MVV-Blog - Blog zum Münchner Verkehrsverbund | Alle Jahre wieder - MVV verteilt teil-individuelle Geschenke durch Fahrpreiserhöhung
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Alle Jahre wieder - MVV verteilt teil-individuelle Geschenke durch Fahrpreiserhöhung

Alex | November 1, 2010 | Allgemeines, Freizeitgestaltung, Gewinnspiele, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, S-Bahn München, U-Bahn-München
Fahrpreiserhöhung

Fahrpreiserhöhung

Wie auch schon im letzten Jahr, bekommen wir, die Kunden des MVV, unser ganz persönliches und je nach Perspektive sogar individuelles Weihnachtsgeschenk.

Diesmal schon am 12.12.2010. Wir müssen also nicht bis Heiligabend warten… Ist das nicht schön?

Um das Ganze etwas anschaulich zu machen, damit auch jeder sein individuelles Geschenk gleich finden kann, hier die Liste der Preiserhöhungen der Zonen-Fahrkarten:

  • die Einzelfahrkarte um 0,10 € pro Zone von 2,40 € auf 2,50 €,
  • der Streifenpreis um 0,05 € von 1,15 € auf 1,20 €; demnach kostet eine Streifenkarte statt 11,50 € nun 12,00 €,
  • die Single-Tageskarte Innenraum um 0,20 € von 5,20 € auf 5,40 €,
  • die Single-Tageskarte Gesamtnetz um 0,40 € von 10,40 € auf 10,80 €,
  • die Partner-Tageskarte Innenraum um 0,40 € von 9,40 € auf 9,80 €,
  • die Partner-Tageskarte Gesamtnetz um 0,80 € von 18,80 € auf 19,60 €.

Sie haben Ihr individuelles Geschenk noch nicht gefunden? Kein Problem.
Weil der MVV die Preise durchschnittlich um 2,8% erhöht, können natürlich nicht nur die Zonen-Fahrkarten teurer werden. Auch die Kunden mit Zeitkarten sollen doch vom Geschenke-Regen profitieren…

  • die IsarCard-Wochenkarte für 2 Ringe um 0,20 € von 12,10 € auf 12,30 €,
  • die IsarCard-Monatskarte für 2 Ringe um 0,70 € von 44,20 € auf 44,90 €,
  • die Monatskarte IsarCard9Uhr Innenraum um 1,00 € von 47,10 € auf 48,10 €,
  • die Monatskarte IsarCard60 Innenraum um 0,80 € von 38,70 € auf 39,50 €.

Die Gründe für die Fahrpreiserhöhung kann man nachlesen beim MVV selber unter Pressemeldungen.

Einige Passagen der Pressemitteilung wurden aus der Meldung von 2009 quasi einfach nur kopiert. So heißt es in der Meldung 2009 „[..] Nur durch eine angemessene Steigerung der Fahrgeldeinnahmen können die hohen Qualitätsstandards, das attraktive Angebot und die ständige Verbesserung von Sicherheitsvorrichtungen der Verbundverkehrsunternehmen im Interesse der Nutzer gesichert und Leistungseinschränkungen verhindert werden.[..]“ (MVV-München Pressemeldung 2009)

Im Jahre 2010 liest sich die Begründung ziemlich ähnlich: „[..]Nur mit einer angemessenen und kontinuierlichen Steigerung der Fahrgeldeinnahmen können die hohen Qualitätsstandards im MVV, das attraktive Angebot und die Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen der Verkehrsunternehmen im Interesse der MVV-Kunden gesichert werden.[..]“ (MVV-München Pressemeldung 2010) - Wie originell…

Ob das ein Zeichen der „Qualitätssicherung“ ist, oder ob die Qualität durch 21 neue U-Bahnen gesichert werden soll (OB Ude, MVV-München Pressemeldung), werden wir sehen.

Mit Sicherheit wird das Thema „Fahrpreis“ nächstes Jahr wieder für fröhliche „Erwachsenenaugen“ sorgen, wenn wir alle in der Vorweihnachtszeit selber etwas tiefer in den „Sack“ greifen dürfen.

