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| Alex | Juli 20, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Wagen der S-Bahn München
Die S-Bahn München erstaunt mich immer wieder. Heute steht die S-Bahn ab Pasing und zuckelt nur im Schritttempo weiter. Nach etwa 10 Minuten kam die automatische Ansage, dass sich Weiterfahrt etwas verzögert. Gut, das haben alle Fahrgäste schon bemerkt.
Aber dann folgte die gelangweilte und an Sarkasmus nicht zu übertreffende Stimme des Lockführers mit der Durchsage: “Die fast schon übliche Signalstörung am Hirschgarten”. Na, dass nenn ich mal ne Ansage. Sogar die Angestellten der S-Bahn München sind genervt von den Zuständen.
Weil es mich interessierte, hab ich mal etwas im Abteil rumgefragt, ob die anderen Passagiere der S-Bahn München normalerweise pünktlich sind, und es sich vielleicht hier um eine Ausnahme handelt. Gut, hätte ich mir schon aufgrund der Bemerkung des Lockführers denken können, dass dem nicht so ist, aber dennoch.
Fast schon einhellige Meinung: „Ich bin normalerweise immer 10 - 15 Minuten zu spät“.
Jetzt erinnere ich mich kurz an die Kundenzufriedenheitsstudie vom Mai 2010. Da war einer der am schlechtesten bewerteten Bereiche „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“. So langsam sollte das doch dem MVV München und gerade der S-Bahn zu denken geben…
Wenn ich jeden Tag 10 Minuten zu spät komme, meine Anschluss-Bahn nicht erreiche, dann brauch ich bald nicht mehr mit der S-Bahn fahren. Den Weg zum Arbeitsamt kann ich zu Fuß laufen.
Tags: Ansage, Kundenzufriedenheitsstudie, M, Pasing, Passagiere, S-Bahn, Sarkasmus, Schritttempo, Signalst
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| Alex | Juni 25, 2010 | MVV-München, U-Bahn-München Digitale Fahrtanzeige U-Bahn München Königsplatz
Als ich heute morgen wie so oft am Königsplatz aus der U-Bahn ausgestiegen bin, ist es mir noch gar nicht aufgefallen… Aber als ich am Abend wieder in den Schacht der U-Bahn München runter bin und mich schon anfing zu ärgern, wieder nicht zu wissen, wie lange ich noch auf die U4 zum Hauptbahnhof warten muss - da ist es mir aufgefallen. (Ja, ich weiß, es gibt auch einen Fahrplan und wer lesen kann ist klar im Vorteil…)
Still und heimlich habe die Techniker der MVG am Königsplatz eine digitale Anzeigetafel installiert. Endlich stehe ich nicht mehr uninformiert und wartend auf dem Bahnsteig. Die digitale Anzeige am Bahnsteig zeigte mir, wann die nächste U-Bahn kommt, und Verspätungen wurden als Laufschrift wie auch schon bei der S-Bahn bekannt, angezeigt. Danke MVG!
Oder war diese Baumaßnahme der Grund der Zwei-Tage-Störung der Rolltreppe?
Wenn jetzt das Handynetz noch wie angekündigt funktionieren würde, wäre ich auch im Tunnel digital vorerst versorgt…
Tags: Anzeige, Bahnsteig, Baumaßnahme, Handynetz, Königsplatz, M, Rolltreppe, S-Bahn, Tunnel, U-Bahn
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| Alex | Juni 1, 2010 | MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Fahrkartenautomat
Der Tag fing schon wieder Klasse an. Eigentlich hätte ich gleich wieder nach Hause gehen sollen, als ich in den Bus einstieg. Die Fahrkarten waren ausverkauft. Nun gut, kein Problem. Da ich nur ein paar Stationen mit dem Bus fahren musste, um zur S-Bahn zu kommen, dachte ich mir, dass ich das schon überstehen werde - ohne Fahrkarte. Kann ich ja an der S-Bahn kaufen.
Fehlanzeige.
