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| Alex | September 13, 2010 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Herbst und Laub sorgen für kleine Fahrplanänderungen
Im letzten Herbst haben wir schon davon berichtet. Die Deutsche Bahn AG plante, die S-Bahn Züge der zweiten Generation mit einer Besandungsanlage auszustatten. Diese Anlagen würden bei schmierigen Schienen während des Bremsvorganges Sand vor die Räder schütten, um dadurch die Haftung zwischen Rad und Schiene zu verbessern. Der Vorteil der Neuentwicklung: Die S-Bahn kann den gewohnten Takt-Zyklus behalten, Bremswege werden durch schlechtes Wetter nicht verlängert und die Züge können in gewohnter Anzahl verkehren.
Zum Herbst des Jahres 2010 hat das Eisenbahnbundesamt die Nutzung der Besandungsanlage genehmigt. Die Deutsche Bahn ist derzeit schon eifrig dabei, die S-Bahn Züge der zweiten Generation (das sind ca. 105 Züge) umzurüsten. Das soll bis Mitte September 2010 geschafft sein.
Für die restlichen Züge des MVV (ca. 133), musste leider ein gesondertes Verfahren zur Zulassung der Besandungsanlage eingereicht werden. Weil dieses noch in der Bearbeitung ist („Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam“), kommt es trotz der Nachrüstung der ersten 105 Züge noch zu punktuellen Ausfällen, wahrscheinlich nur bei der S8.
Wir freuen uns darüber, dass die Bahn ihr Vorhaben umsetzen konnte und die Besandungsanlagen an den S-Bahnen des MVV München nachgerüstet wurden. Alles, um die Zufriedenheit der MVV-Kunden zu verbessern und vor Allem die Pünktlichkeit der S-Bahnen auch im Herbst sicherzustellen.
Meine Frage an dieser Stelle? Wann ist das Zulassungsverfahren abgeschlossen, für die nichtvereisenden Türen? Es bringt mir nämlich nicht so viel, pünktlich zu sein, wenn ich dann wegen einer vereisten Tür nicht aussteigen kann.
Oder wie ist eigentlich der Sachstand mit dem Patent der nie-einfrierenden Weichen? Gibt es so was eigentlich schon?
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Tags: Bahn, Besandungsanlage, Besandungsanlagen, Herbst, Laub, S-Bahn, S-Bahnen, Wetter, Zuge, Zulassung
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| | Alex | September 22, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema nicht weiter äußern. Ich denke, im Zusammenhang mit Gewalt in S-Bahnen und U-Bahnen sowie beim MVV-München wurde in den letzten Tagen schon genug geschrieben.
Was ich aber gerne noch bemerken wollte ist, dass zwei Tage vor dem tödlichen Schlägerangriff in der Münchner S-Bahn, der MVV-München in einer Pressemitteilung die Kundenzufriedenheitsstudie von VDV und TNS-Infratest 2009 veröffentlichte.
Aus dieser Studie geht hervor, dass die Münchner in Punkto Zufriedenheit im bundesweiten Vergleich fast „ausnahmslos signifikant über dem Durchschnitt liegen“. Zitat: „Besonders ausgeprägt sind die Unterschiede bei den Aspekten subjektive Sicherheit, Komfort und Ausstattung sowohl der Fahrzeuge als auch der Stationen sowie der Kundeninformation…“
Na, das ist ja toll, dass die subjektive Sicherheit leider durch die reale Sicherheit nicht gestützt wird. Wie viele andere, so haben auch wir über die nicht funktionierenden Notrufsäulen berichtet. Ebenso auch über die Videoaufzeichnungen in den S-Bahnen, die aber nur aufzeichnen, wenn eine Notmeldeeinrichtung betätigt wird und unserer Meinung nach ausschließlich der Strafverfolgung dient, nicht aber der Verhinderung. Noch besser, am 8. September (also 4 Tage vor der Schlägerattacke) wurde das Handy-Netz der U-Bahn aktiviert. Das ausschlaggebende Argument kam von der Polizei. Sie dürfen drei Mal raten… Das funktionierende Handy-Netz in der U-Bahn des MVV diene der Sicherheit…
So weit so gut, aber es dient, wie durch die Kundenzufriedenheitsstudie gemessen und durch den tödlichen Angriff bewiesen - der subjektiven Sicherheit der Münchner bei Fahrten mit dem MVV-München und der S-Bahn München, nicht aber der realen Sicherheit.