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Münchner Freiheit - U-Bahn-Schlägerei und Planungsfehler der MVG

Tanja | Dezember 21, 2009 | Allgemeines, MVV-München, U-Bahn-München

Haltestation “Münchner Freiheit” im Zentrum der Sorgen. Erst war es die Fehlplanung der MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft), die in ihrem neuen Verkehrskonzept die Buslinie 54 an der Haltestation vergaß, und dann kam es dieses Wochenende erneut zu einem brutalen Übergriff im Untergeschoss der Haltestelle. Die “Münchner Freiheit” liegt im Herzen Schwabings, doch ihr Herz bereitet so einigen der Verantwortlichen zurzeit ziemliche Sorgen.

Dass es wieder zu einer Schlägerei kommen musste und der Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist unfassbar genug. Doch dieses Mal griff zum Glück eine zivile U-Bahnstreife der Polizei ein und verhinderte noch Schlimmeres.

Den Bockmist mit der “vergessenen Buslinie 54″ an der Haltstelle, hat die MVG selbst zu verantworten. Da mussten Millionen von Euro verplant und verwaltet werden, um den Bahnhof “Münchner Freiheit” umzubauen, und vor lauter Verwaltung vergaßen die Verantwortlichen den Halteplatz für einen Bus, den es vor dem Umbau längst gab.

Als Folge der verpatzten Planung, muss der Bus nun in Nebenstraßen ruhen, in denen er eigentlich nichts zu suchen hat. Die Anwohner sind verärgert, eine Lösung ist nicht in Sicht.

Sicher ist nur, dass es für die MVG und den MVV im Neuen Jahr viel zu tun geben wird! Denn die Fahrpreise zu erhöhen, ist eine Seite, dafür dem Kunden mehr an Service und Sicherheit zu bieten, das ist eine Seite, an der der MVV noch arbeiten muss.

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Sicherheit MVV München - neue Notfallsäulen

Tanja | November 24, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München
Sicherheit MVV

Sicherheit MVV

Vor zwei Monaten starb der Münchner Geschäftsmann Dominik B. am S-Bahnhof  Solln, nachdem er von zwei Jugendlichen brutal zu Tode geprügelt wurde. Der Vorfall warf viele Fragen auf, vor allem die Frage, weshalb niemand half? Der Bahnsteig war zu dem Zeitpunkt voller Fahrgäste, die Polizei wurde mehrfach verständigt, aber niemand traute sich, zur Hilfe zu eilen. Ein Vorfall wie dieser darf nicht in Vergessenheit geraten! Ein Fahrgast allein, hätte wenig ausrichten können. Wären mehrere zusammen zu dem Opfer geeilt, hätte die Geschichte warnend aber nicht tödlich enden müssen!

Wir gedenken heute an Dominik B., der sterben musste, weil er die Zivilcourage besaß, die viele andere nicht besitzen.

Gleichzeitig fragen wir uns, was in den letzten zwei Monaten von Seiten des MVV geschehen ist, um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen?

Laut der neuen “MVV conTakt” Ausgabe 04/2009, verbessert eine neu entwickelte Notfallsäule die Sicherheit der Münchner Fahrgäste. Die Säulen der Zukunft werden mit einem Notruf ausgestattet sein, der den direkter Sprechkontakt zur U-Bahnbetriebszentrale (UBZ) im MVG Betriebszentrum herstellt, die wiederum sofort Polizei, Rettungskräfte oder U-Bahnwache alarmieren kann. Des Weiteren kann mit dem Nothaltegriff der Zugverkehr auf dem am Nothaltegriff benannten Gleis sofort gestoppt werden. Neu ist auch, dass mit einem automatisierten Defibrillator (AED) das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen und so Leben gerettet werden kann.

Doch die Installation der Notfallsäulen an allen Bahnhöfen in München und Umgebung wird sich hinziehen. Der MVV spricht von einer Installation in den “nächsten Jahren”. Aktuell wurde die erste neue Notfallsäule am Bahnsteig der U4/U5 im Hauptbahnhof eingerichtet. Die nächsten Standorte sind für die Münchner Freiheit, die U-Bahnsteige am Hauptbahnhof (U1/U2), den U-Bahnhof Odeonsplatz sowie für die neuen U3-Bahnhöfe Moosacher St.-Martins-Platz und Moosach geplant.