Das Geld hab ich schön und heute sogar mal passend in den Automaten gesteckt. Danach begann das Dilemma. Die Lampen im Schacht der Fahrkartenausgabe begannen zu leuchten, aber nichts passierte. Geld weg - keine Karte.
Leicht aufgebracht bin ich dann in das hiesige Reisebüro. Dort erfahre ich, dass das öfter passiert. “Geld weg-keine Karte” scheint bei den Automaten immer mal wieder zu passieren. Auf diesem Weg entschuldige ich mich gleich noch für mein etwas harsches Auftreten im Reisebüro. Aber, wenn man von 5 Tagen in der Woche an 3 Tagen Probleme mit dem MVV-München (insbesondere der S-Bahn München) hat, dann schwindet bei mir die Freundlichkeit doch zusehends (auch wenn ich weiß, dass die netten Damen keine Schuld haben!). Und heute ist Dienstag - bin mal gespannt, wie der Rest der Woche so wird…
Leicht aufgebracht hab ich dann die Rufnummer der Störungsstelle angerufen: 01801 23 59 59. Die ist zum Glück am Automaten angebracht. „3,9 Ct pro Minute aus dem Deutschen Festnetz. Mobiltarife können abweichen…“
Haha, weil ja direkt neben dem Automaten gleich das Telefon hängt. Ich kann nur vom Handy aus anrufen! Anders geht es gar nicht. Also stehen da nicht 3,9 Ct zu Buche, sondern etwas mehr. Freundlich erfahre ich, dass ich mir eine neue Karte kaufen solle um zum Reisezentrum nach München zu fahren. Wie, nochmal Geld in den defekten Automaten stecken? Was soll denn der Unsinn?
Dort solle ich den Sachverhalt erneut schildern, um dann mein Geld zurück zu bekommen. Aber, was ist mit den Telefonkosten, die entstanden sind? Wer erstattet mir die? Ja, sicherlich, 3,9 Ct die Minute ist nicht viel, aber bei 2 Minuten in der Warteschleife und 2 Minuten Gespräch, sind das mal eben 15,6 Ct. Aus dem Deutschen Festnetzt… Mobil kann abweichen.
Jetzt stelle ich mir die Frage: Wenn das öfter passiert, und jeder Fahrgast der das Problem hat, auch anruft, wie viel verdient die S-Bahn München mit diesem Angebot nebenbei? Aber da sind wir schon wieder beim Thema „Kundenkommunikation“. Es ist fast schon egal wo, aber bei kundenorientierten Unternehmen findet man als Hotline entweder eine 0800-er oder eine Festnetz-Nummer. Bei der S-Bahn München scheint das noch nicht angekommen zu sein. Eigentlich eine Schande. Aber mit den Gästen der S-Bahn München kann man es ja offenbar machen… Auf Gedeih und Verderb - es gibt ja keine Alternative. Danke liebe S-Bahn München.
Vielleicht als kleiner Hinweis: Wenn die neuen Fahrkartenautomaten aufgestellt werden (ist ja so angedacht laut S-Takt Mai/Juni 2010) könnte die S-Bahn doch gleich so „innovativ“ sein, und eine neue Service-Nummer draufdrucken. Kostet weniger, als an allen Automaten die Nummer zu überkleben. Wir würden uns freuen, wenn das Thema Kundenorientierung auch beim MVV größer geschrieben würde. Dann könnte ich mir solche Berichte hier sparen!
Wie dem auch sei, also mache ich einen Umweg, steige am Hauptbahnhof München aus und gehe in das Reisezentrum. War mal jemand in letzter Zeit da?
Ich kam nicht zu den Schaltern durch. Kurz hinter dem Eingang steht ein netter, aber vollkommen schlampig gekleideter bahnuniformierter Mann. Sofort wurde ich angesprochen, ob er mir helfen kann. Ich schildere zügig mein Problem und werde danach zu einer netten „Empfangsdame“ verwiesen. Was jetzt passierte, war mir neu.