Quellen:
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/presse/pressemitteilungen/2009/mvv-kundenzufriedenheit/index.html
Tags: Gewalt, Handy-Netz, Kundenzufriedenheitsstudie, M, MVV-München, Notrufsäulen, Pressemitteilung, S-Bahn, S-Bahnen, Sicherheit, U-Bahn, U-Bahnen, Videoaufzeichnungen
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| | Tanja | September 15, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Am Samstag, den 12. September 2009 wollte der Münchner Geschäftsmann Dominik B. nur helfen, als er schützend zu vier Kindern eilte, die in der S-Bahn von 17 und 18 jährigen Jugendlichen bedroht wurden. Seine Zivilcourage musste er mit seinem Leben bezahlen, nachdem sich die Jugendlichen an ihm rächten und ihn zu Tode prügelten.
Der brutale Vorfall wirft viele Fragen auf. Doch bevor man sich nun über eine verstärkte Sicherheit in den Münchner S-Bahnen Gedanken macht (mehr Polizeipräsenz, zusätzliche Überwachungskameras), hat unserer Meinung nach, nur eine Frage wirkliche Relevanz:
Warum halfen die vielen Fahrgäste in der S-Bahn und am Bahnhof Solln nicht? Warum schauten sie weg?
Brutalität wird es leider immer geben und jugendliche Gewalttäter, die nach ihren Taten über ihre verpfuschte Kindheit jammern ebenso. Aber Gewalttaten können in dem Ausmaße ihrer Brutalität begrenzt werden, wenn wir endlich verstehen, dass Weggucken keine Lösung ist!
Nun ist im Gespräch, dass das Opfer Dominik B. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden soll. Dominik B. wird sich wohl nicht dafür bedanken können, denn er ist tot. Hätten die vielen anderen Fahrgäste nicht weggeschaut, sondern stattdessen geholfen, hätte er leben können. Ein Mensch allein kann wenig bewirken, viele zusammen hätten ein kleines Wunder bewirkt.
Allen Angehörigen, Freunden und Bekannten des Dominik B. sprechen wir unser Beileid aus!
Das MVV-Blog-Team
Tags: Attacke, Gewalttat, M, S-Bahn, S-Bahn-Schläger, S-Bahnen, Sicherheit, Zivilcourage
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| | Alex | August 31, 2009 | MVV-München, Oktoberfest 2009 Die beste Möglichkeit, um mit der S-Bahn zur Wiesn zu gelangen, ist die S-Bahn Haltestelle Hackerbrücke. Um zu dieser zu gelangen, können Sie jede S-Bahn nutzen!!! Wenn Sie an der Hackerbrücke aus der S-Bahn aussteigen, gelangen Sie in wenigen Minuten zu Fuß zur Theresienwiese. Dort findet das Oktoberfest, oder auch “Wiesn” genannt, statt.
Die Hackerbrücke liegt auf der Stammstrecke. Alle S-Bahnen stadtein- und auswärts halten hier. Wenn Sie aus Richtung Pasing kommen, können Sie also mit jeder S-Bahn Richtung Hauptbahnhof/ Marienplatz fahren. Ausstieg links an der Hackerbrücke. Wenn Sie vom Ostbahnhof oder Hauptbahnhof her anreisen, fahren Sie zwei Stationen Richtung Pasing. Hier Ausstieg links.
 Anreise Oktoberfest mit S-Bahn Muenchen
Anreise mit der S-Bahn des MVV-Muenchen
Anreise mit der U-Bahn des MVV-Muenchen
Anreise mit der Tram (Straßenbahn) des MVV-Muenchen
Tags: Hackerbrücke, Hauptbahnhof, Marienplatz, Oktoberfest, Ostbahnhof, Pasing, S-Bahn, S-Bahnen, Stammstrecke, Stationen, Theresienwiese, Wiesn
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| Alex | August 11, 2009 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Herbst und Laub sorgen für Fahrplanänderungen
Auch in diesem Jahr bedauert es die S-Bahn München erneut, dass wieder die Auflagen vom Eisenbahnbundesamt zu erfüllen sind. Diese Auflagen gelten von September bis Dezember, also im Herbst.
