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| Alex | August 11, 2009 | Allgemeines, MVV-München, MVV-Störungen, S-Bahn München Herbst und Laub sorgen für Fahrplanänderungen
Auch in diesem Jahr bedauert es die S-Bahn München erneut, dass wieder die Auflagen vom Eisenbahnbundesamt zu erfüllen sind. Diese Auflagen gelten von September bis Dezember, also im Herbst.
Den Auflagen zur Folge dürfen die S-Bahnen des MVV-München nicht schneller als 100Km/h fahren und müssen zusätzlich langsamer bremsen. Hintergrund ist, dass die S-Bahnen wohl ins Rutschen kommen könnten, wenn Laub auf den Gleisen liegt oder wenn die Gleise durch Nebel oder Regen in Verbindung mit dem Laub rutschig werden.
Eigentlich hat die S-Bahn München bereits gehandelt und als wirksame Gegenmaßnahme den Einsatz von sogenannten „Besandungsanlagen“ geplant. Das sind im Prinzip kleine Kästen, mit Sand gefüllt, die diesen vor die bremsenden Räder streuen. Dadurch soll der Bremsweg auf rutschigen Schienen drastisch reduziert werden. Durch umfangreiche Versuche wurde nachgewiesen, dass die Besandungsanlagen tatsächlich zu einer besseren Bremsverzögerung führen, besser noch als unter dem Einsatz der Magnetschienenbremse. Leider ist der Umbau und damit der Einsatz des Systems noch nicht vom Eisenbahnbundesamt genehmigt, was nun auch diesen Herbst wieder zu den Auflagen und den damit folgenden Fahrplanänderungen führt:
- Die S7 beginnt und endet im Berufsverkehr am Hauptbahnhof. Ebenso entfällt der Halt an der Donnersberger Brücke
- Die S6 in Richtung Tutzing wird am Ostbahnhof in zwei Richtungen aufgeteilt. Eine Richtung ist Kreuzstrasse - Ostbahnhof , die andere Ostbahnhof – Tutzing
- Die Linien S2 und S5 werden den 10 Minuten Takt nicht halten können. Es entfällt jede zweite „Verstärker“ S-Bahn. Als Kompensation werden in benachbarten Taktlagen Vollzüge bedarfsorientiert zu Langzügen verstärkt.
Anmerkung: Hier frag ich mich, wann denn der Bedarf festgestellt wird. Ich könnt mir vorstellen, dass die Langzüge kommen, wenn der Bedarf gar nicht mehr vorhanden ist. Nachdem sich wieder Menschenmassen in zu volle S-Bahnen gedrängt haben…
- Laut S-Takt werden sich die Taktzeiten einzelner Linien auf der Stammstrecke ändern.
Anmerkung: Jetzt mal ganz ehrlich… Wenn sich die Taktung einer einzelnen Linie ändert, ändern sich dann nicht zwangsläufig alle! Taktungen? Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nette Stimme, die mir freundlich (und dann wahrscheinlich schön auf bayrisch) aber bestimmt mitteilt, dass die Bahn wieder 5-10 Minuten verspätet ankommt. Nur gut, dass die S-Bahn München schon im Vorfeld darauf aufmerksam macht.
- Um weitere Schwankungen auszugleichen (Anmerkung: die mit Sicherheit auftreten werden) stehen zwei Vollzüge immer in Bereitschaft. Die Züge stehen wahrscheinlich in Geltendorf und Wolfratshausen und sollten bei Bedarf in’s Netz eingespeist werden.
Anmerkung: Ich bin gespannt, in wie weit das dann die „Taktung einzelner S-Bahnen“ beeinflusst…
Wir finden es toll, dass die S-Bahn München schon jetzt auf die kommenden Verspätungen und Unregelmäßigkeiten hinweist. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, in welchem Newsletter auf die Winter-Fahrplanänderungen hingewiesen wird.
Ist es vielleicht auch eine Auflage des EBA, dass die Türen im Winter immer wieder zufrieren? Kommt es dieses Jahr wieder überraschend, dass am Fuße der Alpen der Winter kalt wird und daher die Türen oder Weichen und Stellwerk “vollkommen unerwartet” einfrieren? Oder wird dieses Jahr einmal alles besser?