 Nummernsystem im Bahn Reisezentrum
Ich durfte mein Problem erneut schildern und danach einen Zettel aus einem Automaten ziehen. Auf diesem stand eine Nummer. Wenn meine Nummer auf einem der aufgehängten Displays aufleuchtet, solle ich mich zu dem dazu angegebenen Schalter bewegen. Dort würde ich mein Geld zurück bekommen. Wow dachte ich mir, der Ansturm scheint wohl ohne Arbeitsamt-Nummerzieh-System nicht zu bewältigen zu sein.
OK, ich schaue auf meine Zahl 12535. Wenn das System täglich neu anfängt zu zählen, dann bin ich heute, am 01.06.2010, 10:30 Uhr der Zwölftausendste Besucher, der ein Problem hat oder nicht ohne menschliche Hilfe mit der Bahn klar kommt. Nicht schlecht. Selbst wenn das System montlich zählt… heute ist der Erste. Beeindruckend, wie professionell man auch bei der Bahn zu einer Nummer wird. Netterweise wurde mir noch mitgeteilt, dass ich mich auf ca. 20 Minuten Wartezeit einrichten könne. Oh je…
Nun ja, zum Glück hat der nette Mann am Eingang aufgepasst, das Problem schnell erkannt und gegengesteuert. Ich brauchte keine 20 Minuten warten, musste schnell ein Formular ausfüllen und hab sofort mein Fahrgeld erstattet bekommen. Ohne Ausweis, ohne alles - Cash auf die Hand. Das allerdings war extrem fix, kundenfreundlich und leichtsinnig. Danke an dieser Stelle für die zuvorkommende Behandlung. Sind wir schon sooo bekannt bei der Bahn???
Der kriminelle Teil in mir fragte sich aber schnell, was wohl passiert wäre, wenn ich gelogen und eine falsche Adresse angegeben hätte?
…
Hmm, so erklärt sich wahrscheinlich die 0180-er Nummer der Störungsstelle, um all diese kriminellen Subjekte, die die Kundenfreundlichkeit der Bahn ausnutzen, zu kompensieren.
Tags: Automaten, Bahn, Fahrkarte, M, Problem, Reisezentrum, S-Bahn, Störungsstelle
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| | Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, Gewinnspiele, MVV-München Es ist kaum zu glauben, aber wir haben die aktuelle Ausgabe der S-Takt doch noch diesen Monat in die Finger bekommen. Es ist gar nicht so einfach, das Kundenmagazin der S-Bahn München zu ergattern, bei all den Werbeprospekten in den S-Bahnen. Daher ist bei einigen Gewinnspielen der Einsendeschluss etwas kurzfristig. Und noch viel schlimmer - Die Teilnahme kann in dieser Ausgabe nur noch per Postkarte erfolgen. Wahrscheinlich war der Zulauf per eMail nach der letzten Ausgabe einfach zu groß…
1. Italienische Meisterwerke in königlichem Ambiente.
Populäre italienische Arien und Duette werden am Sonntag, den 13. Juni im Hubertussaal des Nymphenburger Schlosses präsentiert. Das gesamte Abendprogramm beinhaltet die Darbietung der Kulturbeiträge mit anschließendem Dinner. Die S-Takt verlost 2 Tickets für die Vorstellung am 13. Juni 2010, allerdings ohne das anschließende Dinner.
Lösung: Hubertussaal Schloss Nymphenburg.
Einsendeschluss: 31. Mai 2010
Interessanter Weise ist die Einsendung des Lösungswortes wie schon beschrieben in dieser Ausgabe der S-Takt nicht per eMail möglich. Die Teilnahme an allen Verlosungen erfolgt nur noch schriftlich.
Bitte schicken Sie daher eine ausreichend frankierte Postkarte an
S-Bahn München
Stichwort: Schloss
Orleansplatz 9a
81667 München
2. zum 28. Mal findet das Filmfest München dieses Jahr rund um den Gasteig vom 25. Juni bis 03. Juli 2010) auf der Isarmeile statt.