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U-Bahn Attacke in Muenchen

Tanja | Oktober 9, 2009 | Allgemeines, MVV-München, U-Bahn-München
U-Bahn des MVV-München

U-Bahn des MVV-München

Und schon wieder kam es zu Übergriffen in dem Münchner Nahverkehr, diesmal in der U-Bahn Richtung Neuperlach. Am Dienstag, den 6. Oktober 2009 griffen zwei Jugendliche einen Studenten und dessen Freundin auf der Heimfahrt in der U-Bahn an. Gründe gab es keine. Obwohl sich der Student nicht provozieren ließ, verfolgten die zwei Jugendlichen an der Haltestelle ihre Opfer und prügelten und traten auf den wehrlosen Studenten ein. Erst als Passanten zur Hilfe kamen, ließen die Schläger von ihrem Opfer ab und flüchteten.

Die Täter? Ein 16-jähriger und ein 19-jähriger Jugendlicher konnten beide gefasst werden. Der 16-jährige hatte erst wenige Stunden zuvor das Gefängnis verlassen.

Wir erinnern an die S-Bahn-Attacke auf einen Münchner Geschäftsmann am 12. September 2009, die tödlich endete. Unter anderem weil niemand dem Opfer half. Vielleicht war dieses der Grund dafür, dass diesmal Passanten auf der Straße zur Hilfe eilten.

Fest steht auf jeden Fall: “Sicherheit in Müncher S- und U-Bahnen” wird eines DER Schwerpunktthemen in den kommenden Jahren sein. Da der MVV ab Dezember 2009 seine Fahrpreise kräftig erhöht, dürfte es ja nicht sonderlich schwer sein, da ein paar Gelder mehr für die Sicherheit der Münchner Fahrgäste auszugeben. Schaun wir mal, was die Wirklichkeit zeigen wird.

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MVV-München Fahrpreiserhöhung – ab Dezember wird es wieder teurer

Alex | September 23, 2009 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, Oktoberfest 2009, S-Bahn München, U-Bahn-München

Was wir schon im Frühjahr berichtet haben, ist jetzt fast beschlossene Sache. Die Fahrpreise für den MVV-München werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum 13. Dezember 2009 erhöht. Das Makabere an der Sache ist, dass sich die Preise erhöhen werden, bei sinkenden Leistungen. So wird zum Beispiel der 20 Minuten Takt der U-Bahn einfach vorverlegt, so dass nachts die U-Bahn nicht mehr so häufig fährt, und ebenso wird es nachts zu weiteren Einschränkungen auf den Buslinien kommen.

Die Preiserhöhung um 4,9 Prozent ist eine der höchsten, die es je beim MVV-München gegeben hat. So ist unter anderem geplant, die Einzelfahrt von 2,30 auf 2,40 Euro zu verteuern. Ebenso soll die IsarCard vier Ringe (Stadt München) von monatlich 60 auf 64 Euro angehoben werden.

Genauso, wie es die “Aktion Münchner Fahrgäste” fordert: „Die Preise für Streifenkarten und Tageskarten müssen auf jeden Fall stabil bleiben.“, sind auch wir der Meinung, dass weitere Erhöhungen nicht gerechtfertigt und kundenunfreundlich sind. In Anbetracht der Tatsache, dass viele notwendige Verbesserungen nicht in Angriff genommen wurden…

Wieso muss eine Wochenkarte beispielsweise immer am Montag beginnen? Warum kann man keine 7-Tages Karte kaufen, die ab dem Kauftag 7 Tage Gültigkeit hat? Wieso funktionieren Noteinrichtungen nicht so, wie sie sollten?

Bis kommenden Freitag sitzen die Gesellschafter des MVV-München noch zusammen und kalkulieren, aber die Fahrpreiserhöhung wird unausweichlich kommen. Nur diesmal nicht wie gewohnt zum Herbstanfang, sondern mitten im Winter.

Danke für das schöne Weihnachtsgeschenk!

