschluss: 31. Mai 2010

Interessanter Weise ist die Einsendung des Lösungswortes wie schon beschrieben in dieser Ausgabe der S-Takt nicht per eMail möglich. Die Teilnahme an allen Verlosungen erfolgt nur noch schriftlich.
Bitte schicken Sie daher eine ausreichend frankierte Postkarte an

S-Bahn München
Stichwort: Schloss
Orleansplatz 9a
81667 München

2. zum 28. Mal findet das Filmfest München dieses Jahr rund um den Gasteig vom 25. Juni bis 03. Juli 2010) auf der Isarmeile statt.

Die S-Takt verlost exklusiv 3×2 Ehrenkarten für das Filmfest, wo man auf 18 Kinoleinwänden die besten Kinofilme und aktuelle Trends der Filmwelt bestaunen kann.

Lösung: 28
Einsendeschluss: 04. Juni 2010

Wie schon erwähnt, die Teilnahme per eMail ist in dieser Ausgabe der S-Takt nicht möglich.
Bitte schicken Sie eine ausreichend frankierte Postkarte an

S-Bahn München
Stichwort: Filmfest
Orleansplatz 9a
81667 München

3. München in Joggingschuhe erkunden

Das ist mal eine witzige Idee. Stadtführungen nicht in einem Bus oder in einer Tram, sondern selber, in den eigenen Schuhen die Stadt erkunden. Das erfolgt entweder schneller, durch Joggen, kann aber auch auf Wunsch in Walking-Geschwindigkeit erfolgen. So können Lauf- und München-Interessierte beides in einer Aktion haben. Sightseeing und Joggen.
Die S-Takt verlost 10 Gutscheine für eine Sightseeing-Tour Ihrer Wahl.

Lösung: 5 Touren
Einsendeschluss: 12. Juni 2010

Bitte schicken Sie eine ausreichend frankierte Postkarte an

S-Bahn München
Stichwort: Filmfest
Orleansplatz 9a
81667 München

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