Die S-Takt verlost exklusiv 3×2 Ehrenkarten für das Filmfest, wo man auf 18 Kinoleinwänden die besten Kinofilme und aktuelle Trends der Filmwelt bestaunen kann.
Lösung: 28
Einsendeschluss: 04. Juni 2010
Wie schon erwähnt, die Teilnahme per eMail ist in dieser Ausgabe der S-Takt nicht möglich.
Bitte schicken Sie eine ausreichend frankierte Postkarte an
S-Bahn München
Stichwort: Filmfest
Orleansplatz 9a
81667 München
3. München in Joggingschuhe erkunden
Das ist mal eine witzige Idee. Stadtführungen nicht in einem Bus oder in einer Tram, sondern selber, in den eigenen Schuhen die Stadt erkunden. Das erfolgt entweder schneller, durch Joggen, kann aber auch auf Wunsch in Walking-Geschwindigkeit erfolgen. So können Lauf- und München-Interessierte beides in einer Aktion haben. Sightseeing und Joggen.
Die S-Takt verlost 10 Gutscheine für eine Sightseeing-Tour Ihrer Wahl.
Lösung: 5 Touren
Einsendeschluss: 12. Juni 2010
Bitte schicken Sie eine ausreichend frankierte Postkarte an
S-Bahn München
Stichwort: Filmfest
Orleansplatz 9a
81667 München
Tags: Filmfest, Gewinnspiel, M, S-Bahn, S-Takt
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| | Alex | Mai 25, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Mit Begeisterung habe ich versucht, die Auswertung der Kundenbefragung zu interpretieren, die in dieser Ausgabe der S-Takt auf Seite 3 zu sehen ist. Dabei habe ich festgestellt, dass das Lesen dieser zwei Statistiken nicht so ganz einfach ist. Viele Zahlen auf verschiedenen Achsen. Nun gut.
Der Grundtenor des zu den Statistiken gehörenden Textes ist: „Der MVV als Verbundsystem bekommt gute Noten“. Aber wie ist denn das Zahlenwerk zu deuten, welches sich auf einer kompletten Seite der Selbstdarstellung befindet?
In der oberen Grafik wurde eine Notenskala von 1-5 für die Kundenzufriedenheit angesetzt. Das bedeutet, wer die Note 1 vergibt, ist vollkommen zufrieden, die Note 5 ist vollkommene Unzufriedenheit. Der Mittelwert, welche eine Balance zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit darstellt, ist demnach die Note 2,5.
Betrachtet man die Statistik etwas genauer stellt man fest, dass nur ein Wert in der Region um den Mittelwert rangiert. Die Internetseiten des MVV sind etwas besser als das Mittelmaß. Bei allen anderen Punkten der Befragung sind die Kunden eher unzufrieden als zufrieden mit dem MVV und seinen Verbundpartnern. Die Bereiche „Preis-Leistungs-Verhältnis (3,7)“, „Verständlichkeit des Tarifsystems (3,64)“ und „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit (3,34)“ schneiden dabei am schlechtesten ab. Alle weiteren der 14 Punkte (bis auf den einen, der besser war als 2,5) liegen jenseits der 2,5 Note.
Jetzt stellen wir uns die Frage:
Wo bitteschön sind die Noten 3,34 (und schlechter) “gute” Noten? Vor allem, wenn man in Betracht zieht, das 5 die schlechteste ist? In einer Prüfung wäre das 33% und damit locker durchgefallen. Das ist in 6 von 14 Punkten der Fall. Durchgefallen. Das Schöne daran ist, dass es eine Steigerung zum Vorjahr gibt. Bedeutet: Im Vorjahr sind genauso viele Punkte durchgefallen, nur mit noch schlechteren Werten.
Ja, unter diesem Gesichtspunkt ist sicherlich zu argumentieren: „Kunden geben der S-Bahn München im Verbundsystem gute Noten“. Die Aussage von S-Bahn Geschäftsleiter Bernhard Weisser „Wir freuen uns über die gestiegene Zufriedenheit unserer Kunden […]“ zeigt dennoch deutlich, dass bei der S-Bahn München in Relationen gedacht wird. Klar, jeden Tag zwei Verspätungen ist gemessen an den pünktlichen Zügen relativ wenig. Nur zu dumm für diejenigen, die’s betrifft.