Den Auflagen zur Folge dürfen die S-Bahnen des MVV-München nicht schneller als 100Km/h fahren und müssen zusätzlich langsamer bremsen. Hintergrund ist, dass die S-Bahnen wohl ins Rutschen kommen könnten, wenn Laub auf den Gleisen liegt oder wenn die Gleise durch Nebel oder Regen in Verbindung mit dem Laub rutschig werden.
Eigentlich hat die S-Bahn München bereits gehandelt und als wirksame Gegenmaßnahme den Einsatz von sogenannten „Besandungsanlagen“ geplant. Das sind im Prinzip kleine Kästen, mit Sand gefüllt, die diesen vor die bremsenden Räder streuen. Dadurch soll der Bremsweg auf rutschigen Schienen drastisch reduziert werden. Durch umfangreiche Versuche wurde nachgewiesen, dass die Besandungsanlagen tatsächlich zu einer besseren Bremsverzögerung führen, besser noch als unter dem Einsatz der Magnetschienenbremse. Leider ist der Umbau und damit der Einsatz des Systems noch nicht vom Eisenbahnbundesamt genehmigt, was nun auch diesen Herbst wieder zu den Auflagen und den damit folgenden Fahrplanänderungen führt:
- Die S7 beginnt und endet im Berufsverkehr am Hauptbahnhof. Ebenso entfällt der Halt an der Donnersberger Brücke
- Die S6 in Richtung Tutzing wird am Ostbahnhof in zwei Richtungen aufgeteilt. Eine Richtung ist Kreuzstrasse - Ostbahnhof , die andere Ostbahnhof – Tutzing
- Die Linien S2 und S5 werden den 10 Minuten Takt nicht halten können. Es entfällt jede zweite „Verstärker“ S-Bahn. Als Kompensation werden in benachbarten Taktlagen Vollzüge bedarfsorientiert zu Langzügen verstärkt.
Anmerkung: Hier frag ich mich, wann denn der Bedarf festgestellt wird. Ich könnt mir vorstellen, dass die Langzüge kommen, wenn der Bedarf gar nicht mehr vorhanden ist. Nachdem sich wieder Menschenmassen in zu volle S-Bahnen gedrängt haben…
- Laut S-Takt werden sich die Taktzeiten einzelner Linien auf der Stammstrecke ändern.
Anmerkung: Jetzt mal ganz ehrlich… Wenn sich die Taktung einer einzelnen Linie ändert, ändern sich dann nicht zwangsläufig alle! Taktungen? Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nette Stimme, die mir freundlich (und dann wahrscheinlich schön auf bayrisch) aber bestimmt mitteilt, dass die Bahn wieder 5-10 Minuten verspätet ankommt. Nur gut, dass die S-Bahn München schon im Vorfeld darauf aufmerksam macht.
- Um weitere Schwankungen auszugleichen (Anmerkung: die mit Sicherheit auftreten werden) stehen zwei Vollzüge immer in Bereitschaft. Die Züge stehen wahrscheinlich in Geltendorf und Wolfratshausen und sollten bei Bedarf in’s Netz eingespeist werden.
Anmerkung: Ich bin gespannt, in wie weit das dann die „Taktung einzelner S-Bahnen“ beeinflusst…
Wir finden es toll, dass die S-Bahn München schon jetzt auf die kommenden Verspätungen und Unregelmäßigkeiten hinweist. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, in welchem Newsletter auf die Winter-Fahrplanänderungen hingewiesen wird.
Ist es vielleicht auch eine Auflage des EBA, dass die Türen im Winter immer wieder zufrieren? Kommt es dieses Jahr wieder überraschend, dass am Fuße der Alpen der Winter kalt wird und daher die Türen oder Weichen und Stellwerk “vollkommen unerwartet” einfrieren? Oder wird dieses Jahr einmal alles besser?
