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| | Alex | September 22, 2009 | Allgemeines, MVV-München, S-Bahn München, U-Bahn-München Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema nicht weiter äußern. Ich denke, im Zusammenhang mit Gewalt in S-Bahnen und U-Bahnen sowie beim MVV-München wurde in den letzten Tagen schon genug geschrieben.
Was ich aber gerne noch bemerken wollte ist, dass zwei Tage vor dem tödlichen Schlägerangriff in der Münchner S-Bahn, der MVV-München in einer Pressemitteilung die Kundenzufriedenheitsstudie von VDV und TNS-Infratest 2009 veröffentlichte.
Aus dieser Studie geht hervor, dass die Münchner in Punkto Zufriedenheit im bundesweiten Vergleich fast „ausnahmslos signifikant über dem Durchschnitt liegen“. Zitat: „Besonders ausgeprägt sind die Unterschiede bei den Aspekten subjektive Sicherheit, Komfort und Ausstattung sowohl der Fahrzeuge als auch der Stationen sowie der Kundeninformation…“
Na, das ist ja toll, dass die subjektive Sicherheit leider durch die reale Sicherheit nicht gestützt wird. Wie viele andere, so haben auch wir über die nicht funktionierenden Notrufsäulen berichtet. Ebenso auch über die Videoaufzeichnungen in den S-Bahnen, die aber nur aufzeichnen, wenn eine Notmeldeeinrichtung betätigt wird und unserer Meinung nach ausschließlich der Strafverfolgung dient, nicht aber der Verhinderung. Noch besser, am 8. September (also 4 Tage vor der Schlägerattacke) wurde das Handy-Netz der U-Bahn aktiviert. Das ausschlaggebende Argument kam von der Polizei. Sie dürfen drei Mal raten… Das funktionierende Handy-Netz in der U-Bahn des MVV diene der Sicherheit…
So weit so gut, aber es dient, wie durch die Kundenzufriedenheitsstudie gemessen und durch den tödlichen Angriff bewiesen - der subjektiven Sicherheit der Münchner bei Fahrten mit dem MVV-München und der S-Bahn München, nicht aber der realen Sicherheit.
Quellen:
http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/presse/pressemitteilungen/2009/mvv-kundenzufriedenheit/index.html
Tags: Gewalt, Handy-Netz, Kundenzufriedenheitsstudie, M, MVV-München, Notrufsäulen, Pressemitteilung, S-Bahn, S-Bahnen, Sicherheit, U-Bahn, U-Bahnen, Videoaufzeichnungen
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| Alex | September 8, 2009 | Allgemeines, Freizeitgestaltung, MVV-München, MVV-Störmelder Statistiken, U-Bahn-München U-Bahn des MVV-München
Endlich ist es so weit! Seit heute, Mittwoch 08. September 2009, ist der Handy-Empfang in der Münchner U-Bahn live und nutzbar. Trotz der langen Widerstände gegen das Projekt, hat letzten Endes die Polizei die entscheidenden Argumente geliefert: Aus dem Blickwinkel der Sicherheit, wurde heute das Handy-Netz für die U-Bahnen des MVV-München aktiviert.
Der kontinuierliche Ausbau des Netzes wird in den kommenden Wochen und Monaten weiter betrieben. Derzeit machen ca. 80 Sendemasten des Konsortiums aus T-Mobile, O2, Vodaphone und E-Plus es möglich, im Bereich der U-Bahnhöfe Hauptbahnhof, Karlsplatz, Sendlinger Tor, Marienplatz, Odeonsplatz und Theresienwiese auch unter der Erde zu telefonieren und mobil im Internet zu surfen. Die U-Bahn-Strecken zwischen Marienplatz und Allianz Arena (U3, U6) sowie die U-Bahn Strecke vom Hauptbahnhof zur Münchner Messe sollen noch dieses Jahr fertiggestellt werden (U-Bahn-Linie U2). An allen U-Bahn Stationen des MVV-München soll es bis Ende 2011 möglich sein, mit dem Handy zu telefonieren.
Aus der Sicht der Polizei, die mit mehr Sicherheit argumentiert, finden wir die Umsetzung des Projektes „Handy in der Münchner U-Bahn“ wirklich sinnvoll und begrüßen den Erfolg. Auf der anderen Seite wird es jetzt wohl keinen öffentlich befahrbaren Bereich mehr geben, in dem man nicht durch das Klingeln von Handys genervt wird.
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen mit dem Handy-Empfang in den Münchner U-Bahnen!
Fühlen Sie sich durch einen kontinuierlichen Empfang sicherer, oder stört Sie das viele mobile Telefonieren in öffentlichen Verkehrsmitteln eh schon?