Das Thema der Verständlichkeit des Tarifsystems wird im Artikel extra betrachtet. Besserung und mehr Transparenz erhofft sich die S-Bahn München vom Aufstellen neuer Tarifautomaten. Wir sind da mal gespannt. Wann soll das eigentlich passieren? Eigentlich würde es doch zur S-Bahn München passen, im Oktober oder November die neuen Automaten flächendeckend aufzustellen und damit gleich einen neuen Fahrpreis festzusetzen. War doch in den letzten Jahren immer so. Kommt der Herbst, kommen neue Fahrpreise. Manchmal auch neue Linienbezeichnungen. Diesmal würde es sich doch anbieten, auch gleich noch neue Automaten aufzustellen. Rechtfertigt dann den neuen Preis…
Die untere Statistik ist unserer Meinung nach für den Laien nicht lesbar. Was soll die „Globalzufriedenheit“ ausdrücken? Was stellen die einzelnen Balken dar? Sollen wir aus der Grafik ersehen, wie eigentlich wenig Kunden unzufrieden sind? Hier wäre eine Erklärung im Text schön gewesen, wie man die Grafik lesen kann.
An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Statistiken des S-Bahn Störmelders verweisen. Aus denen geht hervor, wie sich im Laufe des letzten Jahres und zu Beginn des Jahres 2010 die Ansammlung von Störungen und Unterbrechungen gestaltet. Diese Informationen sind nicht durch eine telefonische Befragung entstanden, sondern werden von der Deutschen Bahn AG als „Kundeninformation“ per EMail verteilt. Wir finden diesen Störmelder wirklich gut, um die Kunden wenigstens etwas „auf dem Laufenden“ zu halten. Er zeigt aber auf der anderen Seite auch sehr konkret, was alles nicht funktioniert und wo man Befragungen ruhig mal hinterfragen kann.
Tags: Kunden, M, MVV-München, S-Bahn, Statistik, Statistiken, Tarifsystems, Unzufriedenheit, Verbundsystem, Verständlichkeit, Zufriedenheit
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| | Tanja | Mai 6, 2010 | Allgemeines, Busse beim MVV, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München Im Prinzip bietet der MVV mit dem “Fundbüro” einen tollen Service: Da ist man mal wieder ins Buch, ins Gespräch, in den Bildschirm oder in Träumereien vertieft, verpasst fast seine Haltestelle, springt gerade noch aus S-Bahn, U-Bahn, Bus oder Tram, freut sich und dann kommt das große Entsetzen. Mist, der Rucksack, der Schal, die Tüte & Co blieben im MVV! Und nun?
Für alle Vergesslichen bietet der MVV München ein Fundbüro, in dem man nach seinen verlorenen Sachen suchen kann, vorausgesetzt ein anderer netter Fahrgast hat sie abgegeben oder der Fahrer hat sie am Ende der Schicht gefunden. Jetzt vermutet man eigentlich, dass man seine Sachen in EINEM Fundbüro suchen darf - doch damit liegt man falsch. So kompliziert der Kauf einer richtigen Fahrkarte für das richtige Gebiet ist, wenn man diesen Akt nicht öfter bereits geprobt hat, genauso kompliziert ist die Suche nach verlorenen Gegenständen.
Beim Verlust unterscheidet der MVV nach der Wahl des Verkehrsmittels:
Verlor man etwas in der S-Bahn, ist die Fundstelle im Münchner Hauptbahnhof (Haupthalle) hierfür zuständig. Benutzte man die U-Bahn, die Tram oder einen innerstädtischen Bus, findet man Ansprache in dem Fundbüro der Landeshauptstadt München (Ötztaler Str. 17 / Rückgebäude). Fuhr der Fahrgast mit einem außerstädtischen Bus, werden seine Fundsachen bei dem Unternehmen aufbewahrt, das die betreffende MVV-Linie bediente. Die Unternehmen variieren nach den Landkreisen. Nur nicht ins Schwitzen kommen! Für den leichteren Durchblick, kann man schließlich das zuständige Unternehmen mit dessen Fundbüro direkt auf den Seiten des MVV abrufen.