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Sicherheit beim MVV-München - Kundenzufriedenheitsstudie vs. Realität

Alex | September 22, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München

Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema nicht weiter äußern. Ich denke, im Zusammenhang mit Gewalt in S-Bahnen und U-Bahnen sowie beim MVV-München wurde in den letzten Tagen schon genug geschrieben.

Was ich aber gerne noch bemerken wollte ist, dass zwei Tage vor dem tödlichen Schlägerangriff in der Münchner S-Bahn, der MVV-München in einer Pressemitteilung die Kundenzufriedenheitsstudie von VDV und TNS-Infratest 2009 veröffentlichte.

Aus dieser Studie geht hervor, dass die Münchner in Punkto Zufriedenheit im bundesweiten Vergleich fast „ausnahmslos signifikant über dem Durchschnitt liegen“. Zitat: „Besonders ausgeprägt sind die Unterschiede bei den Aspekten subjektive Sicherheit, Komfort und Ausstattung sowohl der Fahrzeuge als auch der Stationen sowie der Kundeninformation…“

Na, das ist ja toll, dass die subjektive Sicherheit leider durch die reale Sicherheit nicht gestützt wird. Wie viele andere, so haben auch wir über die nicht funktionierenden Notrufsäulen berichtet. Ebenso auch über die Videoaufzeichnungen in den S-Bahnen, die aber nur aufzeichnen, wenn eine Notmeldeeinrichtung betätigt wird und unserer Meinung nach ausschließlich der Strafverfolgung dient, nicht aber der Verhinderung. Noch besser, am 8. September (also 4 Tage vor der Schlägerattacke) wurde das Handy-Netz der U-Bahn aktiviert. Das ausschlaggebende Argument kam von der Polizei. Sie dürfen drei Mal raten… Das funktionierende Handy-Netz in der U-Bahn des MVV diene der Sicherheit

So weit so gut, aber es dient, wie durch die Kundenzufriedenheitsstudie gemessen und durch den tödlichen Angriff bewiesen - der subjektiven Sicherheit der Münchner bei Fahrten mit dem MVV-München und der S-Bahn München, nicht aber der realen Sicherheit.

Quellen:
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/presse/pressemitteilungen/2009/mvv-kundenzufriedenheit/index.html

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S-Bahn-Attacke in München endet tödlich

Tanja | September 15, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München

Am Samstag, den 12. September 2009 wollte der Münchner Geschäftsmann Dominik B. nur helfen, als er schützend zu vier Kindern eilte, die in der S-Bahn von 17 und 18 jährigen Jugendlichen bedroht wurden. Seine Zivilcourage musste er mit seinem Leben bezahlen, nachdem sich die Jugendlichen an ihm rächten und ihn zu Tode prügelten.

Der brutale Vorfall wirft viele Fragen auf. Doch bevor man sich nun über eine verstärkte Sicherheit in den Münchner S-Bahnen Gedanken macht (mehr Polizeipräsenz, zusätzliche Überwachungskameras), hat unserer Meinung nach, nur eine Frage wirkliche Relevanz:

Warum halfen die vielen Fahrgäste in der S-Bahn und am Bahnhof Solln nicht? Warum schauten sie weg?

Brutalität wird es leider immer geben und jugendliche Gewalttäter, die nach ihren Taten über ihre verpfuschte Kindheit jammern ebenso. Aber Gewalttaten können in dem Ausmaße ihrer Brutalität begrenzt werden, wenn wir endlich verstehen, dass Weggucken keine Lösung ist!

Nun ist im Gespräch, dass das Opfer Dominik B. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden soll. Dominik B. wird sich wohl nicht dafür bedanken können, denn er ist tot. Hätten die vielen anderen Fahrgäste nicht weggeschaut, sondern stattdessen geholfen, hätte er leben können. Ein Mensch allein kann wenig bewirken, viele zusammen hätten ein kleines Wunder bewirkt.

Allen Angehörigen, Freunden und Bekannten des Dominik B. sprechen wir unser Beileid aus!