Wir sind gespannt …
Quellen:
S-Takt Zeitschrift Juli/ Augut 2009
www.s-bahn-muenchen.de/Aktuelles
Tags: Anmerkung, Auflage, Auflagen, Bahn, Besandungsanlagen, Einsatz, Herbst, M, Ostbahnhof, S-Bahn, S-Bahnen, T, Takt, Taktung, Tutzing, Vollzüge, Winter
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| Alex | Juli 30, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Notfall S-Bahn
Sicherlich hat es schon jeder bemerkt. In den S-Bahnen des MVV-München wurden in den letzten Monaten immer mehr Video-Kameras installiert. Diese sind Bestandteil des S-Bahn Sicherheitskonzeptes zum Schutz der Fahrgäste in den S-Bahnen. Nach vermehrten Übergriffen in den S-Bahnen und auf den Bahnhöfen, kommen diese Maßnahmen uns allen zu Gute.
Und trotzdem gibt es einiges, was Sie aber über die Kameras wissen sollten:
- Die Kameras werden nicht in Echtzeit von einem Menschen überwacht. Es erfolgt lediglich die Aufzeichnung auf einer Festplatte.
- Die aufgezeichneten Daten werden nach 72 Stunden gelöscht (Überschrieben).
- Die Aufzeichnung startet erst, wenn eine Noteinrichtung in der S-Bahn betätigt wird (Notbremse, Notsprechanlage).
- Die augenscheinliche Betrachtung einer Aufzeichnung erfolgt nur, wenn die Anzeige einer Straftat bei der Polizei vorliegt. Die Beamten prüfen die Aufzeichnungen nicht präventiv und nicht ohne Anzeige.
- Das Auslesen der Daten kann derzeit nur bei der S-Bahn München, beim Polizeipräsidium München und bei der Bundespolizeiinspektion München erfolgen.
Daher die Empfehlung des MVV-München und der S-Bahn Münchens:
Wenn Sie in einer S-Bahn in eine Notlage kommen, betätigen Sie (sofern möglich) eine Noteinrichtung.
Zeigen Sie eine Straftat innerhalb von 72 Stunden bei der Polizei an.
Tags: Anzeige, Aufzeichnung, Bestandteil, Daten, Kameras, Monaten, MVV-München, Noteinrichtung, Polizei, S-Bahn, S-Bahnen, Sicherheitskonzept, Sicherlich, Straftat, Stunden, Video-Kameras
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| | Alex | Juli 21, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München Nach einem Unfall der Berliner S-Bahn am 1. Mai und einer Sicherheitsverschärfung durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) wurden derzeit fast 50% aller S-Bahnen in Berlin in die Werkstätten geschickt. Grund für den Unfall war ein gebrochenes Rad bei einer S-Bahn. Mangelhafte Routinekontrollen hatten den sich anbahnenden Radbruch erst zustande kommen lassen. Da auf Seiten der S-Bahn Berlin nicht sichergestellt werden kann, dass dies ein einmaliges Versehen war, wurden jetzt von 632 Bahnen ca. 300 Bahnen in Werkstätten zur Prüfung und Reparatur abgeordert. Das hat einen fast kompletten Zusammenbruch des Berliner S-Bahn Verkehrs zur Folge.
Die daraus erwachsenen Konsequenzen fangen bei einem kompletten Austausch der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin an und wenn sich die Lage weiterhin zuspitzt, kann es damit enden, dass die Deutsche Bahn AG ab 2017 nicht mehr den Zuschlag für die Betreibung des Berliner S-Bahn Netzes bekommt.
Die derzeitigen Kosten belaufen sich für die Bahn auf ca. 65 Millionen Euro. Alleine 25 Millionen Euro zahlt die Bahn an die Inhaber einer Monatskarte. Monatskartenbesitzer bekommen als Entschuldigung einen Monat eine Gratiskarte.
Um das Chaos in Berlin etwas zu lindern, stellt die S-Bahn München einige S-Bahnzüge bereit, um den Berlinern zu helfen. Das finden wir super, wenn dadurch die Leistungen des MVV München bzw. der S-Bahn München nicht eingeschränkt werden. Genauso finden wir es absolut lobenswert, dass die Berliner S-Bahn den Monatskarteninhabern eine Entschuldigung anbietet. Aber was ist mit denen, die keine Monatskarte haben? Gehen die leer aus? Ist das fair?