Und was mache ich, wenn ich erst mit der U-Bahn, im Anschluss mit der S-Bahn und dann mit dem außerstädtischen Bus nach Hause fuhr? “Wenn Sie nicht ganz sicher sind, welches Verkehrsunternehmen das war, wenden Sie sich bitte an das MVV-Infotelefon 089/ 41 42 43 44.”, so die Ansage des MVV.
Was dann passiert, wissen wir nicht, aber wir freuen uns, wenn einer der Fahrgäste uns und unseren Lesern seine Erfahrungen mitteilen würde!!!
Tags: bus, Fundbüro München, Fundbüro MVV, Fundbüro S-Bahn, MVV-München, MVV-Service, S-Bahn, Tram, U-Bahn
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| Alex | April 27, 2010 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München SBahn München
Kaum beginnt der Flugverkehr wieder zu funktionieren, kommen die nächsten Verzögerungen. Diesmal war nicht eine Aschewolke aus Island Schuld, sondern ein Stromausfall am Flughafen München. Fluggesellschaften unternehmen alles Mögliche, um wieder in die Luft zu kommen, nur ist das leider nichts wert, wenn die Passagiere vom Flughafen nicht zu ihren Zielorten weiter kommen.
Erst fällt der Strom aus. Die Linien S1 und S8 der Münchner S-Bahn können den Flughafen München nicht erreichen. Kaum ist der Strom wieder da - nächstes Problem. Das Stellwerk fällt aus. Kommt mir vor wie ein Déjà -vu. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das Stellwerk ausfällt. Ein Netzwerkadministrator lächelt mich gestern an und sagt kopfschüttelnd: „Was für ein Laden, selbst meine einfachen Server haben eine USV“ (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas beim MVV-München bekannt ist… Und selbst wenn der Stromausfall nicht die Ursache des Stellwerkproblems war. “Ausfallen” ist in den letzten Monaten offensichtlich seine Stärke.
Unser Mitgefühl ist bei den Passagieren, die es endlich geschafft haben, mit dem Flugzeug nach München zu kommen. Gestern saßen sie dann wieder mehrere Stunden fest.
Aber wie wir schon seit vielen Monaten schreiben, so zeigt auch der gestrige Tag wieder: Um beim MVV-München bzw. der S-Bahn München festzusitzen, braucht es keinen Vulkanausbruch und keine Aschewolke. Es reichen schon wesentlich trivialere Gründe, um das scheinbar marode S-Bahn-System in München in einer Kettenreaktion von Störungen zum stocken zu bringen.
Wir freuen uns auf den zweiten Tunnel, der ja nun endlich beschlossen ist. Es weiß zwar noch niemand, wie das finanziert werden soll, aber der Tunnel wird mit Sicherheit die Probleme der S-Bahn München beheben.
Tags: Aschewolke, Flughafen, Flugverkehr, M, MVV-München, Passagiere, Problem, Probleme, S-Bahn, SBahn, Stellwerk, Strom, Stromausfall, Tunnel, Verzögerungen
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| | Tanja | April 4, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Das Kabinett des Bayerischen Landtags sowie der Münchner Stadtrat gaben Ende März 2010 ihre Zustimmung zum Bau des zweiten Münchner S-Bahn-Tunnels. Dieses war der erste Schritt in dem schon seit Jahren umstrittenen Mammut-Projekt des MVV. Doch bis das „Jahrhundert-Projekt“ (Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU) tatsächlich realisiert ist, wird noch viel Zeit vergehen. Als Ziel wird zunächst das Jahr 2018 fokussiert.