Das MVV-Blog-Team

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Handy-Empfang in der U-Bahn des MVV-München ist Realität

Alex | September 8, 2009 | Allgemeines, Freizeitgestaltung, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, U-Bahn-München
U-Bahn des MVV-München

U-Bahn des MVV-München

Endlich ist es so weit! Seit heute, Mittwoch 08. September 2009, ist der Handy-Empfang in der Münchner U-Bahn live und nutzbar. Trotz der langen Widerstände gegen das Projekt, hat letzten Endes die Polizei die entscheidenden Argumente geliefert: Aus dem Blickwinkel der Sicherheit, wurde heute das Handy-Netz für die U-Bahnen des MVV-München aktiviert.

Der kontinuierliche Ausbau des Netzes wird in den kommenden Wochen und Monaten weiter betrieben. Derzeit machen ca. 80 Sendemasten des Konsortiums aus T-Mobile, O2, Vodaphone und E-Plus es möglich, im Bereich der U-Bahnhöfe Hauptbahnhof, Karlsplatz, Sendlinger Tor, Marienplatz, Odeonsplatz und Theresienwiese auch unter der Erde zu telefonieren und mobil im Internet zu surfen. Die U-Bahn-Strecken zwischen Marienplatz und Allianz Arena (U3, U6) sowie die U-Bahn Strecke vom Hauptbahnhof zur Münchner Messe sollen noch dieses Jahr fertiggestellt werden (U-Bahn-Linie U2). An allen U-Bahn Stationen des MVV-München soll es bis Ende 2011 möglich sein, mit dem Handy zu telefonieren.
Aus der Sicht der Polizei, die mit mehr Sicherheit argumentiert, finden wir die Umsetzung des Projektes „Handy in der Münchner U-Bahn“ wirklich sinnvoll und begrüßen den Erfolg. Auf der anderen Seite wird es jetzt wohl keinen öffentlich befahrbaren Bereich mehr geben, in dem man nicht durch das Klingeln von Handys genervt wird.

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen mit dem Handy-Empfang in den Münchner U-Bahnen!
Fühlen Sie sich durch einen kontinuierlichen Empfang sicherer, oder stört Sie das viele mobile Telefonieren in öffentlichen Verkehrsmitteln eh schon?

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Stellwerksstörung bei U-Bahnen des MVV-München

Alex | April 29, 2009 | MVV-München, MVV-Störungen, U-Bahn-München
Störmeldung

Störmeldung

Von der Stellwerksstörung beim MVV-München heute Morgen sind die U-Bahnen der Linien U3 und U6 in beiden Richtungen betroffen. Eigentlich ist das ja nun nichts, worüber man unbedingt berichten müsste, aber ich hatte wieder so ein Erlebnis der dritten Art.

Da kommt eine der verspäteten U-Bahnen. Proppevoll. Gut, das war ja nun zu erwarten, aber dass sich dann noch so unmögliche Leute versuchen, in eine eh schon übervolle U-Bahn zu drängen, finde ich einfach zu viel des Guten.
Die gute Frau hat mit aller Kraft versucht, die schon in der U-Bahn befindlichen Leute zusammenzupressen. Mit ihrem Körpergewicht wäre das auch zu schaffen gewesen, aber das Gewicht der Frau ist dummerweise an ihren Umfang gebunden. Es war ihr daher nicht möglich, die Leute in der U-Bahn so zusammenzuschieben, dass noch genug Platz für sie entstanden wäre. Dann gingen die Türen zu. Das fatale an den Türen der MVV-U-Bahnen ist, dass irgendwie keine Sensoren an den alten Bahnen angebracht sind, die registrieren, wenn noch was zwischen den Türen klemmt. Somit schlossen sich die Türen, und die Frau stand zur Hälfte in der Bahn, zur Hälfte auf dem Bahnsteig. Krampfhaft versuchten wir, sie zu befreien. Das klappte auch, aber kaum war sie frei, versuchte ein weiterer Bahnsteig-Lümmel sein Glück.

Jetzt mal ehrlich:

Wenn die Bahn voll ist, dann ist sie voll!
Da nützt es auch nichts, sich in eine offene Tür zu stellen. Es geht nur noch langsamer. Und die nächste Bahn kommt. Mit Sicherheit!

Also bitte, es kann doch nicht so schwer sein, mal 5 Minuten zu warten.

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