Aber warum hat sich die S-Bahn München bei ihren Kartenbesitzern nicht entschuldigt? Ich meine, die S-Bahn kommt oft unpünktlich. Oft entstehen Sperrungen und Verspätungen wegen Stellwerksstörungen oder anderen technischen Gründen (s. Störmelder-Statistik MVV). Wäre da nicht wenigstens etwas mehr zu machen, als die vollautomatische Durchsage der S-Bahn-Dame: „Wir bitten um Ihr Verständnis für die Verspätung“?
Und was ich mich auch noch frage… Wenn der Bruch des Rades bei der Berliner S-Bahn möglich war, ist das eine Gefahr, die auch auf die Münchner S-Bahn zukommt? Die Informationstransparenz seitens der Bahn ist dahingehend nicht wirklich gut. Wie gesagt, kann so ein Unglück wie am 1. Mai in Berlin auch bei uns passieren? Haben wir ähnliche Missstände bei den Routinekontrollen? Kontrolliert bei der S-Bahn München jemand, ob unsere S-Bahnen in technisch einwandfreiem Zustand sind? Liegt das Problem nur bei Bahnen der Baureihen 481/482 vor, oder sind noch weitere Baureihen betroffen? Oder wird die Berliner Problematik ähnlich behandelt, wie die sich schon lange angekündigte Problematik bei Wolfratshausen? Der Abgang der Mure war ja schon lange befürchtet (s. Artikel Murenabgang läßt S-Bahn entgleisen). Und da wurde das Problem als „kein Handlungsbedarf“ beiseite geschoben…
Tags: Bahn, Bahnen, Berlin, Berliner, M, Millionen, Monat, Monatskarte, Mure, Murenabgang, Problem, Problematik, Radbruch, Routinekontrollen, S-Bahn, S-Bahnen, Unfall, Werkstätten, Wolfratshausen
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| | Alex | März 18, 2009 | MVV-München, S-Bahn München, Streik, U-Bahn-München Nachdem die Gewerkschaften das Angebot der kommunalen Arbeitgeber abgelehnt haben, begannen am 12. März 2009 die Urabstimmung, bei der fast 100% (97,5%) für unbefristete Streiks im öffentlichen Nahverkehr stimmten. Das bedeutet, dass schon am Wochenende vom 20.März bis 22.März die Bahnen und andere öffentliche Verkehrsmittel still stehen könnten. Es wird zwar noch auf eine Einigung im Tarifstreit gehofft, aber ein Streik scheint unausweichlich. Demnach stehen auch Münchner S-Bahnen und Münchner U-Bahnen (MVV-München) am Wochenende still. Und weil es sich um einen ver.di-Streik handelt, sind wahrscheinlich auch Busse und Tram vom möglichen Streik betroffen.
Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer dazu: “Wenn die Arbeitgeber einen Streik noch vermeiden wollen, müssen sie jetzt handeln“.
Das Angebot der Arbeitgeber sieht unter anderem eine Lohnerhöhung von 6,95% vor, was aber laut ver.di-Verhandlungsführer Frank Riegler viel zu wenig ist: „Unsere Forderung liegt bei 9,5 Prozent mehr Lohn. Arbeitszeit-Verlängerungen sind tabu.“
Bei vorherigen Streiks der ver.di-Gewerkschaft hat die Bahn eine kostenlose „Streik-Hotline“ freigeschaltet. Diese war bisher unter der Streik-Hotline –Nummer: 08000 99 66 33 erreichbar. Ob die Hotline für den geplanten Streik wieder aktiviert wird bleibt abzuwarten.
Quellen:
Süddeutsche.de
Bild.de
Ver.di München
Handelsblatt
Aktualisierung vom 20.03.2009
Den aktuellen aber geheimen Verhandlungen zur Folge, wird es wahrscheinlich nicht zum Streik an diesem Wochenende kommen.
Selbst wenn die Verhandlungen scheitern, ist der früheste Zeitpunkt eines Streikes Montag, 23. März 2009. Wir können also diesem Wochenende noch entspannt entgegen sehen…
Tags: Bahn, Bahnen, Gewerkschaften, Hotline, M, Riegler, S-Bahnen, Streik, Streik-Hotline, Streiks, Tarifstreit, U-Bahnen, Urabstimmung, Verkehrsmittel, Wochenende
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