Die größte Hürde steht noch bevor: Ca. 1,64 Milliarden Euro wird der Ausbau der S-Bahn-Strecke (inklusive Flughafen-Express) kosten. Wie letztendlich die Kosten verteilt werden, diese Frage steht noch aus. Nach dem “grünen Licht” des Kabinetts sind nun Gespräche über die Finanzierung mit dem Bund und der Deutschen Bahn (DB) geplant.
Was viele Münchner nicht wissen: Die Deutsche Bahn ist Betreiber der S-Bahn München und wird deshalb im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen.
Die (FDP) schätzt die Gesamtkosten sogar auf 2,9 bis 3,4 Milliarden Euro. Die FDP stimmte im Stadtrat gegen den Tunnel, unter anderem wegen den enormen Kosten.
Die Frage der Finanzierung wird die nächsten Monate die Gemüter erregen. Denn an was gespart werden muss, um das umstrittene Projekt zu finanzieren, das ist bisher offen.
Tags: Finanzierung Tunnel, MVV-München, S-Bahn, S-Bahn-Tunnel, zweiter Tunnel
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| Alex | März 18, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München S-Bahn
Folgt die S-Bahn München GmbH dem Aufruf des MVV-Blogs? Im Februar 2010 hat der MVV-Blog das erste Mal Berichte von Streckenpaten aufgenommen.
Das Modell der Streckenpaten ist einfach: Aus der Resonanz auf den Blog haben wir festgestellt, dass es viele Fahrgäste gibt, die das Thema öffentlicher Nahverkehr stark bewegt. Die Initiatoren des Blogs können aber nicht über jede Strecke detailiert und sachlich berichten. Das übersteigt unser Zeitbudget. Daher sind wir seit Februar 2010 auf der Suche nach „Streckenpaten“.
Als „Streckenpate“ habe Sie die Möglichkeit, eigene Beiträge im Zusammenhang mit dem MVV-München zu schreiben. Diese werden dann nach einer redaktionellen Prüfung auf dem MVV-Blog veröffentlicht. Ziel ist es, umfangreicher über Ausfälle, Probleme, Verspätungen und Hintergründe zu informieren, da die S-Bahn München GmbH im Angesicht der vergangenen Monate keine funktionierende Informations-Strategie zu haben scheint. Der “Post” muss aber nicht immer nur kritisch sein! Auch Lob und konstruktive Anregungen sind herzlich willkommen.
In der aktuellen Ausgabe der „S-Takt“, dem Kundenmagazin der S-Bahn München, lesen wir jetzt, dass es ab sofort „Bahnhofspaten“ geben soll. Der Hintergedanke der S-Bahn München ist ähnlich dem des MVV-Blogs. Gemeinsam für ein besseres und funktionierendes öffentliches Netz zu sorgen.
Wir finden die Idee der S-Bahn München GmbH super, zumal es so scheint, als wäre das Engagement durch die „Initiative“ des MVV-Blogs entstanden?
Aufgabe der Bahnhofspaten wird es sein, auf freiwilliger Basis das Bahnhofsmanagement über Probleme, Sachbeschädigungen oder andere störende Elemente auf S-Bahnhöfen zu informieren. Wer gerne Bahnhofspate werden möchte, kann sich beim Bahnhofsmanagement unter 089-1308-3597 näher informieren.
Um Streckenpate bei uns zu werden, reicht eine eMail an streckenpate@mvv-blog.de, mit einer kleinen Selbstvorstellung und einer kurzen Begründung, warum Sie Streckenpate werden wollen. Bitte geben Sie auch an, für welche Strecke Sie als „Streckenpate“ agieren wollen. Wir würden Sie dann in einem extra Post vorstellen.
Wenn Sie es noch genauer wissen wollen, können Sie auch gerne unter MVV-Blog Streckenpate mehr über die Idee des Streckenpaten lesen!