Tags: Handy, Handy-Empfang, Hauptbahnhof, M, Marienplatz, MVV-München, Polizei, Sicherheit, Strecke, Telefonieren U-Bahn, U-Bahn, U-Bahnen
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| Alex | April 29, 2009 | MVV-München, MVV-Störungen, U-Bahn-München Störmeldung
Von der Stellwerksstörung beim MVV-München heute Morgen sind die U-Bahnen der Linien U3 und U6 in beiden Richtungen betroffen. Eigentlich ist das ja nun nichts, worüber man unbedingt berichten müsste, aber ich hatte wieder so ein Erlebnis der dritten Art.
Da kommt eine der verspäteten U-Bahnen. Proppevoll. Gut, das war ja nun zu erwarten, aber dass sich dann noch so unmögliche Leute versuchen, in eine eh schon übervolle U-Bahn zu drängen, finde ich einfach zu viel des Guten.
Die gute Frau hat mit aller Kraft versucht, die schon in der U-Bahn befindlichen Leute zusammenzupressen. Mit ihrem Körpergewicht wäre das auch zu schaffen gewesen, aber das Gewicht der Frau ist dummerweise an ihren Umfang gebunden. Es war ihr daher nicht möglich, die Leute in der U-Bahn so zusammenzuschieben, dass noch genug Platz für sie entstanden wäre. Dann gingen die Türen zu. Das fatale an den Türen der MVV-U-Bahnen ist, dass irgendwie keine Sensoren an den alten Bahnen angebracht sind, die registrieren, wenn noch was zwischen den Türen klemmt. Somit schlossen sich die Türen, und die Frau stand zur Hälfte in der Bahn, zur Hälfte auf dem Bahnsteig. Krampfhaft versuchten wir, sie zu befreien. Das klappte auch, aber kaum war sie frei, versuchte ein weiterer Bahnsteig-Lümmel sein Glück.
Jetzt mal ehrlich:
Wenn die Bahn voll ist, dann ist sie voll!
Da nützt es auch nichts, sich in eine offene Tür zu stellen. Es geht nur noch langsamer. Und die nächste Bahn kommt. Mit Sicherheit!
Also bitte, es kann doch nicht so schwer sein, mal 5 Minuten zu warten.
Tags: Bahn, Bahnen, Bahnsteig, MVV-München, Sensoren, Sicherheit, Stellwerksstörung, T, Tür, U-Bahn, U-Bahnen
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| | Alex | März 18, 2009 | MVV-München, S-Bahn München, Streik, U-Bahn-München Nachdem die Gewerkschaften das Angebot der kommunalen Arbeitgeber abgelehnt haben, begannen am 12. März 2009 die Urabstimmung, bei der fast 100% (97,5%) für unbefristete Streiks im öffentlichen Nahverkehr stimmten. Das bedeutet, dass schon am Wochenende vom 20.März bis 22.März die Bahnen und andere öffentliche Verkehrsmittel still stehen könnten. Es wird zwar noch auf eine Einigung im Tarifstreit gehofft, aber ein Streik scheint unausweichlich. Demnach stehen auch Münchner S-Bahnen und Münchner U-Bahnen (MVV-München) am Wochenende still. Und weil es sich um einen ver.di-Streik handelt, sind wahrscheinlich auch Busse und Tram vom möglichen Streik betroffen.
Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer dazu: “Wenn die Arbeitgeber einen Streik noch vermeiden wollen, müssen sie jetzt handeln“.
Das Angebot der Arbeitgeber sieht unter anderem eine Lohnerhöhung von 6,95% vor, was aber laut ver.di-Verhandlungsführer Frank Riegler viel zu wenig ist: „Unsere Forderung liegt bei 9,5 Prozent mehr Lohn. Arbeitszeit-Verlängerungen sind tabu.“
Bei vorherigen Streiks der ver.di-Gewerkschaft hat die Bahn eine kostenlose „Streik-Hotline“ freigeschaltet. Diese war bisher unter der Streik-Hotline –Nummer: 08000 99 66 33 erreichbar. Ob die Hotline für den geplanten Streik wieder aktiviert wird bleibt abzuwarten.
Quellen:
Süddeutsche.de
Bild.de
Ver.di München
Handelsblatt
Aktualisierung vom 20.03.2009
Den aktuellen aber geheimen Verhandlungen zur Folge, wird es wahrscheinlich nicht zum Streik an diesem Wochenende kommen.
Selbst wenn die Verhandlungen scheitern, ist der früheste Zeitpunkt eines Streikes Montag, 23. März 2009. Wir können also diesem Wochenende noch entspannt entgegen sehen…
Tags: Bahn, Bahnen, Gewerkschaften, Hotline, M, Riegler, S-Bahnen, Streik, Streik-Hotline, Streiks, Tarifstreit, U-Bahnen, Urabstimmung, Verkehrsmittel, Wochenende
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