Wir sind gespannt …
Quellen:
S-Takt Zeitschrift Juli/ Augut 2009
www.s-bahn-muenchen.de/Aktuelles
Tags: Anmerkung, Auflage, Auflagen, Bahn, Besandungsanlagen, Einsatz, Herbst, M, Ostbahnhof, S-Bahn, S-Bahnen, T, Takt, Taktung, Tutzing, Vollzüge, Winter
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| Alex | April 29, 2009 | MVV-München, MVV-Störungen, U-Bahn-München Störmeldung
Von der Stellwerksstörung beim MVV-München heute Morgen sind die U-Bahnen der Linien U3 und U6 in beiden Richtungen betroffen. Eigentlich ist das ja nun nichts, worüber man unbedingt berichten müsste, aber ich hatte wieder so ein Erlebnis der dritten Art.
Da kommt eine der verspäteten U-Bahnen. Proppevoll. Gut, das war ja nun zu erwarten, aber dass sich dann noch so unmögliche Leute versuchen, in eine eh schon übervolle U-Bahn zu drängen, finde ich einfach zu viel des Guten.
Die gute Frau hat mit aller Kraft versucht, die schon in der U-Bahn befindlichen Leute zusammenzupressen. Mit ihrem Körpergewicht wäre das auch zu schaffen gewesen, aber das Gewicht der Frau ist dummerweise an ihren Umfang gebunden. Es war ihr daher nicht möglich, die Leute in der U-Bahn so zusammenzuschieben, dass noch genug Platz für sie entstanden wäre. Dann gingen die Türen zu. Das fatale an den Türen der MVV-U-Bahnen ist, dass irgendwie keine Sensoren an den alten Bahnen angebracht sind, die registrieren, wenn noch was zwischen den Türen klemmt. Somit schlossen sich die Türen, und die Frau stand zur Hälfte in der Bahn, zur Hälfte auf dem Bahnsteig. Krampfhaft versuchten wir, sie zu befreien. Das klappte auch, aber kaum war sie frei, versuchte ein weiterer Bahnsteig-Lümmel sein Glück.
Jetzt mal ehrlich:
Wenn die Bahn voll ist, dann ist sie voll!
Da nützt es auch nichts, sich in eine offene Tür zu stellen. Es geht nur noch langsamer. Und die nächste Bahn kommt. Mit Sicherheit!
Also bitte, es kann doch nicht so schwer sein, mal 5 Minuten zu warten.
Tags: Bahn, Bahnen, Bahnsteig, MVV-München, Sensoren, Sicherheit, Stellwerksstörung, T, Tür, U-Bahn, U-Bahnen
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| Mike | Februar 16, 2009 | MVV-München, S-Bahn München Gleise
Ich sitze in meiner geliebten S8 Richtung Geltendorf.
Mal abgesehen davon, dass die Bahn mal wieder 15 Minuten zu spät kam, folgte der eigentlich untragbare Teil der Geschichte erst in Pasing.
Ich dachte ich hör’ nicht richtig… Der Fahrer der S-Bahn war so freundlich, allen Gästen der Bahn kurz Folgendes zu erklären: Er müsse den Computer der S-Bahn resetten (also neu starten/ booten).
Dazu müsse er die Batterien rausnehmen. Woraus auch immer. Oder vielleicht nur abklemmen?
Dummerweise können in dieser Zeit aber die Türen nicht bedient werden. Also, wer ein oder aussteigen wolle, solle das doch bitte jetzt machen, da die nächsten 5-15 Minuten die Türe nicht mehr zu öffnen sein werden.
Kaum gesprochen, erlischt das Licht in der Bahn und alle sitzen kuschelig in Pasing bei -5° in der dunklen Bahn…
Zum Glück hat das Neustarten wirklich nur 10 Minuten gedauert. Ich bin ja eigentlich davon ausgegangen, dass der Rechner der S-Bahn (S8) nicht wieder hochkommt oder vielleicht erst mal defragmentiert werden möchte. Wer weiß, was das ist, der weiß auch, auf welche Wartezeit ich mich schon eingestellt hatte…
So, jetzt komm ich Summa summarum 30 Minuten zu spät.
Mal ehrlich… Muss ich für fast 100,- Euro im Monat jeden Tag mit einer Verspätung meiner S-Bahn von 30-40 Minuten rechnen?
Ich meine, dann brauch ich bald nicht mehr in die Arbeit zu fahren, weil es sich einfach nicht mehr lohnt.
Ich bin ja jetzt schon fast mehr in der S-Bahn, als wo anders…
Tags: Bahn, Geltendorf, Licht, Minuten, Neustarten, Pasing, S-Bahn, T, Versp, Wartezeit
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