Tags: Bahnhofsmanagement, Bahnhofspate, Blog, Blogs, Kommunikation MVV, M, MVV-Blog, S-Bahn, Streckenpate, Streckenpaten
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| | Alex | März 8, 2010 | Allgemeines, MVV München Gewinnspiele, MVV-München Schon seit einiger Zeit haben wir zum Thema Gewinnspiele nichts mehr geschrieben. Das lag unter anderem daran, dass die Kundenzeitschrift „S-Takt“ der S-Bahn nicht zu bekommen war. Vielleicht ist die Zeitschrift auch so schnell vergriffen, und deswegen haben wir sie nicht mehr gefunden?
Jetzt haben wir in der aktuellen Ausgabe der „Linie 8“, dem Kundenmagazin der MVG, ein paar Gewinnspiele gefunden, deren Teilnahme auf interessante Gewinne hoffen lässt. Leider sind Mitarbeiter der Stadtwerke München GmbH nicht zur Teilnahme berechtigt.
1.Gewinnspiel zur „Langen Nacht der Musik“
Wie auch schon letztes Jahr, steigt in München am 8. Mai 2010 wieder die “Lange Nacht der Musik” in München. An über 100 Spielorten können über 400 Konzerte besucht werden. Eintrittspreis:15,- €
Mit dem Eintrittsband kann man kostenlos die Shuttle-Busse der MVG nutzen, die von 20 Uhr bis 03 Uhr morgens die Spielstätten anfahren. Ausführliche Informationen gibt es unter www.muenchen.de/musiknacht
In diesem Zusammenhang verlost die „MVG Linie 8“ 3 x 2 Kombitickets. Um teilzunehmen reicht eine Postkarte an
MVG Linie 8
80287 München
Stichwort: „Lange Nacht“
Oder eine eMail an gewinn@mvg.smw.de
Einsendeschluss: 9. April 2010
2. Gewinnspiel „Bücherfrühling“
Der Frühling hat Einzug gehalten. Auch wenn die Temperaturen noch nichts davon spüren lassen. Die „MVG Linie 8“ verlost daher 3 Exemplare von „Schäfflertanz & Perchtenlauf“ aus der Süddeutsche Zeitung Edition. Es reicht wieder eine Postkarte an
MVG Linie 8
80287 München
Stichwort: „Bücherfrühling“
Oder eine eMail an gewinn@mvg.smw.de
Einsendeschluss: 9. April 2010
3. Gewinnspiel
Im dritten Gewinnspiel kann man als ersten Preis 2 Karten für „Klassik am Odeonsplatz“ (17. Juli 2010) gewinnen.
2. Preis ist ein 100,-€ Gutschein für das Restaurant „Sushi+ Soul“ und als dritten Preis verlost die MVG Linie 8 einen 80,- € Gutschein für „Kustermann“.
Die Lösung der drei Fragen ist relativ einfach, wenn man das MVG Heftchen auch nur grob liest.
1. Frage: Antwort C: Bus Linie 152 fährt vom Rotkreuzplatz zum Ostbahnhof (steht auf der Innenseite 1)
2. Frage: Antwort B: Der ökumenische Kirchentag findet 2010 in München statt. Wieso sonst würde das auch im MVG-Heft stehen?
3. Frage: Antwort A: Das aktuelle Motto der MVG lautet „Fahre fair statt schwarz“. Dabei fällt mir ein, ich muss meine Karte noch stempeln…
MVG Linie 8, Gewinnspiel
80287 München
Stichwort: „Gewinnspiel“
Oder eine eMail an gewinn@mvg.smw.de
Einsendeschluss: 9. April 2010
Nachtrag: Zum Thema „Fahre fair statt schwarz“ gibt es in der Mediathek der MVG-Webseite den Werbespot als Trailer anzusehen. Leider ist das Flash nicht wirklich gut. Deshalb hier der Link zu Kampagnen-Seite von “Fahre fair statt schwarz“. Da kann man den Trailer auch ansehen.
Uns würde interessieren, wie die Botschaft der MVG verstanden wird. Denn ohne den Intro-Text im Kundenheftchen hätte ich die Message nicht verstanden…
Tags: Gewinnspiel, Gewinnspiele, Kundenzeitschrift, Linie, M, Musik, Nacht, S-Bahn, Teilnahme
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